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Forschungsstelle
BAG
Projektnummer
10.005458
Projekttitel
Strategische Grundlagen gesundheitliche Ungleichheit / Chancengleichheit
Projekttitel Englisch
Strategic principles for Health Inequalities / Equalities of Opportunities

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Abstract
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Umsetzung und Anwendungen
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Weiteres Vorgehen
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Publikationen / Ergebnisse
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Soziale Ungleichheit, Gesundheitliche Ungleichheit, Chancengleichheit, Solidarität
Schlüsselwörter
(Englisch)
Strategic principles, Health Inequalities, Equalities of Opportunities
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Die neuesten Erkenntnisse und die bisherigen Erfahrungen zum Problemfeld „gesundheitliche Ungleichheit“ werden zusammengestellt und das Ausmass von gesundheitlicher Ungleichheit für die Schweiz wird geprüft. Ein allfälliger Handlungsbedarf für das BAG wird dargestellt.
Projektziele
(Deutsch)
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) lässt anhand externer Expertise das Ausmass von gesundheitlicher Ungleichheit für die Schweiz und den notwendigen Handlungsbedarf überprüfen. Dabei sollen sowohl neue Erkenntnisse als auch bisherige Erfahrungen in den Bereichen Gender und Migration analysiert und synthetisiert werden. Schliesslich soll geklärt werden, was in diesem Themenbereich prioritär vom BAG bearbeitet werden soll.
Abstract
(Deutsch)
Der vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) beauftragte und von der Firma B,S,S erstellte Bericht stellt fest, dass gesundheitliche Ungleichheit in der Schweiz eine gesellschaftliche Realität ist und die bisherigen Massnahmen zur Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit eine sozialstaatliche Errungenschaft darstellen. Trotzdem ist die Problematik der gesundheitlichen Ungleichheit weiterhin aktuell geblieben.

Gemäss den internationalen Empfehlungen steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Veränderung in die gewünschte Richtung, je klarer die Ziele eines Landes sind. Klare Ziele setzen jedoch ein Wirkungsmodell voraus. Dafür schlägt das Projektteam und die vom B,S,S beigezogenen externen Expert/innen das Wirkungsmodell der WHO in der «Commission on Social Determinants of Health» vor, welches zur Massnahmenplanung und Umsetzung verwendet werden soll. Wie die parallel verlaufende Studie zur Gewichtung der Gesundheitsdeterminanten aufgezeigt hat, haben die strukturellen Determinanten einen starken Einfluss auf die gesundheitlichen Endpunkte (z.B. Differenz in der Lebenserwartung, Differenz bei der Anzahl beschwerdefreier Lebensjahre unter den verschiedenen Bevölkerungsgruppen). Da die gesundheitliche Ungleichheit durch die soziale Ungleichheit beeinflusst wird, ist auf der Makro-, Meso- und Mikroebene (materielle Situation, soziale Position, Gesundheitswesen, individuelles Gesundheitsverhalten, etc.) anzusetzen.

Gemäss der eingesetzten Expertengruppe wäre zurzeit eine quantitative Zielsetzung für die anzustrebende Reduktion der gesundheitlichen Ungleichheit verfrüht und ein vom Bund allein definiertes Ziel erscheint aufgrund der Kompetenzen der Kantone in den relevanten Bereichen (Gesundheit, Bildung, Soziales, Wirtschaft) als wenig sinnvoll. Im Sinne eines koordinierten und gemeinsamen Vorgehens ist es wichtig, dass eine künftige Strategie zum Abbau gesundheitlicher Ungleichheit von Bund und Kantonen gemeinsam erarbeitet wird.
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Der Bericht wurde zu Handen der Geschäftsleitung des Bundesamts für Gesundheit erarbeitet. Sie wird über die Umsetzung der Berichtsergebnisse entscheiden.
Weiteres Vorgehen
(Deutsch)
Ein Entscheid der Geschäftsleitung des Bundesamts für Gesundheit ist noch ausstehend.
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Der Bericht wird im Anschluss an den Entscheid der Geschäftsleitung des Bundesamts für Gesundheit auf der BAG-Webseite veröffentlicht.