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Forschungsstelle
BWO
Projektnummer
F-8666
Projekttitel
Verfahren der Stadterneuerung

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Abstract
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Publikationen / Ergebnisse
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Stadterneuerung, Agglomerationsentwicklung, partizipative Planung
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Es handelt sich beim Projekt um die Schweizer Komponente des EU-Forschungsprojekts "It Takes Two". Dieses befasst sich mit partnerschaftlichen Lösungen für die soziale und technische Erneuerung von Grossüberbauungen der Nachkriegszeit. In dessen Zentrum stehen Fallstudien aus verschiedenen Ländern. Die Schweizer Fallstudie beschäftigt sich mit den Erfahrungen mit kooperativen Verfahren zur Aufwertung von Stadtteilgebieten.
Methoden
(Deutsch)
Dokumentenanalyse, halbstrukturierte Interviews
Projektziele
(Deutsch)
Aufarbeitung der Erfahrungen mit kooperativer Planung in mindestens drei grösseren Überbauungen / Quartieren: Projektgeschichte, Darstellung der Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren, Folgerungen für eine allfällige Stadterneuerungspolitik des Bundes. Berücksichtigt wurden schliesslich die Entwicklungsgebiete Zürich-Nord und Zürich-West sowie die Quartiere Hardau und Grünau in Zürich.
Abstract
(Deutsch)
In einem ersten Schritt wurden für die vier ausgewählten Quartiere die Stärken und Schwächen des Status Quo sowie die Chancen und Risiken eines Aufwertungsprozesses analysiert. Anschliessend werden die Resultate international verglichen. Die Arbeit endet mit Feststellungen und Empfehlungen, die wie folgt zusammengefasst werden können:
Eine kooperative Entwicklungsplanung ist zweckmässig und mit den bestehenden öffentlich-rechtlichen Planungsinstrumenten durchführbar. Widerstände im Entwicklungsprozess sind nicht darauf zurückzuführen, dass Planungsinstrumente veraltet oder unzweckmässig sind, sondern weil der Wille oder der Konsens fehlt.
Zweckmässig ist es, in konkreten Entwicklungsgebieten vorgängig zusammen mit Grundeigentümern und Drittparteien in kooperativer Weise Leitbilder zu erarbeiten. Was in der Schweiz fehlt, ist die öffentlich-rechtliche Verbindlichkeit entsprechender Vereinbarungen.
Die Studie bestätigt den Nutzen partizipativer Verfahren. Partizipative Verfahren ersetzen zwar die formalen Verfahren nicht, doch gewinnen letztere mit dem partizipativen Vorgehen an Akzeptanz und Legimitation. Es kann auch ein Zeitgewinn resultieren. Potenzieller Nutzen besteht sodann in der Entscheidungsqualität durch bessere Koordination des fachlichen Wissens und optimaleren Ressourceneinsatz.
Diskutiert wird auch das Verfahren der Mediation und es wird empfohlen, eine Mediation vor der Eröffnung eines förmlichen Verfahrens oder im Rahmen eines förmlichen Verfahrens durchzuführen.
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Der Bericht kann im Bundesamt für Wohnungswesen eingesehen werden. Zum internationalen Projekt gibt es eine CD "It takes two: Sustainable regeneration of post-war high-rise urban areas".
Bezugsquelle:
The International Institute for the Urban Environment
Nickersteeg 5
2611 EK Delft
The Netherlands