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Forschungsstelle
BAFU
Projektnummer
8T20/11.0042.PJ
Projekttitel
Ammoniakminderung Landwirtschaft

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Neue Minderungsmassnahmen für Ammoniak im Stall
Ammoniak-Emissionsminderung
Landwirtschaft
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Stickstoffhaltige Luftschadstoffe führen durch die Deposition zu einer entsprechenden Stickstoff­düngung und gefährden in sensiblen Ökosystemen die Biodiversität. Im Rahmen der internatio­nalen Konvention CLRTAP wurden mit den sog. Critical Loads Schutzziele festgelegt. Sowohl das Luftreinhaltekonzept des Bundes als auch die Umweltziele Landwirtschaft greifen diese Schutzziele auf und legen die notwendigen Emissionsreduktionen fest.

Weiterentwicklung von Massnahmen zur Emissionsminderung von Ammoniak sowie Entwicklung und Bewertung von neuen Massnahmen.
Ausgehend vom Referenzszenario des Stand der Technik, wie er gemäss internationalem Konsens von der UNECE im "Leitfaden über Techniken zur Vermeidung und Verringerung von Ammoniakemissionen" vorgegeben ist, werden im Praxismassstab die bekannten Massnahmen weiterentwickelt, neue Massnahmen entwickelt und jeweils bewertet. Ein Schwerpunkt liegt dabei auch auf der gesamthaften Umsetzung aller Massnahmen, wodurch die kumulative Wirkung und das Gesamt-Reduktionspotential ermittelt wird.
Der Modellversuchsstall wird in zwei spiegelgleiche Kompartimente unterteilt, wodurch gleichzeitige Untersuchungen an unterschiedlichen Installationen vorgenommen oder Untersuchungen bei gleichzeitigem Umbau des anderen Kompartimentes durchgeführt werden können.
Projektziele
(Deutsch)
Was soll erreicht werden, in welcher Weise trägt das Projekt zur Erreichung der BAFU-Wirkung bei

Das "Konzept betreffend lufthygienische Massnahmen des Bundes" hält fest, dass für das Ziel, den Critical Load für Stickstoff zu erreichen, eine Emissionsreduktion gegenüber 2005 von ca. 40% Ammoniak notwendig ist. Rund 95% der Ammoniakemissionen stammen aus der Landwirtschaft und insbesondere der Tierhaltung. Die Emissionen aus der Tierhaltung verteilen sich hauptsächlich auf die Hofdüngerausbringung (47%), Stall/Laufhof (34%) und die Hofdüngerlagerung (16%) [Kupper et al. 2010]. Die Massnahmen bei der Hofdüngerausbringung und Hofdüngerlagerung sind schon länger bekannt, vermehrt eingesetzt und stossen auf breite Akzeptanz.

Im Rahmen eines Modellversuchsstalls sollen im die bekannten Massnahmen zur Emissionsminderung im Sinne eines Referenzszenarios umgesetzt werden. Der Fokus des Projektes liegt aber dann insbesondere auf der Weiterentwicklung von Massnahmen und Entwicklung von neuen Massnahmen sowie der jeweiligen Bewertung im Vergleich zum Referenzszenario. Der Praxismassstab und damit die Besichtigungsmöglichkeit werden ausserdem die Akzeptanz für innovative Massnahmen fördern.
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Quantifizierung und Verifizierung der Wirkung der wichtigsten emissionsmindernden Massnahme im Rindviehstall. Praxiserfahrung der angewandten Forschung und Umsetzung im Rahmen der Landwirtschaftspolitik (Unterstützungsbeiträge für Stallbau im Rahmen der Strukturverbesserungsverordnung). Anschauungs- und Lernbeispiel für die interessierten Kreise.