Erste Resultate betreffen ein künftiges NIS-Monitoring. Weitere Arbeiten laufen bis Ende 2013 und deren Resultate werden zu einem späteren Zeitpunkt auf ARAMIS publiziert.
Gestützt auf Vorarbeiten im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 57 (Nichtionisierende Strahlung, Umwelt und Gesundheit) wurden verschiedene Ansätze für ein künftiges Monitoring der NIS-Belastung der Bevölkerung untersucht und bewertet. Es wird unterschieden zwischen den Immissionen im Freien und in Innenräumen, sowie zwischen NIS-emittierenden Quellen, die sich fern vom bzw. nahe am menschlichen Körper befinden. Eingeschlossenen wurden sowohl niederfrequente Immissionen (insb. aus der Stromversorgung und -anwendung) als auch hochfrequente (aus der drahtlosen Telekommunikation). Zur Weiterbearbeitung und Realisierung empfohlen werden in erster Priorität
-die Messung der Immissionen in definierten Mikroumgebungen (z.B. Wohnbereich, Innenstadt, Büro) mithilfe von körpergetragenen Exposimetern
-die rechnerische Modellierung der von den stationären Anlagen in der Umwelt stammenden Immissionen.
In zweiter Priorität
-die Messung der Immissionen einer repräsentativen Bevölkerungsstichprobe mithilfe von körpergetragenen Exposimetern sowie
-die Bestimmung der Exposition der Bevölkerung durch körpernahe Geräte, z.B. durch Mobiltelefone, anhand von gerätebezogenen Emissionsmessungen kombiniert mit Erhebungen über das Nutzungsverhalten der Bevölkerung und die Verbreitung der betreffenden Geräte.
Der Bericht zeigt ausserdem Möglichkeiten für eine Zusammenführung von kantonal oder kommunal erhobenen Immissionsmessdaten auf.
Die Machbarkeitsstudie dient dem BAFU als Grundlage für den Aufbau eines nationalen, repräsentativen NIS-Monitoring im Rahmen der schweizerischen Umweltbeobachtung.
Der Bericht ist unter:
http://www.mobile-research.ethz.ch/var/NIS-Monitoring_Schlussbericht.pdf
publiziert.