Mit der Studie werden folgende Hauptziele verfolgt:
- Erstellung einer IOT 2005, in der die energierelevanten Sektoren stärker differenziert sind als in der
vorliegenden IOT 2005 (im Folgenden als Energie-IOT bezeichnet)
- Entwicklung eines Vorgehens, mit dem in Zukunft entsprechende Aktualisierungen mit einem vertretbaren
Aufwand kontinuierlich erfolgen können
Die Energie-IOT soll öffentlich verfügbar gemacht werden, damit sie möglichst breit bei energie- und
umweltorientierten Analysen eingesetzt werden kann. Im Mittelpunkt stehen dabei die folgenden Anwendungsbereiche:
- Datenbasis für allgemeine Gleichgewichtsmodelle und andere gesamtwirtschaftliche Modelle
- Energie- und umweltorientierte Input-Output-Analysen
- Hybride Analysen, bei denen die IOT mit physischen Daten zum Energieverbrauch gekoppelt wird
Die Erstellung einer Energie-IOT bietet unter anderem den folgenden Nutzen:
- Sie verbessert die Qualität der Ergebnisse von energie- und umweltorientierten Analysen und Modellanwendungen,
die auf einer IOT aufbauen.
- Es würde eine Datenbasis vorliegen, die bei den Anwendern akzeptiert ist und breit genutzt wird.
Die Nutzung der gleichen Datenbasis verbessert zudem die Vergleichbarkeit der Ergebnisse von
Modellrechnungen.
- Mit diesem Projekt werden Ressourcen gebündelt und Doppelarbeiten, die sonst an verschiedenen
Stellen durchgeführt würden, vermieden; Freiwerdende Ressourcen können für die Beantwortung
der relevanten Fragen eingesetzt werden statt für die Erhebung von Datengrundlagen.
- Es entstehen Synergien mit anderen Projekten, z.B. der Erstellung einer NAMEA Energie. In Zukunft
könnte die Differenzierung der energierelevanten Sektoren auch in den Prozess der Erstellung
der Input-Output-Tabelle integriert werden und somit ebenfalls Ressourcen einsparen.