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Forschungsstelle
EFK
Projektnummer
8380
Projekttitel
Abgaskontrollen und –wartung bei Motorfahrzeugen

Texte zu diesem Projekt

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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Wirksamkeit und Effizienz des Systems von Abgaskontrollen und –wartung bei Motorfahrzeugen, Zusammenspiel zwischen den Akteuren (insbesondere Bund und Kantone)
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Es gibt zwei Arten der periodischen Nachkontrolle von Motorfahrzeugen: Erstens die obligatorische Abgaswartung, die von Garagenbetrieben vorgenommen wird. Dabei müssen die abgasrelevanten Fahrzeugteile kontrolliert, reguliert und bei Bedarf ausgetauscht werden. Zweitens die amtliche periodische Prüfung, welche durch die kantonalen Strassenverkehrsämter gemacht wird. Mit Bezug auf die Luftqualität besteht das Ziel beider Massnahmen darin, dass die abgasrelevanten Bauteile während der gesamten Betriebsdauer des Fahrzeugs funktionstüchtig bleiben.

Die Luftqualität ist in den letzten Jahrzehnten nachweislich besser geworden, nicht zuletzt wegen den strengeren Abgasnormen für Motorfahrzeuge. Die verkehrsbedingten Schadstoffemissionen sind seit 1980 – je nach Schadstoff – zwischen 40% bis 80% zurückgegangen. Die neuen Abgas-Nachbehandlungssysteme der Motorfahrzeuge haben eine höhere Reinigungsleistung sowie eine bessere Verlässlichkeit als frühere Systeme. Die Verlässlichkeit ist vor allem bei den Benzin-Personenwagen dank robusten Katalysatoren und On-Board-Diagnosesystemen (OBD) wesentlich gestiegen. Bei so ausgerüsteten Benzin-Personenwagen werden bei der obligatorischen Abgaswartung nur in rund 5% der Fälle Abgasmängel gefunden. Das bedeutet, dass in 95% der Fälle vergeblich – auch ohne Nutzen für die Umwelt - nach Abgasmängeln gesucht wird.

Viele Garagenbetriebe führen die obligatorische Abgaswartung unvollständig durch, was an den tiefen Durchschnittspreisen und kurzen durchschnittlichen Arbeitszeiten für die Wartung abgelesen werden kann. Insbesondere die vorgeschriebenen Wartungsarbeiten an den abgasrelevanten Fahrzeugteilen werden oft nicht durchgeführt. Stattdessen verlassen sich manche Betriebe nur auf die Ergebnisse der Messung am Auspuffrohr bzw. den aus den On-Board-Diagnosesystemen ausgelesenen Daten zum Abgasverhalten des Fahrzeugs. Bei genügenden Werten wird dann bereits die Durchführung der Wartung im Abgas-Wartungsdokument bestätigt. Doch insbesondere mit der Abgasmessung am Auspuffrohr bei unbelastetem Motor (Leerlaufmessung) können nicht alle Abgasmängel erkannt werden.

Die Kosten für die Abgaswartung betragen jährlich für alle Fahrzeuggruppen geschätzte 165 Millionen Franken.

Das Abgasverhalten von Motorfahrzeugen kann auch bei Verkehrskontrollen der Polizei sowie flächendeckend bei der periodischen amtlichen Fahrzeugprüfung untersucht werden. Obwohl sich die Kantone für die amtliche periodische Nachprüfung der Motorfahrzeuge an einem gemeinsamen Qualitätssicherungssystem orientieren, hat die EFK grosse Unterschiede festgestellt bezüglich der Häufigkeit und Intensität der Abgaskontrollen. Die Prüfergebnisse werden von den Kantonen auch nicht zusammengetragen, sodass es keinen landesweiten Überblick der gefundenen Mängel bezüglich Abgas, Sicherheit und Lärmemissionen gibt.

Angesichts der seltenen Mängel der Abgas-Nachbehandlungssysteme von Benzin-Personenwagen mit On-Board-Diagnose kann bei dieser Fahrzeuggruppe das heute geltende Wartungsintervall verlängert werden. Die Eidgenössische Finanzkontrolle sieht dafür zwei mögliche Varianten (siehe Empfehlung 1). Andere Fahrzeuggruppen – auch schwere Motorwagen – haben häufiger Abgasmängel als die Benzin-Personenwagen mit OBD. Deshalb sieht die EFK bei diesen anderen Fahrzeuggruppen keinen Anlass zu längeren Wartungsintervallen.

