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Forschungsstelle
ASTRA SBT
Projektnummer
ASTRA2009/009
Projekttitel
Was treibt uns an? Antriebe und Treibstoffe für die Mobilität von morgen

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektbeschreibung
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Erwartete Erkenntnisse/ Nutzen, Nutzniesser
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Methoden
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Spezielle Geräte und Installationen
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Allgemeiner Stand der Forschung
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Projektziele
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Forschungsplan
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Umsetzung und Anwendungen
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Publikationen / Ergebnisse
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Berichtsnummer
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Literatur
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)

Verkehr, Antriebe, Treibstoffe, Energie, Nachhaltige Entwicklung

Schlüsselwörter
(Englisch)

Transport, drive systems, fuels, energy, sustainable development

Kurzbeschreibung
(Deutsch)

In dem hier vorgelegten Forschungsprojekt werden in einem ersten Schritt alternative Zukunftsbilder erstellt. Die Zukunftsbilder sind normative Szenarien, d.h. Beschreibungen eines möglichen (und wünschbaren) Stands des Mobilitäts- und Energiesystems Schweiz in den Jahren 2035/2050.

Die genauen Beschreibungen von vier Zukunftsbildern erfolgen zu Beginn des Projekts. Dabei kommen auch Workshops zum Einsatz. Mögliche Themen sind „Biogene Treibstoffe“, „Elektroantrieb“, „Wasserstoffantrieb“ und „Human Power und öffentlicher Verkehr“. Die Zukunftsbilder umfassen stets die Beschreibung der Mobilitätsenergie auf der Primärenergieebene, auf der Sekundärenergieebene, sowie im Portefeuille der Antriebstechnologien. Darauf aufbauend werden die entsprechenden Charakteristika der Fahrzeuge, der Infrastrukturen (im Verkehr und im Energiebereich) sowie der Verkehrsnachfrage (und daraus folgend auf der Energienachfrage) beschrieben. Dabei werden Wechselwirkungen mit Entwicklungen in den Bereichen Umwelt, Raumentwicklung, Wirtschaft, Gesellschaft und Lebensstile berücksichtigt.

In einem zweiten Schritt werden die Auswirkungen der in den Zukunftsbildern beschriebenen Entwicklungen auf Kriterien der nachhaltigen Entwicklung dargestellt. Neben den direkten Auswirkungen sind auch positive und negative Nebenwirkungen wie zum Beispiel bezüglich Lärm oder Verkehrssicherheit zu betrachten.

Aus der Beschreibung der Zukunftsbilder und der jeweiligen Auswirkungen lässt sich für jede Alternative der Handlungsbedarf aufzeigen. Der Handlungsbedarf wird in kurz- und mittelfristige Massnahmen unterschieden.
Kurzbeschreibung
(Englisch)

The research project presented here begins by producing alternative images of the future. These images of the future are normative scenarios, i.e. descriptions of a possible (and desirable) status for Switzerland’s mobility and energy system in the years 2035/2050.

The exact descriptions of four images of the future are defined at the outset of the project. Workshops also form part of this process. Possible workshop topics include: “biogenic fuels”, “electrical drive”, “hydrogen drive” and “human power and public transport“. In all cases, the images of the future incorporate the description of the mobility energy at primary energy level, secondary energy level and within the portfolio of drive train technologies. The corresponding characteristics of the vehicles, infrastructure (in the transport and energy sector) and demand for transport (and derived from this the demand for energy) are described based on this. Interactions with developments in the areas of the environment, spatial development, the economy, society and lifestyle are also taken into account here.

The effects of the developments described in the images of the future on sustainable development criteria are presented in the second part of the project. In addition to the direct effects, the positive and negative side-effects on, for example, noise and transport safety, will also be considered.

Based on the descriptions of the images of the future and the relevant effects, it will be possible to demonstrate the action requirement for each alternative scenario. The action requirement will be differentiated in terms of short-term and medium-term measures.
Projektbeschreibung
(Deutsch)

Die folgenden Arbeitsschritte sind im Lösungsansatz vorgesehen:

Modul A: Systemabgrenzung

Die Forschungsgemeinschaft schlägt Festlegungen zur zeitlichen, räumlichen und sachlichen Systemabgrenzung vor und stimmt diese mit der Begleitkommission ab. Im Fokus der Untersuchung steht der motorisierte Personenverkehr. Für diesen werden drei Antriebsformen (z.B. biogene Treibstoffe, Elektro- und Wasserstoffantrieb) untersucht. Für das Zukunftsbild „Human Power + ÖV“ werden die unmotorisierte Mobilität und der öffentliche Verkehr betrachtet. Es wird jeweils die Energieerzeugung und -bereitstellung betrachtet. Dabei werden alle bekannten Formen der Energieerzeugung berücksichtigt.

