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Research unit
FSVO
Project number
2.11.02
Project title
Surveillance of piglet castration

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
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Short description
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Project aims
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Transfer and application
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Publications / Results
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URL-addresses
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Inserted texts


CategoryText
Key words
(German)
Überwachung, Inhalationsnarkose, Injektionsanästhesie, Ferkelkastration
Key words
(English)
surveillance, inhalation narcosis, injection narcosis, castration of piglets
Short description
(German)
Ab 1.1.2010 dürfen gemäss TschG Artt 16 / 44 die männlichen Ferkel in der Schweiz nur noch unter Schmerzausschaltung kastriert werden. Zurzeit wird in der Praxis vor allem die Inhalationsnarkose mit Isofluran oder die Injektionsnarkose mit Ketamin, Azaperon und Butorphanol verwendet. Während die wissenschaftlichen Grundlagen für eine Schmerzausschaltung mit Inhalations- und Injektionsnarkose gut beschrieben sind, existieren bisher noch kaum Erfahrungen mit der flächendeckenden praktischen Umsetzung der Kastration unter Schmerzausschaltung durch die Produzenten. Im Dezember 2009 wurde von der Schweizerischen Vereinigung für Schweinemedizin deshalb eine Umfrage bei Produzenten und
Tierärzten durchgeführt, welche bereits seit mindestens 4 Monaten die Kastration unter Schmerzausschaltung vorgenommen hatten. Diese Umfrage zeigte, dass bei der Umsetzung noch Verbesserungspotential besteht. Problemfelder, welche von den Landwirten genannt wurden, betrafen bei der Inhalationsnarkose mit Isofluran den hohen Arbeitsaufwand, die Kosten, Todesfälle nach der Kastration verstärkte Blutungen und gesundheitliche Probleme der Landwirte (Schwindel und Kopfweh nach der Kastration). Bei der Injektionsnarkose wurden verstärkte Blutungsneigung, Todesfälle nach der Kastration,
unzureichende Schmerzausschaltung und schlechte Wundheilung genannt.
Die Ziele des vorliegenden Projektes sind eine Beschreibung der praktischen Umsetzung der Kastration unter Schmerzausschaltung und ein Vergleich der Selbsteinschätzung der Landwirte mit einer objektiven Beurteilung von Tierschutz und Arbeitsplatzsicherheit während und nach der Kastration. Eine repräsentative Stichprobe von Schweinezüchtern wird mit einem Fragebogen zu ihren Erfahrungen mit der Isofluran-Narkose befragt. Ein leicht modifizierter Fragebogen wird an Betriebe mit Injektionsnarkose versandt. Auf 100 der Betriebe mit Isofluran-Einsatz und 30 der Betriebe mit Injektionsnarkose wird bei einem Betriebsbesuch während der Kastration die Qualität der Narkose beurteilt. Dazu werden einerseits Indikatoren direkt am Tier beobachtet, andererseits werden indirekte Indikatoren wie der Zustand und
Funktionalität des Narkosegeräts, der Isofluran-Verbrauch und die Qualität des Arbeitsplatzes beschrieben und die Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben überprüft (Vorliegen des Sachkundenachweises, korrekter Umgang ,mit TAM). Die Arbeitsplatzsicherheit während des Einsatzes von Isofluran wird in Zusammenarbeit mit der SUVA beurteilt. Die Ergebnisse der Befragung der Landwirte werden mit den beim Betriebsbesuch erhobenen Indikatoren verglichen. Damit sollen die Grundlagen für eine Beratung der Landwirte zur Verbesserung von Tierschutz und Arbeitsplatzsicherheit bei der Kastration erarbeitet werden. Zusätzlich sollen Indikatoren identifiziert werden, welche einen engen Zusammenhang mit einer korrekten Umsetzung der Kastration aufweisen und bei einem Betriebsbesuch beurteilt werden können, ohne dass eine Anwesenheit während der Kastration notwendig ist. Das Projekt leistet dadurch einen wichtigen Beitrag für einen effektiven Vollzug der neuen Tierschutzgesetzgebung. Zudem sollen aufgedeckte Schwachstellen gezielt mit Interventions- oder Schulungsprogrammen behoben werden.
Short description
(English)