Neu in Verkehr gesetzte Fahrzeuge haben etwas seltener Abgasmängel als Fahrzeuge, die seit mehreren Jahren in Betrieb sind. Bei neuen Fahrzeugen sind ohnehin kaum Wartungslücken zu erwarten, da sie meist mit Herstellergarantien ausgestattet sind, die üblicherweise zwischen 3 bis 5 Jahre dauern. Während der Dauer dieser Garantien hat der Fahrzeughalter ein Eigeninteresse, die vom Fahrzeughersteller verlangten Servicetermine auch einzuhalten, weil sonst seine Garantieansprüche in Frage gestellt sind. Die erste obligatorische Abgaswartung nach der ersten Inverkehrsetzung könnte beispielsweise bei den Personenwagen ein Jahr später als heute erfolgen, ohne dass deswegen nennenswerte Mehremissionen zu erwarten sind (siehe Empfehlung 2).

Mit den Wartungsintervallen der Verkehrsregelnverordnung wird ein Zeitfenster von einem Monat bestimmt, in dem die Wartung durchzuführen ist. Dies ist knapp, da zur obligatorischen Abgaswartung in der Praxis die von den Fahrzeugherstellern verlangten Servicetermine hinzukommen. Fahrzeughalter und Wartungsbetrieb suchen in der Regel nach einem Termin, an dem möglichst beide Verpflichtungen – der Herstellerservice und die obligatorische Abgaswartung - in einem einzigen Arbeitsgang erfüllt werden können. Das empfohlene Zeitfenster von einem Quartal - statt nur einem Monat - soll es Fahrzeughaltern und Wartungsbetrieben erleichtern, übereinstimmende Termine zu finden (siehe Empfehlung 3).

Wenn die kantonalen Behörden bei einer Nachkontrolle eines Fahrzeugs feststellen, dass die Abgaswartung nicht oder nicht vorschriftsgemäss durchgeführt wurde, so können sie gemäss geltendem Recht nur eine erneute Wartung oder Nachkontrolle anordnen. Das Unterlassen der Wartungsarbeiten ist im Nachhinein schwierig zu beweisen. Da zahlreiche Garagenbetriebe die Abgaswartung unvollständig durchführen, sollte die Rechtsstellung der Behörden so weit verstärkt werden, dass sie bei festgestellten Abgasmängeln die Wiederholung der Wartung bei einem anderen Betrieb verlangen müssen (siehe Empfehlung 4).

Das Sparpotenzial der Empfehlungen 1 und 2 beträgt pro Jahr zwischen 15 und 22 Millionen Franken, abhängig von der gewählten Variante (siehe Anhang 12).

Die Bundesämter BAFU und METAS unterstützen die Empfehlungen der Eidgenössischen Finanzkontrolle. Das federführende Bundesamt für Strassen ASTRA beabsichtigt – statt einer blossen Teilrevision, wie sie in den Empfehlungen der EFK vorgeschlagen wird – eine gesamtheitliche Überprüfung der Vorschriften über die obligatorische Abgaswartung für Motorwagen. Das ASTRA lehnt im Weiteren die Empfehlung 4 ab (siehe Anhang 14).

Kurzbeschreibung
(Englisch)

Once on the road, all motor vehicles are subject to two types of periodic checks. The first is compulsory emissions testing and maintenance, which is carried out by private garages. Here the different auto parts that make up the vehicle's exhaust system have to be inspected, adjusted and if necessary replaced. The second check is periodic official inspection, performed by the cantonal vehicle licensing offices. As far as air quality is concerned, the purpose of both checks is to ensure that the exhaust system components continue to function correctly over the vehicle's entire service life.

Official statistics show a definite improvement in air quality in recent decades, not least due to stricter exhaust emissions standards for motor vehicles. Since 1980, the level of airborne pollutants caused by road traffic has declined by between 40% and 80%, depending on the toxic emission in question. The new exhaust after-treatment systems of modern cars are far more efficient at filtering emissions and are also more reliable than previous systems. With petrol-driven passenger cars especially, their reliability has been significantly enhanced thanks to effective catalytic converters and on-board diagnostic (OBD) systems. During compulsory emissions testing, faults were detected in just 5% of the petrol-driven cars fitted with this equipment. Compulsory inspection was therefore effectively redundant in 95% of cases – and produced no environmental benefit either.

Many garages do not perform the compulsory inspection of vehicle exhaust systems thoroughly, and this is reflected in the generally low prices charged and short average times taken to complete the inspection and maintenance work. In particular, the full mandatory procedures for inspecting and maintaining all the parts related to the vehicle's exhaust system are often not carried out. Instead, many garages simply rely on the results of the emissions measured at the exhaust pipe outlet, or the data on the vehicle's emissions read off from the on-board diagnostic system. As long as the readings are satisfactory, the mechanic then confirms that the inspection and maintenance were carried out by issuing the relevant emissions test certificate. But it is impossible to detect all faults in this way, especially when emissions are measured from the exhaust while the vehicle is unladen (i.e. at idling speed). The annual cost of exhaust emissions inspection and maintenance for all vehicle groups is estimated to be in the region of CHF 165 million. 

