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Research unit
SFOPH
Project number
11.000335
Project title
Evaluation der Kommunikationsstrategie zur Prävention der saisonalen Grippe

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
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Short description
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Public policy examined
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Legal basis for the evaluation
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Relation to the policy priorities of the Federal Council
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Executive summary/ Recommendation
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Evaluation Impact
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Policy-relevant conclusions of the Federal Council
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Publication language
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Publications / Results
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Inserted texts


CategoryText
Key words
(German)
Evaluation, Grippeprävention, Kommunikationsstrategie
Short description
(German)
Die Kommunikationsstrategie zur Prävention der saisonalen Grippe setzt sowohl auf direkte als auch indirekte Beeinflussung der sogenannten Endadressaten, d.h. Personen, die sich zum Selbst- oder Fremdschutz impfen lassen sollen. Die direkte Beeinflussung erfolgt mittels Plakaten oder Broschüren, die indirekte durch Multiplikatoren, wie Ärzte/innen, kantonale Behörden und Massenmedien. Im Hinblick auf die Ausarbeitung einer Nachfolgestrategie ab 2012/13 liess das BAG die Kommunikationsstrategie zur Prävention der saisonalen Grippe 2008-2012 evaluieren.
Public policy examined
(German)
Kommunikationsstrategie zur Prävention der saisonalen Grippe; Wirkungsgrad und Zielerreichung der Massnahmen
Legal basis for the evaluation
(German)
Art. 9 Abs. 3 Bst. e Organisationsverordnung vom 28. Juni 2000 für das Eidgenössische Departement des Innern (OV-EDI, SR 172.212.1)
Relation to the policy priorities of the Federal Council
(German)
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Executive summary/ Recommendation
(German)
Die Kampagne hat ihre quantitativen Ziele verfehlt. Die Durchimpfung für Risikogruppen lag in der Grippesaison 2010/11 bei 42 % (Kampagnenziel bis Ende 2012: 75 %), für das Medizinal- und Pflegepersonal bei rund 22% (Kampagnenziel bis Ende 2012: 50%). Die über die Plakat-, Inserat- und Medienkampagne vermittelten BAG-Informationen haben ihre Zielgruppen nicht im gewünschten Ausmass erreicht. Die Informationsmassnahmen, die auf die Multiplikation der BAG-Botschaften durch Ärzte/innen setzen, haben sich dagegen als die effektivsten und vermutlich effizientesten erwiesen. Die tiefe Durchimpfung des Medizinal- und Pflegepersonals weist darauf hin, dass die ergriffenen Massnahmen kaum Wirkung zeigten.

Die wichtigsten Empfehlungen:
  • Fortführung der Grippeprävention, wobei eine bessere Abstimmung zwischen den Zielen und den zur Verfügung stehenden Ressourcen anzustreben ist.
  • Verbesserung der Kohärenz und Transparenz bei der Definition der Ziele, Massnahmen (inkl. Rollen der Beteiligten) und Mittel.
  • Fortführung der Sensibilisierungs- und Informationskampagne ist sinnvoll. In Anbetracht der beschränkten Ressourcen könnte auf eine Inserat- und Plakatkampagne verzichtet werden, da sie sich als nicht sehr wirkungsvoll und effizient erwiesen hat.
  • Falls eine deutlich höhere Durchimpfung beim Medizinal- und Pflegepersonal angestrebt werden soll, müssen die Präventionsanstrengungen intensiviert und dabei neue Zugänge erprobt werden (z.B. bereits bei der Ausbildung ansetzen oder Fach- und Personalverbände mit einbeziehen).
  • Die Errungenschaften bei der Multiplikation der Grippeprävention sollten konsolidiert und das vorhandene Optimierungspotential ausgeschöpft werden (Gynäkologen/innen einbeziehen).
Evaluation Impact
(German)
Als Sofortmassnahme wurden verschiedene Produkte der Kampagne gemäss den Empfehlungen überarbeitet und neue Adressatenkreise erschlossen (z.B. Informationsmaterial für Schwangere und für Gynäkologen/innen).
Ab Frühjahr 2012 sucht die Abteilung Übertragbare Krankheiten zusammen mit den verschiedenen Stakeholdern nach Wegen, wie die Fachleute besser unterstützt werden könnten.
Die Planung der Nachfolgestrategie erfolgt ab Sommer 2012, dabei werden die Empfehlungen vollumfänglich miteinbezogen.
Policy-relevant conclusions of the Federal Council
(German)
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Publication language
(German)
Bericht in Deutsch, Executive Summary in Deutsch, Französisch und Englisch
Publications / Results
(German)

Auf dieser ARAMIS-Seite ist der Schlussbericht der Studie veröffentlicht. Allfällige weitere Produkte sind auf Anfrage erhältlich, teils auch in weiteren Sprachen.

Bitte wenden Sie sich an die Fachstelle Evaluation und Forschung des Bundesamtes für Gesundheit: evaluation@bag.admin.ch

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