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Unité de recherche
OFL
Numéro de projet
F-8760
Titre du projet
Praxis und Repräsentation aktueller Wohnformen in der Agglomeration / Wohnmodelle und Wohnideale in der S5-Stadt

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
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Description succincte
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Objectifs du projet
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Résumé des résultats (Abstract)
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Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
Agglomerationsraum, S5-Stadt, Wohnbestand, Wohnformen, Wohnbilder, Wohnungsmarkt, Wohnentwicklung, Wohnqualtiäten, BewohnerInnen, Gemeinden, Akteure, nachhaltige Entwicklung, Siedlungsplanung
Description succincte
(Allemand)
Mittels eines interdisziplinären Projektansatzes sollen Wohnrealitäten mit ihren Qualitäten und Problemstellungen den Wohnidealen und -wünschen der Bewohner gegenüber gestellt werden. Im Vordergrund stehen die grossen Wohnentwicklungen der letzen Jahrzehnte in der S5-Stadt, weitgehend bestimmt durch den Druck der Kernstadt Zürich, Steuervorteile in nahe liegenden Gebieten und die verbesserten Anbindungen im Verkehr. Aufgrund von drei Fallstudien in den typischen Agglomerationsgemeinden (Wetzikon und Volketswil, ZH und Freienbach, SZ) werden wesentliche Phänomene der baulichen Entwicklung in der S5-Stadt nachgezeichnet, Wohnqualitäten undWohntypologien beurteilt sowie zukünftige Herausforderungen thematisiert. Die exemplarisch herausgearbeiteten Wohnrealitäten sollen die Gemeinden dazu anregen, Chancen und Risiken in ihren Wohnbeständen frühzeitig zu erkennen. Mögliche Zukunftsbilder des Wohnens sollen skizziert werden, die sowohl die zu erwartenden Rahmenbedingungen als auch die Wohnwünschen der Bewohner einbeziehen, und eine Diskussion in Gang zu bringen, mit den BewohnerInnen, über grundsätzliche Entwicklungsmöglichkeiten sowie die Positionierung der Agglomerationsgemeinde  auf dem Wohnungsmarkt.
Objectifs du projet
(Allemand)
Das Vorhaben will, innerhalb einer interdisziplinär angelegten Forschung ("Stand der Dinge - Leben in der S5-Stadt"), die heutigen Wohnwelten am Beispiel unterschiedlicher Wohn- und Gebäudetypologien und den damit verbundenen individuellen Wohnentscheiden  sowie den sie beeinflussenden gesellschaftlichen Dimensionen. Das Nachdenken über gegenwärtige Wohnformen in der Agglomeration und zukünftige Entwicklungspotentiale soll zuhanden der Gemeinden und der BewohnerInnen angestossen werden. Anhand von S5-Stadt typischen Gemeinden - Volketswil, Wetzikon und Freienbach - werden exemplarisch Fragen der qualitativen Entwicklung der Wohnbestände und der damit verbundenen sozialen Strukturen thematisiert sowie Ansätze für eine nachhaltige Entwicklung des Wohnens entworfen. Die räumliche Fokussierung ermöglicht eine vertiefende Behandlung der Thematik und den Einbezug jeweils spezifischen planerischen, ökonomischen und geographischen Hintergründe für heutige Wohnsituationen in der Agglomeration.
Résumé des résultats (Abstract)
(Allemand)

Das Projekt analysierte gegenwärtige Wohnwelten in der S5-Stadt am Beispiel unterschiedlicher Wohn- und Gebäudetypologien und den sie beeinflussenden gesellschaftlichen Dimensionen. Anhand von drei „typischen“ Agglomerationsgemeinden Wetzikon, Volketswil und Freienbach konnten mittels Fallstudien wesentliche Phänomene der baulichen Entwicklung nachgezeichnet werden. Dabei zeigt sich, dass für die Agglomeration typische Wohntypologien und damit zusammenhängende Folgen für die soziale Vernetzung auch anders gedacht werden könnten. So sind die Agglomerationsgemeinden auf die zunehmenden sozialen Probleme weniger gut vorbereitet. Die Bewohner sind in mehrfacher Hinsicht auf „Diaspora-Identitäten“ zurückgeworfen: Das dringend notwendige Weiterdenken über bauliche und soziale Strukturen lässt sich am ehesten mit dem Prozess der Bricolage vergleichen, einem prozessorientierten Vorgehen, im Rahmen dessen unzusammenhängende Teile zu einer neu strukturierten, sozialräumlich vernetzten Gesamtheit zusammengefügt werden. Dies gelingt mit einer Politik, die Stadtentwicklung und Sozialplanung zusammen denkt und dafür geeignete Entwicklungsprozesse etabliert.

Documents annexés