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Research unit
FEDRO RBT
Project number
SVI2009/002
Project title
Concept for the efficient collection and analysis of freight data

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
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Short description
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Project description
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Expected findings/ usefulness, beneficiaries
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Methods
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Overview of research activities
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Project aims
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Research agenda
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Transfer and application
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Berichtsnummer
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Literature
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Inserted texts


CategoryText
Key words
(German)

Güterverkehr, Erhebung, Konzept, Datenerfassung

Key words
(English)

Freight transport, inquiry, concept, data collection

Short description
(German)

Im vorliegenden Projekt geht es darum

• das Schweizerische Güterverkehrserhebungssystem zu analysieren und dessen Stärken und Schwächen zu identifizieren

• die veränderten Anforderungen an eine differenzierte und aktualisierte Güterverkehrsstatistik zu erfassen, wobei verschiedene Anwendungszwecke und Akteure zu berücksichtigen und zu gewichten sind

• die veränderten Rahmenbedingungen (Liberalisierung, Technologien, Logistiktrends, etc.) und deren Einfluss auf das Güterverkehrserhebungssystem Schweiz aufzuzeigen

• einen Messgrössen-Standard zu entwickeln mit den relevanten Indikatoren und zugehörigen Definitionen

• alternative und ergänzende Erhebungsmethoden und -instrumente aufzuzeigen, zu beurteilen und zu evaluieren, wobei auch neue technische Möglichkeiten sowie Best Practice Erfahrungen aus dem Ausland herangezogen werden sollen

• in einem Konzept aufzuzeigen was in der heutigen Güterverkehrsstatistik wie, wo und durch wen verbessert werden soll.

Dabei geht es aus unserer Sicht nicht um eine vollständige Neukonzeption und Reformierung der Schweizerischen Güterverkehrsstatistik, sondern um eine gezielte Verbesserung und Ergänzung der bestehenden Güterverkehrserhebungen unter besonderer Berücksichtigung der neuen Anforderungen, die durch die Logistik als bedeutende Branche in der Schweiz erzeugt wird. Der Schwerpunkt liegt aus unserer Sicht auf der Erfassungsseite, wobei die Erhebungsmöglichkeiten auch im Hinblick auf die Analysierbarkeit der erhobenen Daten beurteilt werden müssen
Short description
(English)

The research project has the purpose

• to analyse the Swiss freight data collection system and its strengths and weaknesses

• to identify the changeing requirements relating to a differentiated and actualised freight statistics whereas different application purposes and actors have to be considered and weighted

• to present the changeing framework conditions (liberalisation, technologies, logistics trends, etc.) und their influence on freight transport collection system in Switzerland

• to develop a key measurement standard with the relevant indicators and related definitions

• to present, assess and evaluate alternative and supplementay freight data collection methods and instruments, whereas new technical possibilities and best practice experiences from other countries will be considered

• to present a concept how, where, and by whom the todays freight statistics can be improved

It is not the intention to completely reform the Swiss freight statistics but to implement tailormade improvements and completations of the existing freight data collectionsystems considering especially also the requirements from the logistics sector. The main focus is on the collections side, but the possibilities for analysis of the collected data will be assessed.
Project description
(German)

Im Rahmen des Projektes wird ein Konzept zur effizienten Erfassung und Analyse der Güterverkehrsdaten entwickelt. Die Bearbeitung erfolgt in 3 Phasen und 8 Arbeitspaketen.

Phase I: Analyse

In einem ersten Arbeitspaket geht es darum, die heutigen und geplanten Güterverkehrsdaten und -statistiken aufzuzeigen und zu beurteilen.

In einem zweiten Arbeitspaket werden die Rahmenbedingungen und die Entwicklungen, welche einen Einfluss auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten von Güterverkehrserhebungen und -statistiken haben könnten, aufgezeigt.

Im dritten Arbeitspaket werden die Bedürfnisse nach Güterverkehrsdaten erfasst und daraus Grundsätze, Ziele und Randbedingungen für Güterverkehrserhebungen abgeleitet.

Phase II: Optionen und Bewertung

In einem vierten Arbeitspaket werden aufgrund der Ergebnisse aus dem Arbeitspaket 3 Vorschläge für die methodische Erweiterung des gegenwärtigen Instrumentariums der Güterverkehrserhebungen und -statistiken erarbeitet. Dabei werden auch Erfahrungen aus dem Ausland berücksichtigt (Arbeitspaket 5)

Für die identifizierten Datenbedürfnisse und Probleme werden Good Practice Beispiele aus dem Ausland gesammelt. Gemäss unserem Kenntnisstand sind insbesondere Erfahrungen aus Schweden, Holland, Frankreich und Deutschland relevant

Im Arbeitspaket 6 geht es um die Analyse der im AP 4 entwickelten Anpassungsvorschläge und deren Bewertung. Dies dient der Vorauswahl der Anpassungsvorschläge für das Konzept (in Arbeitspaket 7)

Phase III: Konzept

Im Arbeitspaket 7 werden die Anpassungsvorschläge, welche sich aus AP6 als zweckmässig erwiesen haben, in ein Konzept zusammengeführt.

