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Forschungsstelle
ASTRA SBT
Projektnummer
SVI2011/024
Projekttitel
Langsamverkehrsfreundliche Lichtsignalanlagen

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Berichtsnummer
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Langsamverkehr, Lichtsignalanlagen, Velo, Fahrrad, Fussgänger
Schlüsselwörter
(Englisch)
bicycle, pedestrian, traffic lights,
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Phase I: Aufbauend auf einer nationalen und internationalen Literaturrecherche werden die vorhandenen Erfahrungen und existierenden Beispiele zusammengefasst. Eine spezielle Arbeitsgruppe aus Behörden- und Interessengruppenvertretern aus den Agglomerationen wird gegründet.
Phase II: Zusammen mit der Arbeitsgruppe werden die verschiedenen Fälle von Knoten in Modellfälle kategorisiert und Möglichkeiten zur Verbesserung des Langsamverkehrs bei LSA für diese Modellfälle zusammengestellt. Den Modellfällen entsprechende existierende Knoten werden ausgewählt, die für eine Missbrauchsanalyse genauer untersucht werden.
Phase III: Zur Bestimmung der Missbrauchsquoten und für die strukturierte Verhaltensbeobachtung werden die Kreuzungen jeweils mit einer Videokamera ausgerüstet und das Verkehrsgeschehen an dieser Kreuzung aufgezeichnet. Ebenfalls werden die verfügbaren Unfall- und Verkehrsdaten erhoben.
Phase IV: Mit den Videoaufnahmen wird eine strukturierte Verhaltensbeobachtung durchgeführt, in der Merkmale und Merkmalskombinationen, welche die Wahrscheinlichkeit von Rotlichtmissachtung erhöhen, bestimmt werden. Ebenfalls werden die Missbrauchsquoten ermittelt.
Phase V: Mit einem durch die Verhaltensbeobachtung abgestimmten Fragebogen wird eine Befragung durchgeführt.
Phase VI: Im Forschungsbericht werden die Schwachpunkte bezüglich Knotengestaltung und Steuerungsparameter der LSA dargestellt und für die verschiedenen Modellfälle Handlungsanleitungen verfasst, um die bestehenden Situationen für den Langsamverkehr zu verbessern.
Parallel dazu führt der Kanton Basel-Stadt 4 Pilotprojekte durch, deren Auswertung in die Forschungsergebnisse einfliessen wird.
Kurzbeschreibung
(Englisch)
Phase I: Building on a national and international literature review the existing experience and existing examples are summarised. A special working group (WG) of government and interest group representatives from urban areas is founded.
Phase II: In cooperation with the WG the various cases are categorised in model cases and possibilities to improve the situation for the non-motorized traffic at traffic lights are summarised. Existing intersections corresponding to the model cases are selected for an analysis of  behaviour.
Phase III: To determine the violation rates and for a structured behavioral observation the intersections will be each equipped with a video camera and the traffic at this intersection is recorded. The available accident data and traffic data are collected.
Phase IV: With the recorded video material a structured behavioral observation  is performed in order to determine the features and feature combinations that increase the likelihood of red-light violations.The violation rates are determined.
Phase V: A questionnaire survey will be performed.
Phase VI: The research report will be present the findings regarding intersection design and control parameters for traffic lights. Recommendations to improve the existing situation for non-motorized traffic for the different model case will be given.
In parallel the Canton Basel-Citiy is executing 4 pilot projects. The results will be part of the research project.
Projektziele
(Deutsch)
Eine Kreuzung mit Lichtsignalanlage sollte für den Langsamverkehr möglichst attraktiv ausgelegt werden. Die Hypothese ist, dass bei einer langsamverkehrsfreundlichen Ausgestaltung der Kreuzung die Zahl der Übertretungen zurückgeht respektive gar keine Übertretungen vorkommen.
Das Forschungsprojekt zeigt einerseits die Ursachen für diese Übertretungen auf. Dazu werden neben der Analyse der Knotengeometrie und den Steuerungsparametern auch psychologische Aspekte berücksichtigt, die bei der Akzeptanz von Verkehrsregeln eine wesentliche Rolle spielen, insbesondere dann, wenn repressive Massnahmen keine wirkliche Option sind.
Andererseits wird das Projekt Lösungsansätze, Empfehlungen und Anleitungen für verschiedenste Situationen für langsamverkehrsfreundliche Lichtsignalanlagen liefern, um eine bessere Akzeptanz der Lichtsignalregelung durch den Langsamverkehr zu erreichen und den Langsamverkehr zu fördern.
Projektziele
(Englisch)
An intersection with traffic lights should be designed as attractive as possible for non-motorized traffic. The hypothesis is that a pedestrian and bicycle friendly design of the intersection will lead to a decreasing number of violations. The research project researches the causes for these violations. Besides the analysis of the geometry nodes and the control parameters also psychological aspects are taken into account.
In acceptance of traffic rules the psychological aspecst play a significant role, especially when repressive measures are not a real option.
In a second phase, the project delivers recommendations and instructions for various situations to design a pedestrian and bicycle friendly intersection and to achieve a better acceptance of the traffic signal by the non-motorized traffic.
Berichtsnummer
(Deutsch)
1518
Berichtsnummer
(Englisch)
1518