Roadside checks by the police and periodic official inspection by cantonal vehicle licensing offices are also performed to check vehicle emissions. Although the cantons use a common quality assurance system (asaQSS) for official vehicle emissions checks, the Swiss Federal Audit Office (SFAO) has identified significant differences regarding the frequency and thoroughness of emissions testing. Furthermore, the test results from each canton are not collated to provide a nationwide snapshot of the shortcomings identified in the areas of vehicle emissions, safety and noise pollution.

Given that faults are so rare in the exhaust after-treatment systems fitted in petrol-driven passenger cars with on-board diagnostics, the current inspection interval stipulated for this vehicle group can be extended. The Swiss Federal Audit Office proposes two possible variants here (see Recommendation 1). Other vehicle groups – including heavy motor vehicles – often tend to exhibit worse pollution levels than petrol-driven passenger cars with OBD systems. Because of this, the SFAO sees no grounds for extending the inspection intervals for these other vehicle groups.

Vehicles that have not been on the road for long usually have slightly fewer faults with their exhaust systems than vehicles which have been in service for several years. Maintenance gaps are unlikely in the case of new vehicles, because most cars are now sold with manufacturers' warranties that typically run for three to five years. While the vehicle is under warranty, it is obviously in the owner's best interest to keep to the service intervals stipulated by the manufacturer, or risk invalidating the warranty. With new cars, for example, the first compulsory emissions test could be performed a year later than at present without the threat of any significant increase in airborne pollutants (see Recommendation 2).

The rules for inspection and maintenance intervals contained in the Road Traffic Ordinance specify a time frame of one month for completing exhaust system testing and maintenance. This is rather tight, because in practice the service dates specified by vehicle manufacturers also have to be respected in addition to compulsory emissions testing. Vehicle owners and auto service companies generally try to agree on a date when both procedures – service under warranty and compulsory emissions testing – can be carried out at the same time. The recommended time frame of three months – instead of just one – should make it easier for car owners and auto service companies to find mutually convenient dates (see Recommendation 3).

If, when performing a follow-up vehicle check, the cantonal authorities find that emissions testing and maintenance was not carried out, or not performed to standard, they are legally entitled to require the vehicle to undergo further maintenance or inspection. It is difficult to prove retrospectively that maintenance work was not carried out. Since many garages fail to inspect exhaust systems thoroughly, the legal position of the authorities should be strengthened so that they demand a repeat inspection with a different auto service company if faults are found in the vehicle's exhaust system (see Recommendation 4).

The savings potential of the recommendations 1 and 2 is between 15 and 22 million francs, depending upon the selected variant (see Appendix 12).

The Federal Office for the Environment and the Federal Office of Metrology support the recommendations of the Swiss Federal Audit Office.

The Federal Roads Office FEDRO actually intends to go beyond the recommendations of the Swiss Federal Audit Office by undertaking a comprehensive and not merely a partial revision of the regulations on compulsory emissions testing and maintenance. On the other hand, FEDRO rejects recommendation 4 (see Appendix 14).

Kurzbeschreibung
(Französisch)

Il existe deux types de contrôle périodique des véhicules motorisés: d’une part, l’entretien obligatoire du système antipollution effectué par les garages. Il comprend le contrôle des composants des véhicules qui influent sur les émissions de gaz d’échappement, leur réglage et leur remplacement en cas de besoin. D’autre part, le contrôle périodique officiel effectué par les offices/services cantonaux des automobiles. En matière de qualité de l’air, les deux mesures visent à ce que les composants qui influent sur les émissions de gaz d’échappement demeurent en état de fonctionner durant toute la durée d’exploitation du véhicule.

La qualité de l’air s’est manifestement améliorée ces dernières décennies, grâce notamment aux normes plus strictes applicables aux gaz d’échappement. Les émissions polluantes dues au trafic ont reculé de 40% à 80% depuis 1980 selon le polluant. Les nouveaux systèmes de traitement des gaz d’échappement présentent une plus grande efficacité d’épuration et sont plus fiables que les anciens systèmes. C’est surtout parmi les voitures légères à essence que la fiabilité a augmenté, grâce aux catalyseurs et aux systèmes de diagnostic embarqué. Pour ces véhicules, l’entretien obligatoire du système antipollution décèle des insuffisances au niveau des gaz d’échappement dans 5% des cas environ seulement. Autrement dit, dans 95% des cas, aucune défectuosité n’est constatée – et le contrôle n’a pas d’utilité pour l’environnement.