Im Arbeitspaket 8 wird die Forschungsarbeit dokumentiert. Dabei wird grosser Wert auf Verständlichkeit, Nachvollziehbarkeit und Transparenz gelegt. Die Vorgaben des ASTRA zur Berichterstattung werden berücksichtigt.

Expected findings/ usefulness, beneficiaries
(German)

Erwartete Resultate

Als Ergebnis werden die zentralen Leitfragen gemäss Kapitel 2.1 beantwortet. Die Ergebnisse umfassen:

• Überblick und Beurteilung bestehender und geplanter Güterverkehrserhebungen in der Schweiz

• Überblick über Rahmenbedingungen und Entwicklungen mit Einfluss auf die Güterverkehrsstatistik in der Schweiz

• Bedürfnisse nach Güterverkehrs- und Logistikdaten nach Akteurgruppe und Anwendungszweck

• Probleme/Mängel der heutigen Güterverkehrsstatistik und Anforderungen/Ziele für Anpassungen

• Katalog von Verbesserungsmassnahmen und Überblick über good practice Fälle aus dem Ausland

• Konzept für die effiziente Erfassung und Analyse von Güterverkehrsdaten (inkl. Messgrössen Standard)

Nutzen der Forschungsarbeit

• Sensibilisierung der Akteure über die verfügbaren Daten und die Anwendungsmöglichkeiten

• Verbesserung der heutigen Güterverkehrsstatistik mit Erweiterung Anwendungsbereiche (insbesondere auch Integration der Logistikbedürfnisse)

• Steigerung der Effizienz von Erhebungen und Analysen

• Bessere Abstimmung der Güterverkehrsstatistik auf die Anforderungen aus dem nationalen Güterverkehrsmodell, damit Steigerung der Qualität des nationalen Güterverkehrsmodells

Nutzniesser sind sämtliche Nutzer der Güterverkehrsstatistik (Verwaltung, Beratungsbüros, Logistik- und Transportunternehmen, Hochschulen etc.).

Methods
(German)

Um am Ende die Leitfragen gemäss Kapitel 2.1 beantworten zu können, sehen wir ein Vorgehen in 8 Arbeitspaketen vor:

Je nach Ergebnissen beim Arbeitspaket 6 sind Rückkopplungen zu den Arbeitspaketen 4 und 5 möglich. Die einzelnen Arbeitspakete werden nachfolgend kurz beschrieben.

AP1: Bestehende Datengrundlagen und Erhebungsinstrumente

In einem ersten Arbeitspaket geht es darum, die heutigen und geplanten Güterverkehrs­daten und -statistiken aufzuzeigen und zu beurteilen.

Für die Bearbeitung liegen bereits zahlreiche Grundlagen vor (vgl. Referenz- und Literaturliste). Die Ergebnisse bilden einen wichtigen Input für das Arbeitspaket 3 (Bedürfnisanalyse). Interviews mit Marktakteuren zur Datenverfügbarkeit haben sich bereits in der Untersuchung für das BFS (Rapp Trans, 2007) bewährt. Für die SWOT-Analyse [1] werden auch die Ergebnisse aus der Bedürfnisanalyse und der Analyse der Entwicklungen und Rahmenbedingungen herangezogen.

Ziele

· Aufzeigen und Beurteilen der heutigen und geplanten Datengrundlagen und Erhebungsinstrumente in der Schweiz und im Ausland

Leistungen Forschungs­stelle

· Erstellung Analyse- und Beurteilungsraster für Datengrundlagen und Erhebungsinstrumente (Basis: Struktur der Schweiz, Mobilitäts- und Verkehrsstatistik BFS)

· Zusammentragen der heute auf nationaler Ebene durchgeführten Erhebungen und verwendeten Erhebungsinstrumente

· Zusammentragen der bei Unternehmen (Transport, Logistik, Verlader etc.) erfassten Daten (aus Auftragserfassungs- und Abwicklungssystemen)

· Zusammentragen der heute auf internationaler Ebene durchgeführten Erhebungen und verwendeten Erhebungsinstrumente (Eurostat, etc.)

· Zusammenstellung der bisher vorgenommenen Auswertungen der erhobenen Daten

· Beurteilung der heutigen und geplanten Datengrundlagen, Erhebungsinstrumente und Auswertungen

Methoden

· Analyseraster: Matrix-Darstellung der Erhebungen (Erhebungsmerkmale, Messeinheit, Periodizität, räumliche Auflösung, Erhebungsmethode, Stichprobe, Datenformat, Auswertungen, etc.)

· Beurteilungsraster: Matrixdarstellung der Erhebungen (Anwendungszweck, Interessierte Akteurgruppen, Datenzugänglichkeit, Erfüllung von EU-Vorgaben, Aussagekraft, Analysemöglichkeiten, Probleme, etc.)

