Das Projekt soll einen Beitrag zu einer effizienten, unter Kantonen vergleichbaren Raumbeobachtung leisten und verfolgt die folgenden konkreten Haupt-Ziele:
1. Ausgehend von der Analyse der bestehenden Raumbeobachtungssysteme der Kantone, wird ein Vorschlag für eine Harmonisierung, im Sinne eines für die aktuellen Fragen der Raumplanung aussagekräftige Indikatorensets, erarbeitet. Diese sind nicht nur bei der Zielerreichungskontrolle von Bedeutung, sondern in jeder Phase der Planung, von der Festlegung von Zielen und Massnahmen
bis zur Umsetzung von unschätzbarem Wert. Im Rahmen dieser Harmonisierung sollen unterschiedlicher Standards definiert werden, abhängig von der jeweilige Ausgangslage hinsichtlich Datenlage und bereits vorhandenen Ressourcen der Kantone.
2. Die Ergänzung bereits angewandter Indikatoren der kantonalen Raumbeobachtung, welche heute z.B. den Controllingaufgaben im Rahmen der kantonalen Richtplanung dienen, mit Indikatoren, welche
die Gemeinden in ihren kommunalen Raumplanungsaufgaben unterstützten und den Kantonen als zusätzliche Grundlage für eine überregionale Steuerung der Siedlungsentwicklung dienen. Zu diesem Zweck werden die Ausbaumöglichkeiten der Raumbeobachtung untersucht. Sie ergeben sich:
- aus der nach und nach flächendeckenden und harmonisierten Digitalisierung der Zonenpläne
- aus der schrittweisen Einführung des ÖREB-Kataster (Kataster der öffentlichen-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen).
3. Den Erfahrungsaustausch unter den involvierten kantonalen Fachstellen (plus ARE).