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Forschungsstelle
ARE
Projektnummer
10007
Projekttitel
Studie Wertschöpfungspotenziale von Energieregionen

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Abstract
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)

Studie Wertschöpfungspotenziale von Energieregionen

Ernst Basler + Partner AG, Zollikon

Kurzbeschreibung
(Deutsch)

In der Schweiz sind zunehmend Initiativen für die Entwicklung von sogenannten «Energie­regionen» auszumachen. Beispiele sind die Energieregionen Goms, Emmental und Toggen­burg. Im europäischen Ausland herrscht eine ähnliche Dynamik. Einzelne Energieregionen, wie beispielsweise in Güssing (Burgenland, Österreich), Jühnde (Deutschland) oder in Alentejo (Südportugal), sind bereits etabliert.

Der Begriff Energieregion ist heute nicht genau definiert, doch die meisten Initiativen verfügen über folgenden gemeinsamen Nenner: Unter einer regionalen Dachinitiative werden mehrere Projekte zur Nutzung erneuerbarer regionaler Energieträger und zur Steigerung der Energie­effizienz realisiert. Ziele sind meist die regionalwirtschaftliche Stärkung, die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern sowie der Umweltschutz. Unterschiedlich sind meist die Programm­schwerpunkte.

Diese richten sich nach vorhandenen Potenzialen in den Energieregionen, Beispiele sind: die energetische Nutzung von Biomasse, Wind, Wasser und Sonne, Mobilität, Energieeffizienz im Gebäudebereich.

Die regionalwirtschaftliche Stärkung durch eine Energieregion erfolgt in einem langfristigen Prozess. Dabei können der Grad und die Ebenen der regionalen Wertschöpfungszunahme respektive der Erhalt wirtschaftlicher Leistungskraft in peripheren Räumen unterschiedlich ausfallen.

Projektziele
(Deutsch)

Die Studie soll regionalökonomisches und institutionelles Grundlagenwissen zu Energieregionen erarbeiten. Insbesondere die folgenden Fragen werden untersucht:

· Wertschöpfung: Welchen Beitrag können Energieregionen, d.h. Massnahmen im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz zur regionalwirtschaftlichen Entwicklung leisten? Wie und in welchem Ausmass nimmt die regionale Wertschöpfung zu? Wie ist das Wert­schöpfungs-Wirkungsmodell von Energieregionen bzw. von unterschiedlichen Programm­bereichen (z.B. Wirkungen von Biogas- oder Mobilitätsprojekten)? Welche weiteren Nutzen sind mit der Etablierung einer Energieregion verbunden (Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern, Nebenverdienst für Landwirtschaft)?

· Förderung: Welche Kosten sind mit der Etablierung von Energieregionen verbunden? Kann mit dem Einsatz von Fördermitteln eine Wirkung erzielt werden oder entstehen primär Mit­nahmeeffekte? Wie wären gesetzliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu setzen? Welche Erfahrungen mit Förderungen wurden im Ausland gemacht?

· Erfolgsfaktoren: Welche sind die kritischen Faktoren zur erfolgreichen Etablierung von Ener­gie­regionen (z.B. energetische Potenziale, institutionelle Voraussetzungen, Imple­men­tierungsprozesse, Kommunikation)?

Abstract
(Deutsch)
Während die energe­tischen Aspekte von Energieregionen in verschiedene Studien bereits untersucht worden sind, bestehen bezüglich der regional­ökonomischen Effekte lokaler Energiemassnahmen grosse Wissenslücke. In einer Studie wurden die drei Schweizer Regionen Goms, Toggenburg und Val-de-Ruz sowie die ausländischen Bespiele Güssing und Jühnede exemplarisch auf ihre regionalökonomischen Effekte untersucht. Erarbeitet wurde sie vom Büro Ernst Basler und Partner AG. Die Studie wurde gemeinsam von den Bundesämtern für Raumentwicklung, Energie und Landwirtschaft, vom Staatsekretariat für Wirtschaft sowie  Regiosuisse publiziert. Diese breite Trägerschaft dokumentiert, wie zahlreich bei Energieregionen die Schnittstellen zu verschiedenen Politikbereichen sind. Die  Studie zeigt, dass der Nutzen bei der Wasserkraft oder Windenergie relativ klein ist, während die Wärmeproduktion durch Sonnenenergie, Holz oder Biomasse für eine Regionen wirtschaftlich interessanter ist. Entscheidend ist auch, welche Strategie eine Region langfristig verfolgt.
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
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