· Interviews mit Verladern, Logistik- und Transportdienstleistern bei Firmen über vorhandenen Daten (aus Auftragsabwicklung und -abrechnung, ca. 5 Interviews)

· Stärken/Schwächen-Analyse (SWOT Analyse unter Berücksichtigung Ergebnisse AP2 und AP3)

Input Begleit­kommission

· Stellungnahme zu Analyse- und Beurteilungsraster (Vollständigkeit, Zweckmässigkeit)

· Stellungnahme zu Analyse und Beurteilung der Güterverkehrsdaten und Erhebungsinstrumente (inkl. Hinweise auf weitere Erhebungen)

Resultat

· IST-Zustand der Güterverkehrserhebung und -statistik in der Schweiz und im Ausland sowie Planungen für neue Erhebungen und Anpassungen an bestehenden Erhebungen

· Darstellung der unterschiedlichen Datenquellen nach Verkehrsart und Verkehrsträger

· Beurteilung der heutigen und geplanten Erhebungen im Güterverkehr mit SWOT

AP2: Rahmenbedingungen und Entwicklungen

In einem zweiten Arbeitspaket werden die Rahmenbedingungen und die Entwicklungen, welche einen Einfluss auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten von Güterverkehrser­hebungen und -statistiken haben könnten, aufgezeigt.

Als Grundlage für die Bearbeitung liegen umfangreiche Unterlagen über die Rahmenbe­dingungen und Entwicklungen in Logistik und Güterverkehr vor (vgl. Literaturliste und Referenzen). Die Arbeitsgemeinschaft verfügt über ausgezeichnete Kontakte zu Eurostat und anderen Gremien, welche sich mit der Weiterentwicklung der Güterverkehrsstatistik befassen.

Ziele

· Identifizieren der massgeblichen Rahmenbedingungen und Entwicklungen mit Einfluss auf die Schweizerische Güterverkehrsstatistik

Leistungen Forschungs-stelle

· Aufzeigen von Trends in Logistik und Güterverkehr (welche in der heutigen Güterverkehrsstatistik nicht abgebildet werden)

· Aufzeigen der Absichten und laufenden Aktivitäten von Eurostat zur Verbesserung der Güterverkehrsstatistik

· Aufzeigen der techn. Entwicklungen mit Einfluss auf Erhebungsmethoden/-instrumente

· Beurteilung des Einflusses der veränderten verkehrspolitischen, nachfrage- und angebotsseitigen Rahmenbedingungen und Entwicklungen auf die Schweizerische Güterverkehrsstatistik

Methoden

· Desk Research (Auswertung von Studien, Dokumenten von Eurostat, etc.)

Input Begleit­kommission

· Hinweise auf Publikationen, Studien und Dokumente, welche der Forschungsstelle noch nicht vorliegen

· Stellungnahme zu Analyse- und Beurteilungsergebnissen

Resultat

· Auswirkungen der veränderten Rahmenbedingungen und Entwicklungen auf die Produktion von Güterverkehrsstatistiken

· Allfällige Randbedingungen/Vorgaben aus europäischen Abkommen

AP3: Bedürfnisanalyse Güterverkehrsdaten und Grundsätze/Ziele für Güterverkehrserhebungen

Im dritten Arbeitspaket werden die Bedürfnisse nach Güterverkehrsdaten erfasst und daraus Grundsätze, Ziele und Randbedingungen für Güterverkehrserhebungen abgeleitet.

Ziele

· Bedürfnisse nach Güterverkehrsdaten (inkl. Logistikdaten) mit Prioritäten

Leistungen Forschungs­stelle

· Struktur Anwendungszwecke, Akteurgruppen und Güterverkehrsdatentypen

· Entwicklung eines Fragebogens (inkl. Übersetzungen in F, ev. I)

· Durchführung und Auswertung der Befragung

· Beurteilung der Bedürfnisse nach Anwendungszwecken und Akteurgruppen

· Gewichtung der Bedürfnisse und Ableitung von Prioritäten

· Ableiten von Grundsätzen/Zielen für die Anpassung der Güterverkehrsstatistik

Methoden

· Schriftliche Befragung (Online-Internetbefragung, Sample ca. 40 bis 50 Personen mit Abdeckung aller relevanten Akteurgruppen)

· Experteninterviews zur Klärung von Unsicherheiten (ca. 3 bis 4 Interviews)

· Workshop für Gewichtung der Bedürfnisse (ca. 8 bis 12 Teilnehmer)

Input Begleit­kommission

· Stellungnahme zu den Ergebnissen der Bedürfnisanalyse

· Teilweise Teilnahme an Befragung und Workshop (ausgewählte Vertreter)

Resultat

· Bedürfnisse nach Güterverkehrs- und Logistikdaten

· Datenlücken und Probleme/Mängel der heutigen Güterverkehrsstatistik

· Handlungsbedarf und Prioritäten für die Schliessung von Datenlücken und Behebung von Problemen

