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Forschungsstelle
ARE
Projektnummer
09031
Projekttitel
Untersuchung der Integration einer WebGIS-Lösung in die Raum+-Plattform (Modul I) und die Konzeption für die Einführung von Raum+ in weiteren Kantonen (Modul)

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Projektziele
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Abstract
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)

Untersuchung der Integration einer WebGIS-Lösung in die Raum+-Plattform (Modul I)

und die

Konzeption für die Einführung von Raum+ in weiteren Kantonen (Modul)

ETHZ, Prof. Dr. Bernd Scholl, Zürich

Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Die haushälterische Nutzung des Bodens ist ein zentrales raumplanerisches Ziel (BV, RPG), die Eindämmung der Zersiedelung eine unvermindert aktuelle Kernaufgabe der Raumentwicklung. Die entscheidende Voraussetzung dazu ist die quantitative und qualitative, systematische Mobilisierung der inneren Nutzungsreserven. Das diesbezügliche Vollzugsdefizit der bundesrechtlichen Aufgabe nach Art. 31 und 47 RPV, welche das mit der Nutzungsplanung betraute Gemeinwesen zur Erhebung, Darstellung (Übersicht) und Mobilisierung der inneren Nutzungsreserven verpflichtet, rührt indes von einem umfassenden Informationsmangel her. So geschieht die Prüfung von Neueinzonungen sowohl bei den meisten Kantonen (Nutzungsplanung) als auch beim Bund (Richtplanung) in der Regel ohne genügende Beurteilungsgrundlagen zu den Bauzonenreserven und insbesondere zu den Innenentwicklungspotenzialen. Die Plattform und Methode Raum+ kann die Grundlage für ein systematisches Siedlungsflächenmanagement liefern, das sowohl die Aussen- wie auch die Innenentwicklungspotentiale berücksichtigt.

Die Methode von Raum+ wurde in der Schweiz in den Kantonen Basel-Landschaft, Schwyz (Modellvorhaben), Uri und Tessin (Obere Leventina) angewendet. Die daraus entstandenen Übersichten schaffen die Grundlage für ein Siedlungsflächenmanagement und stellen zudem Daten für eine künftige Siedlungsmodellierung bereit. Raum+ ist methodisch ausgereift und praxiserprobt. Zudem ist bereits heute erkennbar, dass Raum+ die hinsichtlich Mobilisierung der inneren Nutzungsreserven benötigte Ergänzung für die dereinst auf dem minimalen Datenmodell zum Art. 31 RPV aufbauende, weiterentwickelte Bauzonenstatistik des Bundes sein wird.

Projektziele
(Deutsch)

Raum+ Schwyz entspricht einem Prototyp. Im Hinblick auf eine schweizweite Anwendung soll dieser Prototyp weiterentwickelt werden.

Im Vordergrund stehen dabei zwei Aufgaben:

1. Die technische Weiterentwicklung der Plattform Raum+ für eine effiziente, schweizweite Anwendung abzuklären

2. Einführung der Methode Raum+ bei weiteren Anwendern zu konzpieren.

Abstract
(Deutsch)

Die Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft und die schweizerische Raumplanungsgesetzgebung verlangen eine zweckmässige und haushälterische Nutzung des Bodens. Um das verfassungsmässige Ziel zu erreichen, ist ein aktives, alle staatlichen Ebenen umfassendes Siedlungsflächenmanagement erforderlich. Eine handlungsorientierte Übersicht über die vorhandenen Siedlungsflächenreserven, die quantitative und qualitative Aussagen macht, ist ein wesentliches Element dazu.

 

Im Projekt wurden die Kernbereiche Organisation, Capacity Building und Auswertung untersucht. Unter Berücksichtigung der föderalen Kompetenzverteilung in der Raumplanung und der Ausgangslage, dass in einigen Kantonen bereits Übersichten vorhanden sind oder gerade erstellt werden, wird von den Autoren ein gemischtes Erhebungssystem empfohlen. Ein schweizweit gültiges “Datenmodell Siedlungsflächenreserven“ soll möglichst rasch erarbeitet werden und die Vergleichbarkeit der verschiedenen Erhebungsresultate sicherstellen. Für die Weiterentwicklung der “Raum+ - Plattform“ und dem Aufbau einer Nachfolgeorganisation ausserhalb der ETH soll eine Trägerschaft zwischen Bund (ARE), Kantonen und ETH gebildet werden. Zur Abstimmung mit den Kantonen und zur Bündelung der Aufgaben soll während einer Übergangsphase von 3 bis 5 Jahren eine Fachstelle an der ETH beitragen.

Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
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