Modul B: Analyse der Ausgangslage

Ergebnis dieses Arbeitsschrittes ist die Darlegung des Analyse- und Prognoserahmens, vor dem die weiteren Untersuchungen erfolgen. Dabei werden Zukunfts- und Energieperspektiven, die Entwicklungen des Erdölmarktes, Technologieentwicklungen und Verkehrsentwicklungen betrachtet. Dazu gehört auch ein Vorschlag für einen Referenzfall, der im wesentlichen auf den vorhandenen Planungsgrundlagen des Bundes beruht. Dies sind die aktuellen Verkehrsprognosen für das Jahr 2030 und die Energieperspektiven für die Jahre 2035 und 2050.

Modul C: Zukunftsbilder je Antriebsform

In Modul C werden Zukunftsbilder erarbeitet, die verschiedene Alternativen zu den heutigen Treibstoffen und Antriebskonzepten im Individualverkehr aufzeigen. In allen Zukunftsbildern ist ein Zustand 2035 und ein Zustand 2050 zu beschreiben. Die Übereinstimmungen (und Abweichungen) namentlich mit den Energieperspektiven 2035/2050 des BFE sind explizit aufzuzeigen. Für die verschiedenen Antriebsformen werden die folgenden Aspekte beschrieben: Fahrzeuge, Infrastruktur (Verkehr und im Energiebereich mit Energieerzeugung und –versorgung), Verkehrsnachfrage, Energienachfrage. Die diesbezüglichen Überlegungen werden im Kontext mit Entwicklungen in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft betrachtet.

Modul D: Auswirkungen der Zukunftsbilder auf eine nachhaltige Entwicklung

Die in Modul C entwickelten Zukunftsbilder werden hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf eine nachhaltige Entwicklung beschrieben. Die Ziele und Indikatoren zur Beschreibung der Auswirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt werden aus bestehenden Zielsystemen aus den Bereichen Verkehr und Energie zusammengestellt. Die Forschungsgemeinschaft erstellt dazu einen Vorschlag zur Abstimmung mit der Begleitgruppe. Anhand der Indikatoren werden die Auswirkungen der Zukunftsbilder eingeschätzt.

Modul E: Handlungsbedarf

Aus der Optimierung des Zukunftsbildes in Modul D lässt sich für jedes Zukunftsbild der Handlungsbedarf aufzeigen. Dies insbesondere für die öffentliche Hand:

- Welche Infrastrukturen und Investitionen in die Strasseninfrastruktur und im Energiebereich sind notwendig? Wer ist dafür zuständig? Wie kann eine Aufgabenteilung Staat und Private erfolgen?

- Sind Regelungen bei der Fahrzeugzulassung/-technik (z.B. Thema Sicherheit bei Batterienwechsel, Ladestationen etc) notwendig?

- Wo entsteht technischer Standardisierungsbedarf (Infrastruktur, Informatik, Energie)?

- Welcher Regulierungsbedarf entsteht zum Beispiel hinsichtlich Geschäftsmodellen und zur Vermeidung von Monopolen (z.B. bei Konzepten mit Austausch von Batterien)

- Welche weiteren Schritte sind anzugehen (z.B. Empfehlungen zur Forschungsstrategie ASTRA)?

Modul F: Schlussbericht und Empfehlungen
Erwartete Erkenntnisse/ Nutzen, Nutzniesser
(Deutsch)

Mit dieser Forschungsarbeit werden vier alternative Antriebsformen umfassend hinsichtlich Technik, Infrastruktur Verkehr und Energie, Verkehrsnachfrageverhalten beschrieben. Die Wechselwirkungen mit Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft und Raumentwicklung werden aufgezeigt. Die Auswirkungen je Zukunftsbild auf eine nachhaltige Entwicklung werden anhand eines erweiterten Ziel- und Indikatorensystems des UVEK untersucht. Je Zukunftsbild wird der Handlungsbedarf für die öffentliche Verwaltung und für Private dargestellt. Damit liegt der öffentlichen Hand erstmals eine vergleichende Auslegeordnung zu den diskutierten Zukunftsbildern vor.

