Schlüsselwörter
(Deutsch)
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Sektorpolitik; Forst- bzw. Waldpolitik; Politikkoordination; Politikintegration; Innovationspolitik; Nachhaltigkeit; Regionalpolitik; Strukturpolitik
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Forschungsprogramme
(Englisch)
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COST-Action E51 - Integrating Innovation and Development Policies for the Forest Sector
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Kurzbeschreibung
(Deutsch)
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Siehe Abstract
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Weitere Hinweise und Angaben
(Englisch)
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Full name of research-institution/enterprise: ETH Zürich Institut für Umweltentscheidungen IED Umweltpolitik und Umweltökonomie
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Partner und Internationale Organisationen
(Deutsch)
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AT, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, FI, FR, HR, IT, LT, NO, PL, PT, RO, SE, SK, UK
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Abstract
(Deutsch)
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Ein Hauptziel der COST Aktion E51 bestand darin, einen Beitrag zu einer besseren Koordination und Integration der Waldpolitik und waldrelevanten Politiken zu leisten. Die Schweizer Waldpolitik ist gekennzeichet durch einen langen historischen Prozess, der bis in die 1980er Jahre zu einer relativ abgeschotteten, eigenständigen Saktoralpolitik sowohl auf Bundes- wie auch auf kantonaler Ebene geführt hat. Mit der Schaffung neuer Politikfelder wie der Raumplanungs-, Umweltschutz-, Natur- und Landschaftsschutzpolitik und diversen Infrastrukturpolitiken haben sich immer mehr Überlappungen mit teilweise unterschiedlichen Zielsetzungen ergeben. Die daraus entstandenen Koordinationsprobleme sind vielfach erst beim Vollzug ersichtlich geworden und haben zu prozedural wie inhaltlich unbefriedigenden Lösungen geführt. Einige dieser Abstimmungsprobleme mussten zuerst durch Leitentscheide des Bundesgerichtes gelöst werden. Diese wurden später abgelöst durch ein Koordinationsgesetz, welches beispielsweise Rodungs- und Baubewilligungsverfahren vereinte und insgesamt zu einer verbesserten Koordination sämtlicher Bewilligungsverfahren führte. Soweit sektorspezifische Gesetze wie z.B. das Waldgesetz in neuerer Zeit revidiert wurden, wurden weitere, die Koordination fördernde Elemente in die jeweiligen Gesetzgebungen aufgenommen. Trotz dieser punktuellen Verbesserungen besteht nach wie vor ein erheblicher Koordinationsbedarf. Die Zeit für eine weitere Verbesserung der Abstimmung einzelner Politiken ist insofern günstig, als die Raumplanung, der Natur- und Landschaftsschutz, die Energieversorgung, die Landwirtschaft und auch die Waldarealerhaltung vor neuen politischen Weichenstellungen stehen. Da die jeweiligen Politiken in zahlreichen Fällen auf spezifische Anliegen von Volksinitiativen reagieren müssen, fehlen jedoch häufig die zeitlichen und sachlichen Ressourcen für das Entwickeln integrativer Lösungen. Sollen die nach wie vor bestehenden Doppelspurigkeiten oder sogar Widersprüche vermieden werden, kommt der Gesetzgeber nicht darum herum, nicht nur Einzelaspekte, sondern verbindliche Regelungen für integrierte Lösungen zu schaffen. Als Querschnittpolitik ist hier vor allem die Raumentwicklungspolitik mit der zur Zeit laufenden Revision der Raumplanungsgesetzgebung gefordert.
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Datenbankreferenzen
(Englisch)
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Swiss Database: COST-DB of the State Secretariat for Education and Research Hallwylstrasse 4 CH-3003 Berne, Switzerland Tel. +41 31 322 74 82 Swiss Project-Number: C08.0034
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