· Grundsätze/Ziele für die Anpassung der Güterverkehrsstatistik


Die schriftliche Befragung deckt folgende Erhebungsbereiche ab: bisherige An­wendung/Verwendung von Güterverkehrsdaten, bisherige und neue Bedürfnisse nach Anwendungszwecken, Kenngrössen, Probleme der Datenaufbereitung und -analyse, etc. Für die Strukturierung der Anwendungszwecke sind unter anderem zu berück­sichtigen: Güterverkehrsmodellierung (inkl. Nachfrageanalysen), Prognostik, Güterver­kehrsplanung (inkl. Infrastruktur, Regulierung, etc.), Marktanalysen, Monitoring/ Controlling (inkl. Trendbeobachtung), Benchmarking, Umweltstudien etc. Wichtige Akteurgruppen für die Bedürfnisanalyse sind die Verwaltung/Öffentlichen Hand (Bund, Kantone, Städte) verschiedener Fachzuständigkeiten auf verschiedenen räumlichen Ebenen, die Logistik- und Transportdienstleister, Verlader, Planungs- und Beratungs­unternehmen, Fachverbände und Hochschulen/Universitäten. Wichtig ist es auch, die Probleme der Nutzer der Güterverkehrsstatistiken zu erfassen; Probleme der Ausgestaltung/Methodik der Erhebung, bei der Durchführung, bei der Datenaufbereitung und Datenverwendung. Dabei soll auf die Erfahrungen mit bisherigen Erhebungen abge­stützt werden. Die Gewichtung der Bedürfnisse erfolgt einerseits aufgrund der Ergebnisse der Befragung und andererseits im Rahmen eines Workshops mit ausge­wählten Experten, welche die verschiedenen Akteurgruppen abdecken. Wichtige Kriterien für die Gewichtung sind gesetzliche Vorgaben/Normen, Wichtigkeit nach Nutzerkreis, etc. Die Begleitkommission wird bei der Gewichtung der Bedürfnisse einbezogen.

1.1 AP4: Vorschläge für die Anpassung bestehender Erhebungsmethoden und neuer Erhebungsinstrumente

In einem vierten Arbeitspaket werden aufgrund der Ergebnisse aus dem Arbeitspaket 3 Vorschläge für die methodische Erweiterung des gegenwärtigen Instrumentariums der Güterverkehrserhebungen und -statistiken erarbeitet. Dabei werden auch Erfahrungen aus dem Ausland berücksichtigt (Arbeitspaket 5).

Ziele

· Identifizierung von Vorschlägen/Massnahmen zur methodischen Erweiterung und Verbesserung der heutigen Güterverkehrsstatistik

Leistungen Forschungs­stelle

· Erarbeiten von Vorschlägen/Massnahmen für die Schliessung von Datenlücken, für die Qualitätsverbesserung und Vereinfachung bestehender Erhebungen

· Darstellung der Vorschläge und Anwendungsfälle

Methoden

· Literaturrecherche

· Morphologischer Kasten[2]

Input Begleit­kommission

· Stellungnahme zu Vorschlägen/Massnahmen

Resultat

· Überblick Massnahmen zur Ergänzung und Verbesserung der Schweizerischen Güterverkehrsstatistik


Für die identifizierten Datenlücken und Mängel in der heutigen Güterverkehrsstatistik werden Optionen zur Problemlösung als zugehörige Ausprägungen aufgezeigt. Das Spektrum möglicher Lösungen wird als morphologischer Kasten (=Matrix) dargestellt. Für das zu erhebende Merkmal bzw. das zu lösende Problem (Spalte) werden die möglichen Lösungen (Zeile) aufgezeigt. Der morphologische Kasten erlaubt eine systematische Übersicht über Verbesserungsvorschläge und ihre Ausprägungen. Bei der Erarbeitung von Vorschlägen werden wir unter anderem folgende Erhebungsmethoden und -instrumente berücksichtigen:

· Schriftliche Befragungen (Papierfragebogen, Internetgestützt, etc.)

· Mündliche Befragungen vor Ort (mit Papierfrageboten, mit Handheldgeräten, etc.)

· Einsatz von elektronischen Erfassungsinstrumenten

· Nutzung von Mobilfunknetzen

· Nutzung von LSVA-Daten bzw. des Systems zur Erfassung der LSVA

· Nutzung von Daten aus Datenbanken der Unternehmungen (Auftragsabwicklung und
-abrechnung)

Dabei wird insbesondere auch aufgezeigt, ob eine Integration in bestehende Erhebungen denkbar ist (Idealfall) und ob neue Erhebungen notwendig werden.

Wir beschränken uns auf ca. 10 Massnahmenvorschläge, welche die wichtigsten Bedürfnisse aus AP4 abdecken. Für diese zeigen wir auf: Erhebungsobjekt, Erhebungsmethode(n), -instrumente, Ablauf, Sample, Zuständigkeit, Erhebungsintervall, räumliche Auflösung, etc.

AP5: Good Practice von Erhebungsmethoden/-instrumenten aus dem Ausland

Für die identifizierten Datenbedürfnisse und Probleme werden Good Practice Beispiele aus dem Ausland gesammelt. Gemäss unserem Kenntnisstand sind insbesondere Erfahrungen aus Schweden, Holland, Frankreich und Deutschland relevant.