Die Forschungsarbeit gibt eine Orientierung über die aktuellen Diskussionen und mögliche zukünftige Entwicklungen im Forschungsbereich. Unabhängig von Interessensgruppen werden verschiedene Zukunftsbilder hinsichtlich ihrer Auswirkungen bezüglich Indikatoren zur nachhaltigen Entwicklung dargestellt, welcher Handlungsbedarf aus heutiger Sicht besteht. Diese Darstellung liefert Grundlagen für die politische Diskussion und Leitlinien für das Setzen von Prioritäten.
Methoden
(Deutsch)
Der Lösungsansatz beruht auf einer deskriptiven Analyse vorhandener Grundlagen und deren Zusammenfügung zu einem Gesamtbild. Die Bearbeitung erfolgt in einem offenen Prozess, der externe Experten und interessierte Kreise zu bestimmten Themen und Fragestellungen zielgerichtet einbindet. Die Ergebnisse sind vor allem qualitativer und bildhafter Art. Einzelne Auswirkungen (wie z.B. Veränderung des Verkehrsverhaltens, CO2-Emissionen etc.) werden grob vereinfacht quantifiziert, um Grössenordnungen abzuschätzen.
Spezielle Geräte und Installationen
(Deutsch)
Keine.
Allgemeiner Stand der Forschung
(Deutsch)

Der Stand der Forschung wird entlang der Forschungsfragen (vgl. Projektziele) dargelegt. In [ ] wird auf die Quellen in der Rubrik „Nationale und internationale Literatur“ verwiesen.

Zu 1. Zukunftsbilder je Antriebsform

Die generelle Ausgangslage zur Abhängigkeit des Verkehrs vom Erdöl wurde für die Schweiz dargelegt und der Handlungsbedarf vor allem im motorisierten Individualverkehr geortet [1]. Hinsichtlich der Antriebsformen, der Fahrzeuge und der Infrastruktur Energie und Verkehr bestehen gute Grundlagen für die hier vorgesehenen Arbeiten. Synthesearbeiten zu verschiedenen Antrieben und Treibstoffen zeigen die Potenziale und Grenzen verschiedener Technologien auf [2]. Die Entwicklungen in den einzelnen Fachbereichen sind Gegenstand von zahlreichen Forschungsarbeiten:

- „Erneuerbare Treibstoffe“: Treibstoffe aus erneuerbaren Ressourcen sind auf dem Markt, können aber momentan nur einen kleinen Teil der Nachfrage decken. Die Produktion von Biotreibstoffen der ersten Generation wird kontrovers diskutiert, da sie neue Probleme generieren können. Je nach Anbaugebiet und -methode bestehen Risiken von negativen Umweltauswirkungen oder einer Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Unproblematisch sind hingegen Treibstoffe aus Abfall- und Reststoffen [2], [3]. In welchem Ausmass und unter welchen Bedingungen Biotreibstoffe der zweiten und dritten Generation (z.B. aus Algen) einen Beitrag zur Energieversorgung beitragen können, ist derzeit noch unsicher. Es existieren bereits erste Pilotanlagen. Für eine breite Anwendung sind jedoch noch deutliche Fortschritte in der Technologie und bezüglich Kosteneffizienz notwendig [4]. Die aktuellen Entwicklungen auf diesem Gebiet werden vom Projektteam laufend verfolgt und bei der Beschreibung des Zukunftsbildes einbezogen.

- „Elektroantrieb“: Der Stand der Forschung ist in einer Vielzahl von Kongressunterlagen [5] und aktuellen Publikationen [7] dokumentiert. Die Technologien für elektrische Antriebe, Energiespeicher und Netzinfrastruktur sind in ihren Grundlagen entwickelt. Allerdings besteht an zahlreichen Stellen der Wertschöpfungskette noch Forschungs-, Optimierungs- und Vernetzungsbedarf. Dies gilt vor allem für die Kopplung der Elektromobilität mit erneuerbaren Energien und die Potentiale der Integration der Autobatterien als mobile Speicher im Stromnetz [8].

- „Wasserstoffantrieb“: Auch hier sind Technologien für Herstellung, Speicherung, Netzinfrastruktur und Antrieb in ihren Grundlagen entwickelt. Prototypen und einzelne Einsatzbereiche bestehen, wenn auch noch nicht so umfangreich wie beim Elektroantrieb. Dem Wasserstoff wird ein grosses Potential als Energieträger im Verkehrssektor zugeschrieben [9], [10]. Es besteht noch Forschungs- und Optimierungsbedarf, insbesondere im Bereich der Herstellung und einer effizienten Speicherung von Wasserstoff.

