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Unité de recherche
OFSP
Numéro de projet
09.008300
Titre du projet
Qualitative Untersuchung zum ausländischen Gesundheitspersonal und über dessen Rekrutierung

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
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Description succincte
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Objectifs du projet
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Résumé des résultats (Abstract)
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Publications / Résultats
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Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
Rekrutierung, ausländisches Gesundheitspersonal, Migration
Description succincte
(Allemand)
Vor dem Hintergrund des aktuellen internationalen Diskurses über die Migration des Gesundheitspersonals und den damit verbundenen Nachteilen für die Herkunftsländer besteht das Interesse an einer Untersuchung über die diesbezügliche Situation in der Schweiz. Die interdepartementale Arbeitsgruppe Migration hat am 26. Juni 2009 die Absicht bestätigt, der GDK in Zusammenarbeit mit dem BAG und anderen Institutionen die Ausarbeitung eines der drei angestrebten Mandate zur Migration des Gesundheitspersonals zu übertragen. Die Studie betrifft die Thematik der aktuellen Situation in der Schweiz betreffend das ausländische Gesundheitspersonal und die Praxis seiner Rekrutierung.
Objectifs du projet
(Allemand)
Diese Studie hat zum Ziel, die Perspektiven von Arbeitgebenden und ausländischen Arbeitnehmenden auf das Thema der Migration von Gesundheitspersonal und dessen Rekrutierung im schweizerischen Gesundheitswesen zu untersuchen und die aktuelle Situation der Schweiz im Kontext der Rekrutierung von ausländischem Gesundheitspersonal darzustellen. Dabei soll beantwortet werden, welche Rolle die Schweiz im Kontext der Migration von Gesundheitspersonal spielt und wie das ausländische Gesundheitspersonal rekrutiert wird. Ausserdem soll erläutert werden, warum Gesundheitsfachpersonen in die Schweiz einwandern und wie sie in den Institutionen eingesetzt werden. Schliesslich sollen Massnahmen für die nationale und internationale Ebene für den Umgang mit der Situation des Personalbedarfs und der internationalen Migration von Gesundheitspersonal und ihrem Potential erörtert werden.
Résumé des résultats (Abstract)
(Allemand)
Der Arbeitsmarkt für qualifiziertes Gesundheitspersonal hat sich in der Schweiz über längere Zeit immer mehr in Richtung eines Personalmangels bewegt. Für die Betriebe heisst das, dass sie bei der Rekrutierung von Gesundheitspersonal unter einem grossen Versorgungsdruck ste-hen und auf ausländisches Personal zurückgreifen müssen. Die Schweiz ist im internationalen Umfeld noch attraktiv genug, um Personal aus dem Ausland im benötigten Ausmass anziehen zu können, dies meist sogar ohne aktive Rekrutierung im Ausland. Die hauptsächlichen Anziehungspunkte der Schweiz sind aus Sicht des eingewanderten Gesundheitspersonals die guten Arbeitsbedingungen, das hohe Lohnniveau, die beruflichen Perspektiven und die Lebensqualität. Der hohe Anteil an qualifiziertem Personal aus dem Ausland, vor allem aus den Nachbarländern, hat die Schweiz in eine Situation der Abhängigkeit gebracht.
Das ausländische Gesundheitspersonal hat zumindest nach der Diplomanerkennung und bei ausreichenden Sprachkenntnissen meist die gleichen Chancen in der beruflichen Entwicklung und der Weiterbildung wie das Personal aus der Schweiz. Auch bezüglich der Tätigkeiten und der Arbeitsbedingungen zeichnet sich im Grossen und Ganzen ein positives Bild ab. Nichtsdestotrotz besteht das Risiko der Ausbeutung und Diskriminierung aber grundsätzlich und sollte deswegen besondere Aufmerksamkeit erhalten.
Der vorliegende Bericht zeigt, dass zur Personalversorgung und zum Umgang mit den Auswirkungen der internationalen Migration sowohl auf internationaler als auch auf nationaler Ebene verschiedenste Massnahmen zur Diskussion stehen. Vor allem auch im Kontext der Umsetzung des WHO Code of Practice besteht in der Schweiz der Bedarf einer koordinierten Strategie, in die alle Akteure einbezogen werden sollten. Vonnöten ist insbesondere der Brückenschlag zu den Betrieben, deren Handeln die Rekrutierungspraxis im schweizerischen Gesundheitswesen ausmacht.
Publications / Résultats
(Allemand)
Factsheets und Berichte auf der BAG-Homepage.