Ziele

· Identifizierung von Good Practice Erhebungsmethoden/-instrumenten aus dem Ausland

Leistungen Forschungs­stelle

· Erarbeiten eines Good Practice Erfassungsrasters

· Beschaffung von Grundlagen/Dokumenten (soweit nicht bereits vorliegend)

· Erfassung und Beurteilung von Good Practice Fällen

Methoden

· Good Practice Sammlung (6 bis 8 Fälle)

· Telefoninterviews zur Klärung von Lücken, Erfahrungen, etc. (ca. 4 bis 5 Interviews)

Input Begleit­kommission

· Stellungnahme zur Sammlung von Good Practice Beispielen

Resultat

· Übersicht über Good Practice für Erhebungsmethoden/-instrumenten aus dem Ausland

· Beurteilung der Anwendbarkeit in der Schweiz


Für die Erfassung der Good Practices ist relevant: erhobene Merkmale, Anwendungs­zweck(e), Periodizität, räumliche Auflösung, Erhebungsmethode, Erhebungsinstrumente, Auswertungsaufwand, Kosten, Nutzen, Machbarkeit, Akzeptanz, positive und negative Erfahrungen, Übertragbarkeit auf Schweizer Verhältnisse, etc. Erfahrungsgemäss kann aus Berichten und Dokumenten nur ein Teil der Informationen aufbereitet werden. Wir sehen daher vor, für die wichtigsten Good Practice Fälle Telefoninterviews durchzu­führen. Wir gehen aufgrund unserer Kenntnisse von 6 bis 8 Good Practice Fällen und von 5 bis 7 Telefoninterviews aus. Die Forschungsstelle verfügt über die notwendigen Kontakte zu den statistischen Ämtern auf europäischer Ebene (Eurostat, DG TREN, andere Länder).

AP6: Analyse und Bewertung der Vorschläge

Im Arbeitspaket 6 geht es um die Analyse der im AP 4 entwickelten Anpassungsvor­schläge und deren Bewertung. Dies dient der Vorauswahl der Anpassungsvorschläge für das Konzept (in Arbeitspaket 7).

Die Grobevaluation von Lösungen werden wir aufgrund der Vor- und Nachteile der Lösungen bezüglich der Hauptkriterien Anwendungsmöglichkeiten/-fälle, Nutzerbe­dürfnisse, Erfüllung EU-Anforderungen, technische Realisierbarkeit, organisatorische Realisierbarkeit, Akzeptanz und Wirtschaftlichkeit vornehmen.

Ziele

· Analyse der Auswirkungen der Anpassungsvorschläge und Bewertung

Leistungen Forschungs­stelle

· Erarbeiten Beurteilungsraster (Kriterien und Indikatoren) aufgrund der Ziele/Anforderungen

· Ermittlung der Auswirkungen der Anpassungsvorschläge

· Grobevaluation von Anpassungsvorschlägen

· Feinevaluation von Anpassungsvorschlägen

Methoden

· Analogieschlüsse (aus Good Practice Fällen)

· Beurteilung anhand qualitativer Kosten/Nutzen-Relation (NWA oder VWA)

Input Begleit­kommission

· Stellungnahme zu Beurteilungsraster

· Gewichtung der Ziele für die Nutzwertanalyse

· Stellungnahme zu Bewertungsergebnissen

Resultat

· Bewertung der Anpassungsvorschläge

· Vorauswahl zweckmässiger Verbesserungsmassnahmen

Als Bewertungsmethode für die Feinevaluation können wir uns z.B. eine Nutzwert- oder eine Vergleichswertanalyse vorstellen. Der definitive Entscheid wird nach Rücksprache mit der Begleitgruppe fallen. Bei diesen Methoden lassen sich verschieden­artige Alternativen bewerten und die Bewertung kann transparent und nachvollziehbar ausgestaltet werden. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn sich wichtige Kriterien nicht monetarisieren lassen und zahlreiche qualitative Kriterien bestehen wie dies hier der Fall ist (vgl. weiter unten). Die Nutzwertanalyse wurde für das Projekt Machbarkeitsstudie Strassengüterverkehrserhebung für das BFS erfolgreich angewendet.

Das Zielsystem für die Bewertung ist hauptsächlich auf folgende 3 Interessenbereiche ausgerichtet (Rapp Trans AG, 2007), welche im Rahmen der Projektbearbeitung zu verifizieren sind:

siehe Tabelle unten

AP7: Konzept zur effizienten Erfassung und Analyse von Güterverkehrsdaten

Im Arbeitspaket 7 werden die Anpassungsvorschläge, welche sich aus AP6 als zweck­mässig erwiesen haben, in ein Konzept zusammengeführt.

Das Konzept zur effizienten Erfassung und Analyse von Güterverkehrsdaten umfasst aus unserer Sicht folgende Teile: (A) Zusammenfassung Ist- Zustand, Bedürfnisse, Handlungsbedarf, Ziele/Anforderungen, Randbedingungen (B) Messgrössen-Standard (welche Kenngrössen für welche Anwendungszwecke, genaue Definitionen und Messmethoden, für neue/angepasste Messgrössen) (C) Verbesserungsmassnahmen (Ergänzung bestehender Erhebungen, ev. neue Erhebungen, Anpassungen an bestehen­den Erhebungen), dabei wegen Berücksichtigung der Migration (nicht alles kann sofort umgesetzt werden) Unterscheidung in kurz- und mittelfristige Massnahmen (D) Zusammenfassende Beurteilung Kosten/Nutzen des Konzeptes (E) Zuständigkeiten für die Erhebung/Erfassung und Auswertung (F) Fristigkeiten für die Umsetzung der Massnahmen (G) Koordinationsbedarf mit europäischen Statistiken (H) Mittelbedarf.