- „Human Power + ÖV“: Hier sind vor allem Alternativen zum Lebens- und Wirtschaftsstil ohne grosser oder mit gänzlich anderer Art von Mobilität zu diskutieren (z.B. überwiegend Car-Sharing und ÖV-Modelle). Entsprechende Grundlagen aus den Diskussionen zur Verkehrsvermeidung werden hier übertragen [11], [12].

Bezüglich der Reaktion der Verkehrsnachfrage bestehen einerseits jüngste Erkenntnisse zur Akzeptanz neuer Antriebsformen [13], andererseits können hier die bekannten verkehrsplanerischen Ansätze zur Modellierung des Verkehrsverhaltens einbezogen werden. Hieraus leitet sich vor allem der Energiebedarf ab. Für die Analyse potentieller Reboundeffekte lässt sich aufbauen auf neuere Studien zuhanden des Bundesamtes für Energie [14] und der aktuellen Verkehrsforschung zum induzierten Verkehr.

Hinsichtlich der gegenseitigen Beeinflussung alternativer Antriebsformen mit den Bereichen Umwelt [15], Wirtschaft [16], Raumentwicklung [17], Gesellschaft und Lebensstile [18] bestehen zahlreiche Grundlagen, auf die ihr aufgebaut werden kann. Diese beziehen sich zwar auf den Verkehr generell oder auf Massnahmenarten wie zum Beispiel Infrastrukturausbauten oder Preismassnahmen im Verkehr [19] [20]. Die dort gewonnenen Erkenntnisse können aber auf die Frage der Antriebsformen übertragen werden.

Zur Erarbeitung der Zukunftsbilder werden Visionen und Szenarien für den Verkehr und für den Energiebereich beigezogen. Hierzu gehören vor allem die folgenden Studien, die überwiegend entweder den Verkehrssektor [21] oder den Energiesektor [22], [23] betrachten. Teilweise wird auch sektorübergreifend [24] versucht, Zusammenhänge aufzuzeigen. Hinsichtlich der Auswirkungen wird dabei aber immer nur ein Indikator wie beispielsweise die Treibhausgasemissionen betrachtet.

Die Zukunftsbilder sollten in Einklang gebracht werden mit den BFE-Energieperspektiven [23] und die neueste Entwicklung betreffend 130-g-Strategie der EU aufnehmen [25] [26].

Zu 2.) Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit

Bezüglich der Auswirkungen des Verkehrs auf Umwelt, Wirtschaft und Raumentwicklung bestehen Grundlagen, wie sie beispielsweise bei der Bewertung von Verkehrsmassnahmen verwendet werden [27] [28]. Ebenso bestehen verschiedene Ansätze zur Nachhaltigkeits-Beurteilung im Energiebereich [29]. Diese Instrumente werden für die Beurteilung der Zukunftsbilder übertragen und angepasst. Hinsichtlich der Auswirkungen auf Gesellschaft und Lebensstile sowie auch der Ausgestaltung der Versorgungsinfrastruktur für Lösungen mit neuen Antriebsformen besteht grosser Forschungsbedarf.

Zu 3.) Handlungsbedarf je Zukunftsbild

Handlungsbedarf in einzelnen Feldern (z.B. Standardisierungsbedarf) wird teilweise bei der Literatur zur ersten Forschungsfrage „Zukunftsbilder je Antriebsform“ aufgezeigt. Die umfassende Darstellung des Handlungsbedarfs unter Berücksichtigung von Nebenwirkungen ist Gegenstand dieser Forschungsarbeit.

Forschungsbedarf

Es besteht eine Vielzahl vor allem technisch geprägter Forschungen für eine postfossile Mobilität. Eine vergleichende Darstellung der Alternativen und ihrer Auswirkungen auf eine nachhaltige Entwicklung liegt nicht vor. Ebenso fehlen bisher Entscheidungsgrundlagen zum Handlungs- und Regelungsbedarf, der sich auch aus der Vermeidung unerwünschter Nebenwirkungen ergibt.
Projektziele
(Deutsch)

Vor dem Hintergrund globaler wirtschafts-, umwelt- und energiepolitischer Entwicklungen zeichnet sich gegenwärtig ein Strukturbruch im Verkehrssektor ab. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage nach der Sicherstellung der Mobilität im Kontext sich verknappender fossiler Energieträger und eines sich ändernden Klimas. Dieses Projekt hat die Beantwortung der folgenden Forschungsfragen zum Ziel:

1. Zukunftsbilder je Antriebsform: Welche neuen strukturbildenden Prozesse und Zukunftsbilder zeichnen sich innerhalb des Verkehrs- und Energiesektors vor dem Hintergrund der Ausdifferenzierung des Antriebstrangs ab?

2. Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit: Welche Konsequenzen erwachsen daraus für eine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Entwicklung?

Handlungsbedarf: Welche Handlungsoptionen bzw. welcher Handlungsbedarf entsteht seitens der unterschiedlichen Akteure bei einer Realisierung bestimmter Zukunftsbilder?
Projektziele
(Englisch)

Against the background of global economic, environmental and energy-policy developments a structural break is becoming apparent in the transport sector. The main focus here is the question surrounding the guaranteeing of mobility in the context of the increasing scarcity of fossil fuels and climate change. The aim of this project is to find answers to the following research questions:

1. Which new structure-forming processes and images of the future are emerging within the transport and energy sector against the background of the differentiation of the drive train?

2. What are the consequences arising from this in terms of ecologically, economically and socially sustainable development?

Which options for action or action requirement arise(s) on the part of the different actors involved for the realisation of certain images of the future?
Forschungsplan
(Deutsch)

Das Arbeitsprogramm ist wie folgt vorgesehen:

- Modul A: Systemabgrenzung:
Monat 1 nach Auftragserteilung, Ressourcen ca. 5'000 CHF

- Modul B: Analyse der Ausgangslage:
Monate 1 bis 2 nach Auftragserteilung, Ressourcen ca. 21'000 CHF

Meilenstein: Systemabgrenzung festgelegt und Grundlagen ausgewertet.

- Modul C: Zukunftsbilder je Antriebsform
Monate 2 bis 6 nach Auftragserteilung, Ressourcen ca. 101'000 CHF

Meilenstein: Zukunftsbilder ausgearbeitet

- Modul D: Auswirkungen der Zukunftsbilder auf eine nachhaltige Entwicklung:
Monate 6 bis 9 nach Auftragserteilung, Ressourcen ca. 88'000 CHF

Meilenstein: Auswirkungsanalyse vorliegend

- Modul E: Handlungsbedarf:
Monate 9 und 10 nach Auftragserteilung, Ressourcen ca. 30'000 CHF

- Modul F: Schlussbericht und Empfehlungen
Monate 11 und 12 nach Auftragserteilung, Ressourcen ca. 20'000 CHF

Meilenstein: Endbericht und Projektabschluss
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Die Resultate dienen dazu, Anforderungen von Interessensgruppen einschätzen und beurteilen zu können. Damit ist sie für die Verwaltung direkt entscheidungsunterstützend. Durch den Einbezug der Akteure aus dem Verkehrs- und Energiebereich in verschiedenen Phasen des Projektes wird ein Diskussionsprozess initiiert.
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
.
Berichtsnummer
(Deutsch)
1334
Literatur
(Deutsch)

Literatur entsprechend Reihenfolge der Erwähnung in der Rubrik „Stand der Forschung“

[1]: Ganser, Daniele/Reinhardt, Ernst: Erdölknappheit und Mobilität in der Schweiz, Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften, SATW-Schrift Nr. 40, Zürich, August 2008.

[2] Reinhard Grünwald: Perspektiven eines CO2- und emissionsarmen Verkehrs. Kraftstoffe und Antriebe im Überblick. TAB Arbeitsbericht Nr. 111, Juli 2006.

[3] SATW: Biotreibstoffe – Chancen und Grenzen, Mai 2009.

[4] WBGU (Wissenschaftlicher Beirat Globale Umweltveränderungen) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: Welt im Wandel – Zukunftsfähige Bioenergie und nachhaltige Landnutzung, 2008.

[5] Vgl. bspw. Euroforum: Elektromobilität; Unterlagen der 1. Konferenz vom 14.-15. Januar 2009 im Maritim Hotel, Berlin und Euroforum: Elektromobilität; Unterlagen der 2. Konferenz vom 19. und 20 Mai 2009 in Köln.

[7] Euroforum (Hrsg.): Management-Lehrgang „Herausforderung Elektromobilität“, September 2009.

[8] Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung: Bundeskabinett: Deutschland soll zum Leitmarkt für Elektromobilität werden, Pressemitteilung Nr. 227/2009 vom 19. August 2009.