De nombreux garages n’effectuent pas complètement l’entretien obligatoire du système antipollution, ce que trahissent des prix moyens peu élevés et une courte durée de travail. Les travaux d’entretien prescrits pour les composants de véhicule qui influent sur les émissions de gaz d’échappement sont souvent omis. Beaucoup de garages se fient uniquement aux résultats des mesures effectuées sur le tuyau d’échappement et aux données enregistrées par les systèmes de diagnostic embarqué concernant le comportement des gaz d’échappement du véhicule. Si les valeurs sont suffisantes, l’exécution de l’entretien est simplement consignée dans la fiche d’entretien du système antipollution. Toutefois, la mesure des gaz sur le tuyau d’échappement au ralenti ne permet pas de déceler toutes les insuffisances au niveau des gaz d’échappement. Les coûts annuels actuels de l’entretien du système antipollution sont estimés à 165 millions de francs pour tous les groupes de véhicules.

Le comportement des gaz d’échappement des véhicules motorisés peut également être vérifié par la police lors d’un contrôle du trafic ou dans toute la Suisse lors du contrôle périodique officiel du véhicule. Bien que les cantons s’inspirent d’un système commun d’assurance-qualité pour le contrôle périodique officiel, le Contrôle fédéral des finances (CDF) a constaté de grosses différences dans la fréquence et l’intensité des contrôles. Par ailleurs, les cantons ne rassemblent pas les résultats des contrôles, ce qui ne permet pas d’obtenir un aperçu des insuffisances décelées sur le plan des gaz d’échappement, de la sécurité et des émissions de bruit à l’échelle nationale.

Vu les rares défectuosités des systèmes de traitement des gaz d’échappement des voitures légères à essence équipées de systèmes de diagnostic embarqué, l’intervalle prévu actuellement entre les contrôles peut être prolongé pour ce groupe de véhicules. Le CDF envisage deux options pour cela (cf. recommandation n° 1). Les autres groupes de véhicules – y compris les véhicules lourds – présentent plus fréquemment des insuffisances au plan des gaz d’échappement. C’est pourquoi le CDF ne voit aucune raison de prolonger les intervalles prévus pour l’entretien du système antipollution de ces autres groupes de véhicules.

Les véhicules nouvellement mis en circulation présentent moins souvent des insuffisances au plan des gaz d’échappement que les véhicules en service depuis plusieurs années. De toute façon, il ne faut guère s’attendre à des entretiens lacunaires parmi les nouveaux véhicules, car la plupart jouissent d’une garantie du fabricant dont la durée est habituellement de 3 à 5 ans. Or, durant la période couverte par la garantie, il est dans le propre intérêt du détenteur du véhicule de respecter les délais de service exigés par le fabricant sous peine de perdre les droits à la garantie. Le premier entretien obligatoire du système antipollution après la première mise en circulation pourrait par exemple s’effectuer un an plus tard pour les voitures légères sans qu’il faille escompter un surcroît notable d’émissions (cf. recommandation n° 2).

Les intervalles définis dans l’ordonnance sur les règles de la circulation routière prévoient un laps de temps d’un mois pour effectuer un entretien. C’est peu, car dans la pratique, les délais de service exigés par les fabricants viennent s’ajouter à l’entretien obligatoire du système antipollution. Or les détenteurs de véhicule et le garage chargé de l’entretien cherchent généralement une date permettant si possible d’effectuer le service du fabricant et l’entretien du système antipollution en une seule fois. Le laps de temps recommandé (un trimestre à la place d’un mois) devrait permettre aux détenteurs de véhicule et aux garages de convenir d’une date plus facilement (cf. recommandation n° 3).

Si les autorités cantonales constatent, lors du contrôle d’un véhicule, que l’entretien du système antipollution n’a pas été effectué ou qu’il n’a pas été effectué conformément aux prescriptions, elles peuvent ordonner un nouvel entretien ou un nouveau contrôle subséquent. L’omission des travaux d’entretien est difficile à prouver après coup. Comme de nombreux garages ne procèdent qu’à un entretien incomplet du système antipollution, la position juridique des autorités devrait être renforcée afin qu’elles exigent la répétition de l’entretien par un autre garage en cas d’insuffisances constatées au niveau des gaz d’échappement (cf. recommandation n° 4).

Le potentiel d’économie que représentent les recommandations 1 et 2 se monte entre 15 et 22 millions de francs par année en fonction de la variante choisie (cf. annexe 12).

L’Office fédéral de l’environnement et l'Institut national de métrologie soutiennent les recommandations du CDF. L'Office fédéral des routes (OFROU) envisage - au lieu de la révision partielle recommandée par le CDF - un réexamen global des prescriptions sur l’entretien obligatoire du système antipollution des véhicules motorisés. L' OFROU rejette en outre la recommandation 4 (cf. annexe 14).

Publikationssprachen
(Deutsch)
Deutsch mit Zusammenfassung auf Französisch und Englisch
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
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