Ziele

· Erstellung eines Konzepts zur effizienten Erfassung und Analyse von Güterverkehrsdaten

Leistungen Forschungs­stelle

· Ableitung Messgrössenstandard aus Ergebnissen

· Zusammenstellung der Massnahmen zu einem Massnahmenbündel

· Überlegungen zur Migration und zu Fristigkeiten (kurz- und mittelfristige Massnahmen) sowie Zuständigkeiten

· Hinweise auf langfristige Möglichkeiten

· Gesamtbeurteilung Kosten/Nutzen Konzept

Methoden

· Synthese aus Ergebnisse AP6

Input Begleit­kommission

· Stellungnahme zum Konzept

Resultat

· Konzept zur effizienten Erfassung und Analyse von Güterverkehrsdaten

AP8: Dokumentation, Schlussfolgerungen und Empfehlungen

Im Arbeitspaket 8 wird die Forschungsarbeit dokumentiert. Dabei wird grosser Wert auf Verständlichkeit, Nachvollziehbarkeit und Transparenz gelegt. Die Vorgaben des ASTRA zur Berichterstattung werden berücksichtigt.

Der Schlussbericht dient als wichtige Grundlage für die Kapitel 1.1 und 1.2 des Syntheseberichtes für Strategien zum wesensgerechten Einsatz der Verkehrsmittel im Güterverkehr der Schweiz (vgl. Beschreibung Forschungspaket, C. Stucki, 2.4.2009).

Ziele

· Dokumentation der Forschungsarbeit mit Schlussfolgerungen und Empfehlungen

Leistungen Forschungs­stelle

· Erstellung Zwischenberichte

· Erstellung Schlussbericht und Zusammenfassung

· Übersetzung der Zusammenfassung ins Französische und Italienische

Methoden

· Synthese AP1 bis AP7

· Beantwortung der Leitfragen aus Kap. 2.1

Input Begleit­kommission

· Stellungnahme zu Zwischen- und Schlussberichtsentwürfen

· Genehmigung Schlussbericht

Resultat

· Genehmigter, druckreifer Schlussbericht



[1] engl. Akronym für Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Gefahren)

[2] Der Morphologische Kasten ist eine Kreativitätsmethode (entwickelt in den 1940er Jahren von Fritz Zwicky), mit deren Hilfe Alternativen aufgezeigt, kombiniert und analysiert werden können.

Related documents
Overview of research activities
(German)

Die Schweizerische Verkehrsforschung befasst sich periodisch immer wieder mit dem Thema Güterverkehrsdaten oder -erhebungen. Weiter befasst sich das BFS laufend mit der Weiter­ent­wicklung der Schweizerischen Verkehrsstatistik. Die wichtigsten Projekte sind nachfolgend aufgelistet.

Projekt

Wichtige Erkenntnisse zu

Relevanz für Projekt A

Erhebungen zum Güterverkehr (SVI Projekte 42/89 und 41/91) (1991)

Bedürfnisse der Verkehrsplanung nach Güter­verkehrsdaten, Strukturierung des Güter­verkehrs, Darstellung der damaligen Erhe­bungen und Probleme, Erhebungsbedarf und -vorschläge

Gutes Grundlagenwerk, in zahlreichen Teilen überholt, Logistikaspekte vernach­lässigt, hilfreich für die Problemanalyse

Daten für die Zukunft: An­forder­ungen an die Er­neu­erung der Schweizer-ischen Verkehrsstatistik (NFP 41; Bericht A10) (1999)

Darstellung der damaligen Erhe­bungen und Probleme, Ausgangslage und Anforderungen für eine Verbesserung der Schweizerischen Verkehrsstatistik, Konzept für eine neue Schweizerische Verkehrsstatistik

Gutes Grundlagenwerk, teil­weise noch aktuell, Logistikaspekte vernach­lässigt, hilfreich für die Problemanalyse und Lösungsentwicklung

Vorstudie zur Ermittlung der Lieferwagenleistungen (2004, BFS)

Möglichkeiten zur Erhebung des Lieferwagenverkehrs (Erhebungskonzepte, Stichprobengrösse usw.), grobe Kostenschätzung

Informationen zu den Merk­malen des Lieferwagen­ver­kehrs, Bedeutung für verkehrs­politischen Fragenstellungen

Gesamtkonzept Mobilitäts- und Verkehrsstatistik Schweiz (2005)

Überblick über vorhandene Daten (Masseinheit, Erhebungsmethode, zuständige Stelle), Bedürfnisse CH bzw. EU (Periodizität, regionale Auflösung), weitere Bedürfnisse