[9] Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung; Nationale Organisation für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie: Woher kommt der Wasserstoff in Deutschland bis 2050?, Metastudie GermanHy, 2008.

[10] Hamburgisches WeltWirtschafts-Institut (HWWI): Wasserstoff im Verkehr – Anwendungen, Perspektiven und Handlungsoptionen, Hamburg, 2008.

[11] Scenarios for the Transport system and Energy supply and their Potential effectS STEPS: Transport strategies under the scarcity of energy supply, Final Report, 2006

[12] Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen FGSV: Verkehrsvermeidung - Verkehrsverlagerung - Verkehrslenkung. FGSV-Kolloquium Bonn, 1995

[13]: Peters, A., de Haan, P., Mueller, M.: Akzeptanz und Wirkung von Massnahmen zur Erhöhung der Treibstoffeffizienz. Ergebnisbericht im Rahmen des Projekts „Entscheidungsfaktoren beim Kauf treibstoff-effizienter Neuwagen“. Bericht zum Schweizer Autokaufverhalten Nr. 12. ETH Zurich, IED-NSSI, report EMDM2025, 2006.

[14] de Haan, P.: Energie-Effizienz und Reboundeffekte: Entstehung, Ausmass, Eindämmung. Bundesamt für Energie, Programm Energiewirtschaftliche Grundlagen. ETH Zurich, IED-NSSI, report EMDM1524, 2009.

[15] Programmleitung NFP 41 (Nationales Forschungsprogramm 41: Verkehr und Umwelt, Wechselwirkungen Schweiz-Europa), Sytheseberichte S1 bis S10, Bern, 2000.

[16]: Bruns, Frank; Cerwenka, Peter; Chaumet, Ralf et al.: Berücksichtigung erreichbarkeitsbedingter Veränderungen der Wertschöpfung in Kosten-Nutzen-Analysen, IVS-Schriftenreihe der TU Wien, Band 30, Wien, 2008.

[17] Bundesamt für Raumentwicklung: Räumliche Auswirkungen von Verkehrsinfrastrukturen, Lernen aus der Vergangenheit, Projektübersicht, Bern 2.2003

[18] Delb, Valentin; Raymann, Lorenz; Beltrani, Guido et al.: Nachhaltigkeit im Verkehr - Indikatoren im Bereich Gesellschaft, SVI 2001/509, Dezember 2005.

[19] Bruns, Frank; Kern, Pascal; Abegg, Christof: Wie weiter mit dem Verkehr? – Strategien zur Verbesserung der Zürcher Mobilität, Zürcher Kantonalbank (Hrsg.), Zürich, April 2008.

[20] Bundesamt für Strassen: Mobility Pricing Synthesebericht, VSS 2005/910, Oktober 2007 und die zugrundeliegenden Sachberichte des Forschungspakets Mobility Pricing.

[21] Stadt Zürich Tiefbauamt: Zürichs Verkehr 2050 – Visionen, Zürich, April 2009.

[22] Bundesamt für Energie: Vision 2050: Nachhaltige Energieversorgung und Energienutzung in der Schweiz, Forschungsprogramm Energiewirtschaftliche Grundlagen, Bern, 2003.

[23] Bundesamt für Energie: Die Energieperspektiven 2035 – Band 1. Synthese und Teilbericht Verkehr, Bern, 2007.

[24] International Energy Agency: Energy to 2050: Scenarios for a Sustainable Future, IEA 2004.

[25] de Haan, P.: Umsetzung der 130 g CO2/km-Strategie für die Schweiz: CO2-Reduktionseffekte 2012–2020. Schlussbericht EMDM1731. 18. Mai 2009.

[26] de Haan, P.: CO2-Emissionen der PW-Neuzulassungen der Schweiz: Orientierung an die EU. Schlussbericht EMDM1712. 11. Mai 2009.

[27] Bundesamt für Strassen: NISTRA – Nachhaltigkeitsindikatoren für Strasseninfrastrukturprojekte, eNISTRA Version 2006 und zugehörige Dokumente, Bern, 2006.

[28] Bundesamt für Verkehr: NIBA – Nachhaltigkeitsindikatoren für Bahninfrastrukturprojekte, eNIBA: Benutzerhinweise zur Anwendung. Letzte Änderung: 30.06.2009.

[29] Bundesamt für Energie: Nachhaltigkeit – Kriterien und Indikatoren für den Energiebereich, Forschungsprogramm Energiewirtschaftliche Grundlagen (EWG), 2001.