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Forschungsstelle
BAFU
Projektnummer
8T20/10.0020.PJ
Projekttitel
Erforschung der Auswirkungen nichtionisierender Strahlung (NIS) auf Mensch und Umwelt

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Beschreibung der Resultate
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Umsetzung und Anwendungen
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Publikationen / Ergebnisse
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)

nichtionisierende Strahlung

elektromagnetische Felder

Gesundheit

biologische Wirkung

Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Die Belastung von Mensch und Umwelt durch nichtionisierende Strahlung (NIS) wird vielfältiger und nimmt laufend zu. Es gibt vorläufige Hinweise, dass diese Strahlung auch bei Umwelt-relevanten Intensitäten ein gesundheitliches Risiko darstellen könnte. Mit diesem Projekt sollen verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen gefördert werden, die der Frage nach den biologischen und gesundheitlichen Auswirkungen von NIS nachgehen.
Projektziele
(Deutsch)

Nachweis von Dosis-Wirkungsbeziehungen zwischen nichtionisierender Strahlung und biologischen oder gesundheitlichen Auswirkungen.

Klärung der zugrunde liegenden biologischen Wirkmechanismen.

Bereistellung der wissenschaftlichen Grundlagen für die Weiterentwicklung der Schutzbestimmungen der Verordnung über den Schutz von nichtionisierender Strahlung.

Beschreibung der Resultate
(Deutsch)

Erste Resultate betreffen ein künftiges NIS-Monitoring. Weitere Arbeiten laufen bis Ende 2013 und deren Resultate werden zu einem späteren Zeitpunkt auf ARAMIS publiziert.

Gestützt auf Vorarbeiten im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 57 (Nichtionisierende Strahlung, Umwelt und Gesundheit) wurden verschiedene Ansätze für ein künftiges Monitoring der NIS-Belastung der Bevölkerung untersucht und bewertet. Es wird unterschieden zwischen den Immissionen im Freien und in Innenräumen, sowie zwischen NIS-emittierenden Quellen, die sich fern vom bzw. nahe am menschlichen Körper befinden. Eingeschlossenen wurden sowohl niederfrequente Immissionen (insb. aus der Stromversorgung und -anwendung) als auch hochfrequente (aus der drahtlosen Telekommunikation). Zur Weiterbearbeitung und Realisierung empfohlen werden in erster Priorität

-die Messung der Immissionen in definierten Mikroumgebungen (z.B. Wohnbereich, Innenstadt, Büro) mithilfe von körpergetragenen Exposimetern

-die rechnerische Modellierung der von den stationären Anlagen in der Umwelt stammenden Immissionen.

In zweiter Priorität

-die Messung der Immissionen einer repräsentativen Bevölkerungsstichprobe mithilfe von körpergetragenen Exposimetern sowie

-die Bestimmung der Exposition der Bevölkerung durch körpernahe Geräte, z.B. durch Mobiltelefone, anhand von gerätebezogenen Emissionsmessungen kombiniert mit Erhebungen über das Nutzungsverhalten der Bevölkerung und die Verbreitung der betreffenden Geräte.

Der Bericht zeigt ausserdem Möglichkeiten für eine Zusammenführung von kantonal oder kommunal erhobenen Immissionsmessdaten auf.

Die Machbarkeitsstudie dient dem BAFU als Grundlage für den Aufbau eines nationalen, repräsentativen NIS-Monitoring im Rahmen der schweizerischen Umweltbeobachtung.

Der Bericht ist unter
:
http://www.mobile-research.ethz.ch/var/NIS-Monitoring_Schlussbericht.pdf
publiziert.

Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Im Rahmen dieses Projekts wurden Untersuchungen zu Krebs bei Kindern im Zusammenhang mit Rundfunksendeanlagen, zu Auswirkungen von NIS auf Nutztiere sowie auf verschiedene Zelltypen durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert; z.T. sind die Publikationen noch in Vorbereitung. Es wurden keine gesundheitlichen Auswirkungen gefunden, die eine Anpassung des Schutzkonzepts oder der Immissionsgrenzwerte der NISV erfordern würden. Zusätzlich wurden technische Abklärungen zu den NIS-Immissionen neuer Technologien (drahtlose Energieübertragung für Elektrofahrzeuge; Photovoltaikanlagen) vorgenommen. Daraus ergibt sich kein Handlungsbedarf. Diese Berichte wurden auf der BAFU-Website veröffentlicht.
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)