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Forschungsstelle
BAG
Projektnummer
10.006667
Projekttitel
Exploration erfolgversprechender Massnahmen zur Reduktion des problematischen Alkoholkonsums bei älteren Menschen in der Schweiz

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Abstract
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Publikationen / Ergebnisse
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
  • Alkoholkonsum
  • Massnahmen
  • Reduktion
  • Ältere Menschen
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Im Rahmen der Studie sollen Kenntnisse über die Problemlast, Einstellungen und Verhaltensweisen hinsichtlich des problematischen Alkoholkonsums bei älteren Menschen in der Schweiz gewonnen werden. Die Grundlage bilden Expertenwissen sowie Erfahrungen von Angehörigen älterer Menschen mit Alkoholproblemen. Der Auftrag beinhaltet zudem eine Abklärung des Bedarfs an Hilfsangeboten, die Identifikation erfolgversprechender Massnahmen sowie die Ableitung von Empfehlungen für zukünftige strategische und operative Massnahmen zur Reduktion des problematischen Alkoholkonsums.

Projektziele
(Deutsch)
  1. Messung der Problemlast  
  2. Analyse von Einstellungen und Verhalten von Expertinnen
  3. Ausloten vorhandener Hilfsangebote und Beschreibung des Bedarfs an Hilfsangeboten.
Abstract
(Deutsch)

Die Exploration erfolgversprechender Massnahmen zur Reduktion des problematischen Alkoholkonsums älterer Menschen basiert auf einer Literaturrecherche und eine Befragung von Angehörigen und Fachpersonen, die mit älteren Personen mit problematischem Alkoholkonsum arbeiten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Gruppe von älteren Menschen mit einem problematischem Alkoholkonsum einen schlechteren psychischen und physischen Gesundheitszustand hat, als Personen dieser Altersgruppe ohne problematischen Alkoholkonsum.
Als wichtigste Gründe für einen problematischen Alkoholkonsum identifizieren die befragten Personen einschneidende Erlebnisse (insbesondere der Verlust von Angehörigen und Arbeit). Es zeigt sich, dass Frauen häufiger allein, im Versteckten und in Stresssituationen trinken und zwar Bier und Wein, während Männer eher Bier und Schnaps konsumieren. Deutliche Zusammenhänge gibt es zwischen dem Konsum von Alkohol und anderen Substanzen (vor allem Tabak, Schlaf-, Beruhigungs- und Schmerzmittel.)
Die Good Practices zur Reduktion des problematischen Konsums betreffen alle Bereiche von der Prävention über die Früherkennung bis zur Beratung und Behandlung. Massnahmen zur Reduktion des problematischen Alkoholkonsums sollen sowohl das Verhalten als auch die Verhältnisse betreffen, die Zielgruppe der älteren Menschen weit fassen und sie dabei bezüglich Alter, Geschlecht und Herkunft differenziert angehen. Wichtig ist ausserdem die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und des Gesundheitspersonals für das Thema sowie die gute Zusammenarbeit verschiedener Akteure (inklusive der Altershilfe).
Empfehlungen richten sich an Gesundheitsbehörden, an Gesundheits- und Alterseinrichtungen und an auf Alkohol und Sucht spezialisierte Einrichtungen: Das Thema „problematischer Alkoholkonsum im Alter“ soll in Gesundheitspolitiken Eingang finden, Massnahmen zur Sensibilisierung für das Thema und zur Reduktion des Konsums sind zu unterstützen, Akteure sollen koordiniert vorgehen und die Altershilfe einbeziehen. Eine Stärkung verdient die aufsuchende Arbeit. Die Qualität von Schulungen und die Qualitätssicherung von Massnahmen sind ebenso weiterzuentwickeln wie spezifische Angebote und ihr Zugang zu den Zielgruppen und ihren Angehörigen.

Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Zugehörige Dokumente