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Unité de recherche
ARE
Numéro de projet
10020
Titre du projet
Projekt Siedlung und Verkehr: AP2: Siedlungsentwicklung

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
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Description succincte
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Objectifs du projet
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Résumé des résultats (Abstract)
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Mise en oeuvre et application
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CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)

Projekt Siedlung und Verkehr: AP2: Siedlungsentwicklung

Fahrländer Partner AG

Description succincte
(Allemand)

Mit ZEB, PEB, dem Programm Agglomerationsverkehr sowie Bahn 2030 sind Investitionsentscheide in zweistelliger Milliardenhöhe getroffen worden bzw. stehen zum Entscheid an. Mit dem Raumkonzept Schweiz (RK-CH) wird zudem eine wichtige Grundlage zur angestrebten räumlichen Entwicklung geschaffen. Es ist si­cherzustellen, dass die angesprochenen Investitionsentscheide und die angestrebte räumliche Ent­wicklung insgesamt tatsächlich zu einer nachhaltigen Raum- und Verkehrsentwicklung beitragen. Zu­dem sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um bei künftigen Entscheiden bezüglich der Raum- und Verkehrsentwicklung (2. Generation Agglomerationsprogramme, 2. Generation PEB, Bahn 2030, 2. Teilrevision RPG, Konkretisierung RK-CH, Anpassung Sachplan Verkehr etc.) auf möglichst guten Grundlagen basieren zu können. Weiter kön­nen Vorschläge für die Überarbeitung der Strategie Nachhaltige Entwicklung gewonnen werden.

Wechselwirkungen zwischen Infrastrukturausbauten und räumlicher Entwicklung sind mannigfaltig, die Wirkungsrichtungen und –stärken entsprechend komplex. Gerade die Erfassung dieser Wechselwirkungen und deren Tendenzen sind für die Raumplanung per se, aber auch für die Überprüfung der Effektivität verkehrs- und raumplanerischer Instrumente und Massnahmen von zentraler Bedeutung.

Aus den oben genannten Überlegungen hervorgehend plant das ARE ein weitreichendes Projekt, welches auf verschiedenen, aufeinander aufbauenden Arbeitspaketen beruht. Das Projekt „Abstimmung Siedlung und Verkehr“ setzt einerseits am Raumkonzept an und konkretisiert dieses. Ebenfalls liefert es, unterteilt in sieben Arbeitspakete, in erster Linie zeitgerecht grundlegende Erkenntnisse für das Projekt „Bahn 2030“.

Objectifs du projet
(Allemand)

Ziel des vorliegenden Auftrages ist es, im Rahmen des Projektes „Siedlung und Verkehr“ das  AP 2 „Siedlungsentwicklung“ umzusetzen, d. h. auf das Raumkonzept Schweiz (RK-CH) abgestimmte Siedlungsszenarien zu entwerfen. Diese sollen das RK-CH räumlich soweit konkreti­sieren, dass sie für Abschätzungen mit dem VM-UVEK, wie auch für weitere räumliche Analysen verwendbar sind. Es sind auch in sich stimmige Vorstellungen zu Sensitivitäten der Siedlungsentwicklung zu entwickeln. Im Ergebnis müssen diese – damit sie für die Verkehrsmodellierung verwendet werden können – in der für die Model­lierung erforderlichen Differenzierung vorliegen (verkehrszonenfein). 

Folgende Fragestellung steht im Vordergrund:  

Wie und auf welche Weise können die vom BFS vorgegebenen Bevölkerungsszenarien (von 2005) systematisiert, regional und lokal quantifiziert werden?

 

Und darauf aufbauend: Wie entwickeln sich Gemeinden (Verkehrszonen), Gemeindetypen und Grossregionen in den nächsten 20 Jahren (hergeleitet in verschiedenen Szenarien, auch hinsichtlich des RK-CH)?

Résumé des résultats (Abstract)
(Allemand)

Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) führte ein umfassendes Projekt zur Abstimmung von Siedlung und Verkehr durch. Dieses beruhte auf aufeinander aufbauenden Arbeitspaketen. Das Projekt «Abstimmung Siedlung und Verkehr» setzt einerseits am Raumkonzept an und konkretisiert dieses. Ebenfalls liefert es grundlegende Erkenntnisse für das Projekt «Bahn 2030». Ziel war, eine Grundlage für weitere Infrastruktruvorhaben bezüglich ihrer räumlichen Wirkung zu erhalten.

Im Rahmen des Arbeitspakets AP 2 wurden auf das RK-CH abgestimmte räumlich differenzierte Varianten der Bevölkerungsverteilung entworfen. Diese sollen das RK-CH räumlich dahingehend konkretisieren, dass sie für Abschätzungen mit dem nationalen Personenverkehrsmodell (NPVM-UVEK), wie auch für weitere räumliche Analysen verwendbar sind.

Als Grundlage für die Modellierung der Bevölkerungs- und Arbeitsplatzverteilung in der Schweiz dient das Prospektivmodell von Fahrländer Partner. Dabei handelt es sich um ein Modell, das ausgehend von den kantonalen Bevölkerungsperspektiven des BFS bzw. dem daraus abgeleiteten Bevölkerungswachstum auf Ebene Gemeindetyp Aussagen zur kleinräumigen Entwicklung der Bevölkerung und der Arbeitsplätze zulässt.

Auf Basis des Bevölkerungsszenarios BFS 2005 A (mittleres Szenario «Trend») werden vier Varianten erstellt und berechnet.

 

-       Ein Referenzzustand unter Berücksichtigung der bis heute rechtsverbindlich beschlossenen Verkehrserschliessung auf Strasse und Schiene im Jahr 2030

-       Zwei Varianten im Rahmen des RK-CH

-       Eine Variante ausserhalb des RK-CH

Die Varianten unterscheiden sich nur bezüglich der räumlichen Verteilung der Bevölkerung bzw. der daraus abgeleiteten Variablen (Erwerbstätige, Altersstruktur, usw.). Die Varianten unterscheiden sich nicht bezüglich der Bevölkerungsentwicklung auf kantonaler (Referenzzustand) bzw. gesamtschweizerischer Ebene.

Ziel der Sensitivitätsanalysen war es, eine möglichst grosse Varianz in der kleinräumigen Entwicklung zu erreichen, wobei einerseits – im Fall der beiden Varianten «Urbane Verdichtung» und «Verkehrserschliessung» – zwei gemäss RK-CH wünschbare Varianten sowie eine – aus raumplanerischer Sicht – nicht wünschbare Extrem-Variante («Entwicklung in der Fläche») berechnet wurden.

Die Resultate der einzelnen Varianten lassen sich mit jenen des Referenzzustandes vergleichen, das bezüglich der Bevölkerungsentwicklung sowohl auf kantonaler Ebene als auch auf Ebene Gemeindetyp dem zu Grunde liegenden mittleren Bevölkerungsszenario des BFS entspricht.

Die Resultate auf Ebene Gemeindetyp zeigen, dass die verschiedenen Varianten die gewünschte Varianz bezüglich der kleinräumigen Entwicklung aufweisen. Einzig die Gemeinden des Typs «Gürtel der Mittelzentren» entwickeln sich in allen Varianten mehr oder weniger gleich.

Die resultierenden Daten konnten so eine Grundlage für die weiteren Arbeitspakete zur Abschätzung hinsichtlich der räumlichen Wirkungen der Verkehrsinfrastruktur bilden.

Mise en oeuvre et application
(Allemand)
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