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Forschungsstelle
ARE
Projektnummer
09018
Projekttitel
Auftrag LSVA und Routenwahl

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Abstract
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)

Auftrag LSVA und Routenwahl

Rapp Trans AG, Zürich

Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Seit dem Systemwechsels von einer pauschalen zu einer leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe bemisst sich die Höhe der zu entrichtenden Abgabe direkt nach der Zahl der gefahrenen Kilometer. Dieser Systemwechsel hat sich insofern positiv auf das Verkehrsgeschehen ausgewirkt, als der bis im Jahr 2000 anhaltende Trend zu einer Verkehrszunahme gebrochen werden konnte. Auch heute, 8 Jahre nach dem Systemwechsel, ist die Fahrleistung des Schwerverkehrs noch tiefer als vor dem Regimewechsel. Ungeklärt geblieben ist allerdings die Frage, ob das neue Abgaberegime – generell oder einzelfallweise - zu einer Verkehrsverlagerung von den Nationalstrassen auf das untergeordnete Strassennetz geführt hat. Anlass für solche gelegentlich vorgebrachte Behauptungen ist das Argument, dass auf diesem Weg die Zahl der Fahrzeugkilometer und damit auch die Abgabebelastung gesenkt werden könne. Mit dem vorliegenden Projekt soll diese Frage sowohl bezüglich ausgewählter Einzelfälle als auch gesamthaft untersucht werden.
Projektziele
(Deutsch)

Ziel des Projekts „LSVA und Routenwahl“ ist festzustellen, ob und wenn ja wie weit sich das im Jahr 2001 eingeführte Abgaberegime im Bereich Schwerverkehr auf die Routenwahl ausgewirkt hat. Untersucht werden sollen insbesondere:

- Das Verhältnis der Verkehrsentwicklung auf dem übergeordneten Strassennetz (Nationalstrassen) im Vergleich zu derjenigen auf dem übrigen Netz generell

- Spezifische Einzelfälle, in welchen aufgrund der Linienführung der verschiedenen Strassen und/oder aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung Grund zur Annahme besteht, dass eine Verlagerung von Schwerverkehr vom übergeordneten auf das nachrangige Strassennetz stattgefunden hat.

Abstract
(Deutsch)
Im Rahmen des Projekts LSVA und Routenwahl wurde anhand von 11 Fallbeispielen der Frage nachgegangen, ob die LSVA Transporteure veranlasst haben könnte, statt der Autobahn eine kürzere Strecke auf dem untergeordneten Netz zu benutzen, um so die Höhe der Abgabe zu reduzieren. In der Studie wurde klar nachgewiesen, dass dies grundsätzlich nicht der Fall ist. Lediglich in einem Fall traten Effekte auf, die nahelegen, dass entsprechende Verlagerungen stattgefunden haben. Demgegenüber liess sich im ebenfalls untersuchten Fall der durchgehenden Eröffnung der N1 im Broyetal nachweisen, dass sich der Schwerverkehr deutlich stärker auf die neue Verbindung verlagert hat als der Leichtverkehr.
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
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