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Forschungsstelle
ARE
Projektnummer
10022
Projekttitel
Umsetzung einer prioritären Massnahme aus der Strategie Freizeitverkehr - Konzentration auf die wichtigsten Bereiche des Freizeitverkehrs

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Projektziele
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Abstract
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)

Umsetzung einer prioritären Massnahme aus der Strategie Freizeitverkehr – Konzentration auf die wichtigsten Bereiche des Freizeitverkehrs

Arbeitsgemeinschaft Planungsbüro Jud, Zürich

Universität Zürich, Sozialforschungsstelle, Zürich

Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Im August 2009 wurde die Strategie Freizeitverkehr durch den Schweizerischen Bundesrat verabschiedet. Kapitel 7 der Strategie Freizeitverkehr beschäftigt sich mit den prioritären Massnahmen, die dazu beitragen sollen, den Modal Split in den wichtigsten Bereichen zu Gunsten des öV, LV sowie der kombinierten Mobilität zu verlagern. Eine dieser Massnahmen ist die Konzentration auf die wichtigsten Bereiche des Freizeitverkehrs: Von grosser Relevanz sind die drei Bereiche der „Besuche von Verwandten und Bekannten“, die „Gastronomiebesuche“ sowie der „aktive Sport“. Alle drei Aktivitäten sind aus sozialer, volkswirtschaftlicher sowie gesundheitspolitischer Sicht sehr erwünscht. Die Stossrichtung kann daher lediglich in die Richtung einer Beeinflussung des gewählten Verkehrsmittels und allenfalls die Wahl nahe gelegener Zielorte für die Ausübung von sportlichen Aktivitäten sowie Gastronomiebesuche gehen.

Von Seiten des Bundes wurden verschiedene Anstrengungen unternommen, um den Modal Split in den erwähnten Bereichen zu Gunsten des öV, LV und der kombinierten Mobilität zu verlagern. Es müssen aber weitere Anstrengungen unternommen werden, um eine tiefer gehende und dauerhafte Verlagerung des Modal Splits in den erwähnten Bereichen zu erlangen.

Projektziele
(Deutsch)

Die grundsätzliche Ausrichtung des Bundes im Freizeitverkehr ist mit der Vision und den Zielen gemäss der Strategie Freizeitverkehr vom August 2009 definiert. Sämtliche weiteren Arbeiten sind darauf auszurichten.

Der Auftrag verfolgt im Wesentlichen drei Teilziele:

1. Saubere Analyse der Situation: Aus einer sauberen Analyse soll systematisch und nachvollziehbar aus den bestehenden Grundlagen sowie eigenen (auch qualitativen) Überlegungen abgeleitet werden:

– Wo liegen die Probleme für einen nachhaltigen Freizeitverkehr in den drei Bereichen der „Besuche von Verwandten und Bekannten“, der „Gastronomiebesuche“ sowie dem „aktiven Sport“?

– Wo liegen die Potenziale?

– Was beraucht es, um die analysierten Probleme zu lösen und die ermittelten Potenziale zu erschliessen?

2. Best practice: Gute Beispiele nachhaltiger Verkehrsbewältigung in den Bereichen „Besuche von Verwandten und Bekannten“, „Gastronomiebesuche“ sowie „aktiver Sport“ sollen gesammelt, bewertet und für die Akteure in den Gemeinden, Sportvereinen, Gastronomiebetrieben, öffentlichen und privaten Transportunternehmen, Mobilitätsbüros und Tourismusorganisationen nutzbar gemacht werden.

3. Wegleitung: Es sollen neue Ideen und Massnahmen mit hohem Praxisbezug angedacht und entwickelt werden, die in Form einer Wegleitung den erwähnten Akteuren zur Verfügung gestellt werden.
Abstract
(Deutsch)
In der Strategie Freizeitverkehr des Bundesrates wird für die drei Aktivitäten „Besuche von Verwandten und Bekannten“, „Besuche von Gastronomiestätten“ und „aktiver Sport“ die Erarbeitung von Massnahmen zur Verlagerung vom motorisierten Individualverkehr auf alternative Verkehrsmittel gefordert. Auf Basis des Mikrozensus Verkehr 2005 wird das entsprechende Verlagerungspotenzial auf rund 60 Mio. Personenkilometer pro Tag geschätzt. Es wird aufgezeigt, wie Mobilitätsvoraussetzungen und sozialpsychologische Mechanismen die Realisierbarkeit dieses Potenzials beeinflussen können – aufgrund der heutigen Rahmenbedingungen werden rund 25 Mio. Personenkilometer pro Tag als realisierbar eingeschätzt. Anhand einer Analyse von umgesetzten Massnahmen werden Optimierungspotenziale aufgezeigt sowie Handlungsempfehlungen hergeleitet.
Abstract
(Französisch)
La stratégie du Conseil fédéral pour le trafic de loisirs prévoit pour les trois activités «Visite à des proches (parenté et connaissances)», «Sorties au restaurant» et «Activité sportive» l’élaboration de mesures visant à transférer le trafic individuel motorisé vers des moyens de transport alternatifs. Sur la base du microrecensement 2005 en matière de transports, le potentiel de transfert modal correspondant est estimé à environ 60 millions de personnes-kilomètres par jour. Les conditions à la mobilité et les mécanismes socio-psychologiques susceptibles d’influencer la concrétisation de ce potentiel sont explicités. Compte tenu des conditions-cadres actuelles, environ 25 millions de personnes-kilomètres par jour sont considérés réalisables. Une analyse des mesures mises en oeuvre permet de mettre en évidence les potentiels d’optimisation et de déterminer des recommandations d’intervention.
Abstract
(Italienisch)
Nella strategia del Consiglio federale Traffico del tempo libero si richiede l’elaborazione di misure per trasferire il traffico individuale motorizzato verso mezzi di trasporto alternativi per le tre attività «visite a parenti e conoscenti», «uscite gastronomiche» e «attività sportive». Sulla base del microcensimento sul traffico del 2005 si stima un corrispondente potenziale di trasferimento pari a circa 60 milioni di persone-chilometro al giorno. Viene mostrato come le premesse della mobilità e i meccanismi sociopsicologici possano influenzare la realizzabilità di questo potenziale: sulla base delle attuali condizioni quadro si stima che si possa realizzare l’obiettivo di circa 25 milioni di persone-chilometro al giorno. Analizzando le misure adottate vengono mostrati potenziali di ottimizzazione, dai quali vengono dedotti consigli sulle azioni da intraprendere.
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
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