Schlüsselwörter
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Evaluation, Migration, Gesundheit, Bundesstrategie, Strategie, Leistungen, Wirkungen, organisationelles Lernen, Gesundheitspolitik, Migrationspolitik, Chancengleichheit, Integration.
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Kurzbeschreibung
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Die Strategie Migration und Gesundheit will die gesundheitliche Chancengleichheit der Migrationsbevölkerung herstellen. Die erste Phase des Programms Migration und Gesundheit startete 2002. Das Nachfolgeprogramm (2008-2013) will die in der ersten Phase initiierten Aktivitäten weiterführen in den bestehenden Strukturen des Gesundheitswesens verankern.
Primärer Evaluationszweck der zweiten Programmphase (2008-2013) war die Programmoptimierung. Damit das Evaluationswissen innerhalb des BAG entsteht und unmittelbar für die Optimierung genutzt werden kann, wurde die laufende Programmphase nach dem Modell der «Joint-Evaluation», einer Kombination von Selbstevaluation, interner und externer Evaluation, evaluiert. Die Gesamtevaluation wurde durch die Fachstelle Evaluation und Forschung geleitet, die auch federführend für die Synthese der verschiedenen Datenquellen und den finalen Evaluationsbericht war. Im Rahmen der Gesamtevaluation wurde ein externes Mandat «Kontextanalyse Migration und Gesundheit» an Büro Vatter AG (vgl. Projekt 09.005147 unter "Zugehörige Projekte") vergeben, dessen Resultate in die Gesamtbeurteilung einfliessen.
Die Gesamtevaluation beruht auf Dokumentenanalysen, der Auswertung parlamentarischer Vorstösse, persönlichen Interviews mit 18 Schlüsselpersonen, einer schriftlichen Befragung von 431 Beteiligten und Betroffenen (Stakeholdern) aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Soziales und Migration sowie den Ergebnissen der begleiteten Selbstevaluation. Die Fragestellungen der Evaluation betreffen Relevanz und Kontext des Programms, Übereinstimmung mit Tätigkeiten anderer Akteure, Programmverlauf und Grad der Zielerreichung.
Die Evaluation kommt zum Schluss, dass das Programm aufgrund der Problemlage und im Kontext der Weiterentwicklung der Integrationspolitik weiterhin relevant ist. Die Programmarbeit wird überwiegend positiv beurteilt. Bis 2013 können jedoch gemäss aktueller Einschätzung nicht alle Ziele erreicht werden. Es drängen sich keine grundsätzlichen Änderungen in der Zielsetzung, aber verschiedene Modifikationen auf.
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Untersuchte staatliche Massnahme
(Deutsch)
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Strategie Migration und Gesundheit Phase II (2008 –2013)
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Gesetzliche Grundlage der Wirksamkeitsüberprüfung
(Deutsch)
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OV-EDI, SR 172.212.1, Art. 9e
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Bezug zu den politischen Schwerpunkten des Bundesrates
(Deutsch)
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Integrationspolitik des Bundes
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Executive summary/ Handlungsempfehlung
(Deutsch)
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Zugehörige Dokumente
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Executive summary/ Handlungsempfehlung
(Französisch)
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Zugehörige Dokumente
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Executive summary/ Handlungsempfehlung
(Italienisch)
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Zugehörige Dokumente
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Auswirkungen der Evaluation
(Deutsch)
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Der Bundesrat hat das EDI (BAG) beauftragt, das Nationale Programm Migration und Gesundheit bis 2017 weiterzuführen. Die Empfehlungen der Evaluation sollen in der Verlängerungsphase des Programms berücksichtigt werden.
Zu den vorgesehenen Zielen und Massnahmen für die Verlängerungsphase siehe «Nationales Programm Migration und Gesundheit. Bilanz 2008–2013 und Schwerpunkte 2014–2017».
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Politische Schlussfolgerungen des Bundesrates
(Deutsch)
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Siehe ‘Auswirkungen der Evaluation‘
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Publikationssprachen
(Deutsch)
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Executive Summary: Deutsch, Französisch und Italienisch
Schlussbericht: Deutsch
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Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
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Spectra-Artikel in Nr. 84, Januar 2011 ‘Nationale Präventionsprogramme‘, S. 12 (Joint Evaluation).
Zugehörige Dokumente
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Publikationen / Ergebnisse
(Französisch)
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Article Spectra No 84, Janvier 2011 ‘Programmes nationaux de prévention‘, p. 12 (Joint Evaluation)
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