Die Nanotechnologie verspricht ein enormes Innovationspotantial und die Anwendungen sind vielseitig. Immer mehr Produkten mit Nanopartiklen kommen auf den Markt und ein gewisser Anteil von denen als Sprayprodukte.
Die Abschätzung der Exposition von Anwendern, Kenntnisse über freigesetzten Nanopartikel, deren Form und Mengen sind erforderlich. Im Rahmen eines vorgängigen Projektes, wurde die Analytik entwickelt und das Verhalten von wasserbasierten Sprayprodukten beobachtet. Die Resultate waren viel versprechend. Im ersten Teil des Projektes wird nun die Analytik verfeinert und im zweiten Teil sollen Sprayprodukten analysiert werden. Das Verhalten von Partikeln und Aerosolen soll untersucht werden und diesen Daten werden helfen, Expositionabschätzungen zu machen. Als dritter Teil werden Zellen exponiert und toxikologische Effekte gemessen.
Dieses Projekt wird in Form einer Dissertation gemacht. Zusammenarbeit zwischen EMPA unter der Leitung von Dr. A Ulrich und ETHZ (Gruppe von Prof Dr K. Hungerbühler) ist vorgesehen, so dass die Fachkenntnisse von beide Gruppen zusammen getragen werden können und dass die Dissertation von der akademische Seite betreut wird (ETHZ).