Nicht-invasive Pneumokokken sind weit verbreitete Keime, die durch die Anzahl der durch sie verursachten Krankheitsfälle sowohl aus Sicht der öffentlichen Gesundheit als auch der Volkswirtschaft ein gravierendes Problem darstellen. Zentrale Parameter, die der fortlaufenden Überwachung bedürfen, sind hierbei der ätiologische Anteil von Pneumokokken an Erkrankungen der Atemwege und des Mittelohrs, die Verteilung ihrer Serotypen sowie die Anteile der gegen gängige Antibiotika resistenten Stämme.