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Forschungsstelle
BLW
Projektnummer
09.11
Projekttitel
Untersuchungen zur Verhinderung der Insektizid-Freisetzung während der Maissaat mittels Deflektoren

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Umsetzung und Anwendungen
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Neue Kenntnisse/Literatur
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Arbeitsvorgang/Stand der Arbeiten
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Maissaat, Insektizide, Abrieb, Deflektoren
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Während der Maissaat mit insektizid-gebeiztem Saatgut können abgeriebene Insektizidpartikel über die Saugluft der Kornvereinzelung in die Umwelt gelangen und so exponierte Organismen wie Bienen schädigen. Zur Vermeidung dieser unerwünschten Nebeneffekte von Saatbeizmittel ist seit 2009 für die Aussat von Maiskörner, die mit Clothianidin, Thiamethoxam oder Methiocarb gebeizt wurden, der Einsatz von Deflektoren zur kontrollierten Abführung der Gebläseabluft in oder auf den Boden vorgeschrieben. Alle namhaften Hersteller von Einzelkornsämaschinen, die nach dem Saugluftprinzip funktionieren, bieten Umrüstsätze an. In der Praxis können aber viele kostengünstige Eigenbaulösungen beobachtet werden. Im Rahmen dieses Projektes soll die Wirksamkeit verschiedener Eigenbaulösungen untersucht werden.
Projektziele
(Deutsch)

- Zusammenfassung des aktuellen Kenntisstandes zum Thema

- Untersuchung der Wirksamkeit von nicht kommerziell erhältlichen Deflektoren bezüglich der Vermeidung von Insektizidverfrachtung während der Maissaat.
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Für die im Landtechnikhandel erhältlichen Deflektoren wurde die Wirksamkeit vom JKI bereits nachgewiesen, Hingegen fehlen entsprechende Angaben für die Eigenbaulösungen, die von einzelnen Landwirten oder Lohnunternehmern konstruiert wurden. Diese Untersuchungen sollen im Rahmen dieses Projektes gemacht werden und dienen als Grundlage für eine allfällige Anpassung der Vorschriften.
Neue Kenntnisse/Literatur
(Deutsch)

In Untersuchungen aus Süddeutschland wurde der Zusammenhang zwischen Massensterben von Bienen und der Aussaat von Clothianidin-gebeiztem Maissaatgut postuliert (Würfel et al., 2008). In der Folge wurde vom Julius-Kühn-Institut in Braunschweig/D (JKI) ein Protokoll zur Messung der Partikelabdrift erstellt (Rautmann et al., 2009), auf dessen Basis in Deutschland der obligatorische Wirksamkeitsnachweis erbracht wird. Die Messungen im vorliegenden Projekt werden ebenfalls nach den Vorgaben des JKI durchgeführt.

Würfel T. et al., 2008. Abschlussbericht Beizung und Bienenschäden. Ministerium für Ernährung und ländlichen Raum, Baden-Württemberg, 38 S.

Rautmann D. et al., 2009. Prüfung abdriftmindernder Maissägeräte. Journal für Kulturpflanzen 61 (5)., 153–160.
Arbeitsvorgang/Stand der Arbeiten
(Deutsch)

- Erstellen einer Literaturübersicht

- Anpassung der Messmethodik

- Durchführung von Messungen im Feld

- Erstellen Schlussbericht