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Research unit
FOAG
Project number
09.44
Project title
Überprüfung der Schätzformeln für die MFA-Berechnung

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
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Short description
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Project aims
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Transfer and application
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Knowlegde improvements / Publications
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Process / State of work
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Inserted texts


CategoryText
Key words
(German)

· Schlachtschweine

· Magerfleischanteil (MFA)

· Schätzformeln

· Autofom (AFOM)

· Fat-O-Meater (FOM)

· Zweipunkt-Verfahren (ZP)

· Logiq-Gerät (Validierungsgerät)

· Überprüfung der Schätzformeln

· händische rot/weiss-Zerlegung

Short description
(German)
Parallel zur Überprüfung der Schätzformeln im EU-Raum soll auch in der Schweiz überprüft werden, ob mit den seit mehr als 10 Jahren verwendeten Schätzformeln der tatsächliche Magerfleischanteil (MFA) der Schweizer Schweine korrekt berechnet wird. Diese Überprüfung erfolgt mittels einer händischen rot/weiss-Zerlegung von 60 Schweineschlachthälften. Das Forschungsprojekt wurde wissenschaftlich durch das Max Rubner-Institut in Kulmbach, Deutschland (MRI) begleitet.
Project aims
(German)

Im Detail soll die Genauigkeit sämtlicher eingesetzter MFA-Schätzformeln überprüft werden. Dies betrifft folgende Methoden, welche gegenwärtig in der Schweiz zur Erhebung des MFA eingesetzt werden:

· Logiq (Validierungsgerät)

· Autofom (AFOM)

· Fat-O-Meater (FOM)

· Zweipunkt-Verfahren (ZP)

Transfer and application
(German)

· Proviande beantragt dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW), die Schätzformel für das ZP-Verfahren in der Verordnung des BLW über die Einschätzung von Tieren der Schweinegattung sowie die Verwendung von technischen Geräten zur Qualitätseinstufung SR 916.341.21 wie folgt anzupassen:
bisherige Formel: MFA = 49.123 - (0.55983 x Speckmass) + (0.22096 x Fleischmass)
neue Formel: MFA = 49.7 - (0.56 x Speckmass) + (0.22 x Fleischmass)

· Die MFA-Schätzformeln sollen in 3 Jahren wieder überprüft werden.

Knowlegde improvements / Publications
(German)

1. Neue Kenntnisse

· Die Schätzformeln für die Geräte Logiq, AFOM und FOM erlauben nach wie vor eine exakte Berechnung des MFA.

· Die Schätzformeln für das ZP-Verfahren führen zu einer Unterschätzung des MFA von durchschnittlich 0.8 Prozentpunkten.

2. Literatur

· Schenk P. & Rüssli J., 2010. Zerlegeversuch Schlachtschweine 2009 zur Überprüfung der Klassifizierungsschätzformeln, Proviande, Bern.

Process / State of work
(German)

Für die Überprüfung wurden Schweineschlachtkörper aller Gewichts- und Fettklassen beider Geschlechter (Kastraten und weibliche Tiere) einbezogen. Vor der Zerlegung wurden die MFA-Werte aller Schlachtkörper mit den verschiedenen Messmethoden (Logiq, AFOM, FOM, ZP) erhoben.

Die händische rot/weiss-Zerlegung erfolgte an den linken Schlachthälften. Diese wurden im kalten Zustand gewogen und in die Teilstücke Schinken, Schulter, Kotelett, Hals, Bauch und Brustspitz/Backe/Kopf zerlegt. Das Total dieser Teilstückgewichte bildete die Basis für die Berechnung des MFA. Sämtliche Teilstücke wurden anschliessend einzeln zerlegt, und das Gewicht von Fett, Schwarten, Knochen, Fuss, Drüsen, Fleisch, Sehnen wurde erhoben sowie der Zerlegeschwund berechnet. Nach den Vorgaben des MRI wurde der Kopf nicht ausgebeint, dafür wurden die feinen Sehnen und der ganze Schwund zum Fleisch gerechnet.

Insgesamt wurden 61 Schlachthälften zerlegt.