Mittels immissionsseitigen Messungen in Faulschlämmen wurde das Wissen über das Vorhandensein und das Ausmass von Emissionen von perfluorierten Chemikalien (PFCs) in die aquatische Umwelt in der Schweiz erweitert. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Untersuchung von Klärschlämmen aus Anlagen, in deren Einzugsgebiet potentielle spezifische Emittenten liegen. Als mögliche Punktquellen von PFC-Emissionen in die Umwelt stehen folgende Betriebe und Anlagen in Verdacht: Galvanikbetriebe, Textilindustrie, Papierindustrie, Herstellung/Ausrüstung von Teppichen, Halbleiterindustrie, Flughäfen, Übungsplätze für die Brandbekämpfung von Feuerwehren und Militär, Deponiesickerwässer von Reaktordeponien.
Die Ergebnisse dieses Projekts dienen als Grundlage für die Überprüfung der Wirksamkeit von Verwendungsbeschränkungen für PFOS sowie für die Beurteilung des Handlungsbedarfs zur Emissionsreduktion bei anderen PFCs.