Mit dem vorliegenden Projekt sollen die Grundlagen für einen neuen, leistungsbezogenen und regionalisierten Typ von Direktzahlungen, genannt „Landschaftsqualitätsbeiträge“, geschaffen werden. Landschaftsqualitätsbeiträge sollen dort ausgerichtet werden, wo auf regionale Initiative und im Rahmen eines Projektes Ziele und Massnahmen zur Landschaftsentwicklung festgelegt wurden und wo der Kanton darauf abgestützt gesamtbetriebliche Vereinbarungen mit den Bewirtschaftern abgeschlossen hat. Bei der Erarbeitung, der Definition der Ziele, der Gestaltung der Vereinbarungen und der Höhe der Beiträge sollen die Trägerschaft und der Kanton weitgehende Autonomie geniessen. Zur Überprüfung dieses Konzepts werden drei Pilotprojekte, namentlich „Ramosch/Tschlin“, BLN „Franches Montagnes“ und „Agglomerationspark Limmattal“, untersucht. Die Pilotprojekte dienen insbesondere dazu, einen Leitfaden im Sinne einer Vollzugshilfe zu erarbeiten und weiterzuentwickeln, der die Rahmenbedingungen festlegt und der für die Projektphasen Handlungsanleitungen enthält. Die Aufgabe der AGRIDEA ist sowohl organisatorischer als auch analytischer Art. Zum einen organisiert, moderiert und begleitet AGRIDEA den Austausch zwischen den Pilotprojekten. Zum anderen definiert AGRIDEA die erwähnten Richtlinien, nimmt an den partizipativen Prozessen als Expertin teil und evaluiert sie anschliessend.