Since January 2010, Swiss animal welfare legislation requires that castration of piglets is performed under anesthesia. Currently, this requirement is fulfilled mainly by inhalational anesthesia with isoflurane, or injection with ketamine, azaperon and butorphanol. While the scientific basis of these methods for anesthesia has been well described, there is little experience on the practical implementation of castration with anesthesia under field conditions. A survey with producers and veterinarians who had at least 4 months experience with castration under anesthesia showed that there is room for improvement in the practical implementation of these methods. Major problems identified by producers for inhalational anesthesia were the high work load and cost, death of piglets after castration, and health problems of the farmers (dizziness and headache after performing the castration). Problems associated with injection of anesthetics were increased bleeding, death of piglets after castration, insufficient anesthesia and poor healing of the castration wound.

The objectives of the current project are a description of the practical implementation of castration under anesthesia, and a comparison of the self-assessment of farmers with an objective assessment of animal welfare and workplace safety during and after castration. A representative sample of swine farmers practicing inhalation anesthesia is asked to complete a questionnaire on their experience with castration under anesthesia. A slightly modified questionnaire is sent to farmers practicing anesthesia by injection. A sample of 100 farms using inhalation and 30 farms using injection is visited during castration of piglets, and the quality of anesthesia is evaluated. On the one hand, welfare parameters which can be assessed directly on the animals are described, on the other hand indirect parameters such as the condition of the anesthesia machine, the amount of isoflurane used per piglet, and the quality of the workplace are evaluated. Workplace safety during isoflurane use is evaluated in collaboration with the Swiss Accident Insurance Fund, SUVA. Results of the self-assessment by farmers are compared to the parameters recorded during the farm visit. This will provide a basis for effectively consulting farmers to improve animal welfare and workplace safety during castration of piglets. In addition, parameters which are closely related to a correct implementation of castration and which can be evaluated during a farm visit without observing castration shall be identified. The project will thus contribute towards an effective control of the new animal welfare legislation.

Project aims
(German)
Folgende Ziele sollen mit der Studie erreicht werden

1. Beschreibung der Qualität der Umsetzung der Schmerzausschaltung bei der Kastration (Inhalations- und
Injektionsnarkose). Insbesondere sollen folgende Bereiche beschrieben werden:
· Indikatoren für das Wohlergehen der Ferkel
· Arbeitsaufwand und Kosten für den Landwirt
· Arbeitsplatzsicherheit
· Faktoren, welche einen Einfluss auf Tierschutz, Wirtschaftlichkeit und Arbeitsplatzsicherheit haben können
· Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen
2. Vergleich der Selbsteinschätzung der Landwirte betreffend Qualität der Schmerzausschaltung bei der Kastration mit den anhand eines Betriebsbesuchs erhobenen Befunden
3. Beurteilung der Eignung verschiedener einfach zu erhebender Kontrollpunkte für die Beurteilung der Umsetzung der Schmerzausschaltung bei der Kastration
4. Erheben von wissenschaftlich gesicherten Daten für Interventionsmassnahmen und Fortbildungskursen
Transfer and application
(German)
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Publications / Results
(German)
Schweizer Archiv für Tierheilkunde, Dezember 2013, Heft 12,  647–698 , Band 155.
Related documents
Publications / Results
(English)

Enz, A.; Schüpbach-Regula, G.; Bettschart, R.; Fuschini, E.; Sidler, X.; Erfahrungen zur Schmerzausschaltung bei der Ferkelkastration in der Schweiz – Teil 1: Inhalationsanästhesie. Schweiz. Arch. Tierheilk. 2013,

Enz, A.; Schüpbach-Regula, G.; Bettschart, R.; Fuschini, E.; Sidler, X.; Erfahrungen zur Schmerzausschaltung bei der Ferkelkastration in der Schweiz – Teil 2: Injektionsanästhesie. Schweiz. Arch. Tierheilk. 2013,

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URL-addresses
(German)