Aufteilung der Daten in MUST (zwingend zu erheben) und Weitere Bedürfnisse (zu erheben, falls Resourcen / Finanzierung vorhanden)

Strassengüterverkehrs-statistik 2008 – Machbarkeitsstudie hinsichtlich alternativer Erhebungsmethoden (2007)

Mögliche alternative Erhebungsmethoden, Machbarkeit alternativer Erhebungsmethoden, Vereinbarkeit mit Vorgaben BFS und EU, Vor- und Nachteile, Kosten-Nutzen Verhältnis (Nutzwertanalyse)

Überblick über vorhandene technische Möglichkeiten, Statistische Bedürfnisse BFS bzw. EU, Kosten-Nutzen-Verhältnisse

Gesetzmässigkeiten des Anlieferverkehrs (SVI Projekt 1999/328) (2008)

Verkehrserzeugung (pro Mitarbeiter, pro m2) und Tagesganglinien im Strassengüterver­kehr, Grundlage für die Güterverkehrspl.

Informationen zu Verkehrs­erzeugung für ausgewählte Branchen (Produktion, Bau, Verkauf, Distribution), ungenügende stat. Relevanz

Nachhaltige Güter-versorgung und –transporte in Agglomerationen (2009)

Güterverkehrsanalysen für CH Agglomerationen, Indikatorenset für den regionalen und städtischen Güterverkehr, Datenbedarf

Erkenntnis zur ungenügenden Datenlage in Agglomerationen, Indikatoren und Datenbedarf für den städtischen Güterverkehr

Auch in der Verkehrsforschung im Ausland sind Güterverkehrsdaten und –erhebungen immer wieder ein Thema. Die DG TREN im Rahmen der Forschung und Eurostat, UNECE befassen sich mit der laufenden Verbesserung der Güterverkehrsdatenlage. Die wichtigsten sind nachfolgend aufgelistet.

Projekt

Wichtige Erkenntnisse zu

Relevanz für Projekt A

INFREDAT (2000)

Überblick Datenquellen Intermodaler Güterverkehr, Datenbedürfnisse, Datenerhebungskonzepte, Evaluation verschiedener Methoden

Hinweise intermodale Datenquellen, Erhebungs­konzepte und Evaluationsergebnisse

ISIC, Task D Improving the quality of intermodal terminals (2005)

Qualitäts- und Effizienzindikatoren für Umschlagterminals, Benchmarking Ansatz für Terminals, Vorschlag für Schlüsselindikatoren

Überblick über Schlüsselindikatoren für Terminals

PROMIT; WP 4 Benchmarks and quality (2009)

Strukturierter Benchmarking Ansatz für Intermodale Transportketten, Vorschlag für Schlüsselindikatoren

Hinweise zu Schlüsselindikatoren für die Effizienz und Qualität von intermodal Transportketten

BESTUFS II (2008)

Best Practice in der Datenerhebung und in der Modellierung des städtischen Güterverkehrs

Methoden und Erhebungs­instrumente für den städtischen Güterverkehr

SEALS

Statistische Datenverfügbarkeit und ökonomische Analyse des Logistiksektors in der EU (noch nicht veröffentlicht)

Entwicklungen im Logistiksektor; Indikatoren

MESUDEMO

Entwicklung einer Methodik zur Schaffung einer europäischen Datenbank für die Infrastruktur von Personen- und Güterverkehr

Indikatoren, Messgrössenstandard

SESAME

Definition relevanter Indikatoren für Transport-, Verkehrs-, Land- und relevanten externen Faktoren für den Verkehr / Raumordnung und Analyse der Beziehungen zwischen diesen beiden Indikatoren im Hinblick auf die im Zuge der ein besseres Verständnis der Auswirkungen von Maßnahmen

Indikatoren, Messgrössenstandard

Project aims
(German)

Mit dem Projekt sollen folgende 8 Leitfragen beantwortet werden:

1. Welche Daten des Güterverkehrs und der Logistik werden heute für was, wie, wo und mit welcher Genauigkeit erhoben?

2. Welche Bedürfnisse und Anforderungen werden heute von wem an Güterverkehrsdaten und -statistiken gestellt? Welche Kenngrössen werden für was, von wem, in welcher Qualität benötigt?

3. Welche Mängel und Lücken bestehen heute bei den Güterverkehrsdaten und –statistiken aus Sicht der jeweiligen Nutzer?

4. Welche Rahmenbedingungen und Entwicklungen haben welchen Einfluss auf die Datenbedürfnisse und die Datenerhebungsmöglichkeiten (Int. Statistikabkommen, Logistiktrends, Liberalisierung, Telematik- und IT-Entwicklungen, etc.)?

5. Mit welchen Methoden und Instrumenten kann die Datenlage im Güterverkehr und der Logistik verbessert werden?

6. Welche Best Practice Erfahrungen aus dem Ausland sind relevant? Inwieweit können sie auf die Schweiz übertragen werden?

7. Welche Methoden und Instrumente sind im Hinblick auf Erhebungskosten, Informationsnutzen und die Akzeptanz der Akteure besonders zweckmässig?

