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Forschungsstelle
ARE
Projektnummer
09017
Projekttitel
Machbarkeitsstudie Flächennutzungsmodellierung

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Abstract
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)

Machbarkeitsstudie Flächennutzungsmodellierung

Arbeitsgemeinschaft Eidgenössische Technische Hochschule, Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme, Zürich

Mappuls AG, Luzern

Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Wechselwirkungen zwischen Infrastrukturausbauten und räumlicher Entwicklung sind mannigfaltig, die Wirkungsrichtungen und –stärken entsprechend komplex. Gerade die Erfassung dieser Wechselwirkungen und deren Tendenzen sind für die Raumplanung per se, aber auch für die Überprüfung der Effektivität verkehrs- und raumplanerischer Instrumente und Massnahmen von zentraler Bedeutung. Handlungsbedarf sieht der Bund vor allem in folgenden Bereichen:

• Überprüfung Richtplanung (ex post und ex ante)

• Erarbeitung Grundlagen für den Sachplan Verkehr (ex post und ex ante)

• Evaluation und Weiterentwicklung Agglomerationsprogramme (ex post und ex ante)

• Grundlagen für Infrastrukturplanungen (wie etwa Bahn2030) (ex ante)

Weiter wird in der Überarbeitung des RPG über Wirkungsanalysen der raumplanerischen Instrumente nachgedacht.

Flächennutzungsmodelle (Land Use Models) können zusammen mit Verkehrsmodellen das komplexe Wechselwirkungssystem zwischen Raumentwicklung und Verkehrsinfrastrukturen quantitativ simuliert simulieren. Sie verbinden verkehrliche Interaktionen im Raum mit räumlichen Strukturen und assen Rückkoppelungen von Verkehrsflüssen und von Verkehrsinfrastruktur auf die Örtlichkeit ökonomischer Aktivitäten und der Wohnortwahl zu (und vice versa).

Projektziele
(Deutsch)

Anhand einer Konzeptstudie möchte sich das ARE einen Überblick über die Thematik verschaffen. Ziel der Studie ist es darzulegen, wie und in welcher Weise ein Flächennutzungsmodell auf nationaler Ebene in der Lage wäre, in Kombination mit dem VM-UVEK, gegenwärtige und zukünftige Nutzungen des Raumes (und die entsprechenden Triebkräfte) quantitativ zu modellieren (insbesondere Bevölkerungs-, Arbeitsplatz- und Siedlungsstrukturentwicklungen).

Es geht um folgende Kernfrage:

Inwiefern kann ein State of the Art Flächennutzungsmodell - in Kombination mit dem Nationalen Personenverkehrsmodell NPVM - Entscheidungsgrundlage für raumplanerische Fragestellungen sein – welcher Nutzen kann erwartet werden?

Ziel ist, die verschiedenen vorhandenen Modellansätze insbesondere unter dem Aspekt der Datenverfügbarkeit zu prüfen und zu bewerten

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Konzeptstudie evaluiert Möglichkeiten zur Ergänzung des nationalen Verkehrsmodells um ein Flächennutzungsmodell. In einem Workshop mit dem ARE wurden grundsätzlichen Bedürfnisse erörtert und Eignungskriterien abgeleitet. Eine umfassende Literaturdurchsicht bietet einen Überblick über vorhandene Modellsysteme. Auf dem Hintergrund der Literaturdurchsicht und der Eignungskriterien werden DELTA, TIGRIS XL und UrbanSim für eine SWOT-Analyse ausgewählt. Eine Expertenbefragung und eine kleine Befragung potentieller Anwender liefern zusätzliche Informationen. Die SWOT-Analyse ergibt, dass UrbanSim gegenüber den beiden anderen Modellsystemen leicht zu bevorzugen ist. Ein wichtiger Faktor ist die hohe Flexibilität bezüglich möglicher Umsetzungsmöglichkeiten. Eine minimale und maximale Variante sowie ein empfohlenes Vorgehen sind im letzten Kapitel beschrieben.
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
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