Das Forschungsprojekt soll die untenstehenden Themenbereiche behandeln :
Themenbereich 1:
· Aufzeigen der rechtlichen Möglichkeiten zur Flächensicherung im Rahmen der heutigen Sachplanung des Bundes: rechtliche Grundlagen, Fragen des öffentlichen Interesses und der Verhältnismässigkeit.
· Beschreibung der Einflussmöglichkeiten der Kantone und Gemeinden bei diesen sachplanerischen Festlegungen (Rolle bestehender Richt- und Nutzungspläne, Gegenstromprinzip).
Allgemeine Beurteilung, ohne im Detail auf die Besonderheiten der einzelnen Sachbereiche und Sachgesetze (Eisenbahnen, Nationalstrassen, Zivilluftfahrt, Rohrleitungen, Energienetze, Militär und geologische Tiefenlager) einzugehen.
Themenbereich 2:
· Rechtliche Tragweite behördenverbindlicher Festlegungen im Sachplan;
· Spielraum von Kantonen und Gemeinden bei der Anpassung von Richt- und Nutzungsplänen.
· Rechtsschutzmöglichkeiten von Kantonen und Gemeinden
· Sanktionsmöglichkeiten des Bundes bei ungenügender Sicherstellung von im Sachplan
· ausgewiesenen Flächen
Themenbereich 3:
· Regelungsbedarf im RPG (bzw. in den Infrastrukturgesetzen) und/oder der RPV bezüglich langfristiger behörden- und/oder grundeigentümerverbindlicher Sicherungen.
Im Hinblick auf die Erarbeitung des Gutachtens sollen die Erfahrungen und Bedürfnisse der Infrastrukturämter des Bundes in Bezug auf die (langfristige) Sicherung benötigter Flächen evaluiert werden. Diese Evaluierung erfolgt durch das ARE.