8. Mit welchem Konzept kann die Erhebung und Analyse von Güterverkehrsdaten effizienter gestaltet werden? Welcher Messgrössen-Standard und welche Anpassungen gegenüber heute sind zu empfehlen?

Die Beantwortung der Leitfragen liefert Entscheidungsgrundlagen für die Anpassung und Optimierung der heutigen Güterverkehrsstatistik.

Project aims
(English)

The project should answer the following key questions:

1. What kind of data in freight transport and logistics is collected today for what reason, how, where and with which accuracy?

2. Which needs and requirements exist today relating freight data and statistics by whom? Which key measurement data are needed for what reason, by whom and in which quality?

3. Which problems, drawbacks and gaps exist today relating to freight data and statistics from the viewpoint of the different users?

4. Which framework conditions and developments have which influence on the data needs and the data collection possibilities (Int. Statistics agreements, logistics trends, liberalisation, telematics and IT-developments, etc.)?

5. Which methods and instruments can improve the data situation in freight transport and logistics?

6. Which Best Practices from other countries is relevant? To what extent are they transferable to Switzerland?

7. Which methods and instruments are suitable considering collection costs, information benefits and acceptance of the involved actors?

8. What kind of concept is able to make the freight data collection and analysis more efficient? Which standard of key indicators and which adaptations of the todays situation can be recommended?

The answers to these key questions provide decision support for he adaption and optimisation of the todays freight statistics.
Research agenda
(German)

Die Bearbeitung erfolgt über 22 Monate in 3 Phasen und 8 Arbeitspaketen:

Phase I: September 2009 bis Januar 2010

AP1: Bestehende Datengrundlagen und Erhebungsinstrumente

AP2: Rahmenbedingungen und Entwicklungen

M1: Überblick über bestehende Datengrundlagen, Erhebungsinstrumente, Rahmenbedingungen und Entwicklungen liegt vor

Phase II: Februar 2010 bis Januar 2011

AP3: Bedürfnisanalysen Güterverkehrsdaten und Grundsätze / Ziele für Güterverkehrserhebungen

M2: Nutzerbedürfnisse nach Akteurgruppen, Prioritäten und Anforderungen an die Anpassung der CH Güterverkehrsstatistik liegen vor

AP4: Vorschläge für die Anpassung bestehender Erhebungsmethoden und neuer Erhebungsinstrumente

AP5: Good Practice von Erhebungsmethoden / -instrumenten aus dem Ausland

AP6: Analyse und Bewertung der Vorschläge

M3: Beurteilte Anpassungsvorschläge und Erfahrungen aus dem Ausland liegen vor

Phase III: Februar 2011 bis Juni 2011

AP7: Konzept zur effizienten Erfassung und Analyse von Güterverkehrsdaten in enger Zusammenarbeit mit dem BFS

M4: Konzept zur effizienten Erfassung und Analyse von Güterverkehrsdaten liegt vor

AP8: Dokumentation, Schlussfolgerungen und Empfehlungen

M5: Schlussbericht wird von der Begleitkommission genehmigt

Transfer and application
(German)

Die Datenübersicht mit Anwendungsmöglichkeiten/-zwecken ist direkt nutzbar für Verwaltungen, die Transportwirtschaft, Beratungsunternehmen und Forschungsinstitute die sich mit Güterverkehr und Logistik befassen.

• Die Forschungsstelle liefert konkrete Empfehlungen für die Anpassung der bestehenden Güterverkehrsstatistik.

• Die Entscheide über die definitive Anpassung der Güterverkehrsstatistik muss von den zuständigen Bundesämtern untere Abwägung von Kosten und Nutzen getroffen werden

Berichtsnummer
(German)
1439
Berichtsnummer
(English)
1439
Literature
(German)

Publikationen

Abay + Meier/EBP (1999). Gesetzmässigkeiten im Strassengüterverkehr und seine modellmässige Behandlung. Forschungsaufträge 49/96 und 48/98 auf Antrag der Vereinigung Schweizerischer Verkehrsingenieure. 1999.

AGDER Research Foundation (2000). Methodology for establishing a database for transport supply, demand and modelling in Europe. 4th framework programme der EU. (gemäss http://cordis.europa.eu)

Albrecht & Partner / Symplan (1998). Kennzahlen zum Strasssengüterverkehrs in Anlehnung an die Gütertransportstatistik 1993. Forschungsauftrag 44/96 auf Antrag der Vereinigung Schweizerischer Verkehrsingenieure. März 1998.

Andersson, D. (2001). Analysis of Transport solutions based on the Swedish Commodity Flow Survey. Linköping University.

ARE (2002). Aggregierte Verkehrsprognosen Schweiz und EU - Zusammenstellung vorhandener Prognosen bis 2020.

BESTUFS (2008). Best Urban Freight Solutions. Deliverable D 3.2. Best Practice in data collection, modelling approaches and application fields for urban commercial transport models. 2008

Bundesamt für Statistik (2005). Rahmenvereinbarung Mobilitäts- und Verkehrsstatistik. Anhang 2: Liste der benötigten Informationsmerkmale.

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