Schlussbericht
(Deutsch)
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Unter „Tanktourismus“ (oder „Treibstoff-Tourismus“) werden die Differenzen zwischen Absatz und Verbrauch als Folge von Preisunterschieden des Treibstoffs zwischen dem In- und dem Ausland verstanden. Auf der Basis der Treibstoffabsatz-Entwicklung einer Grosszahl einzelner Tankstellen im Zeitraum 2001-2008 wurde ein ökonometrisches Modell geschätzt. In dieser Periode hat die Preisdifferenz beim Benzin zwischen dem Ausland und der Schweiz von 15-20 Rp./L auf rund 45-50 Rp./L zugenommen, Diesel war vor 2003 in der Schweiz teurer, ab 2003-2006 (je nach Nachbarland) marginal günstiger. Die Modellschätzung ergibt für Benzin einen Anstieg des Tanktourismus beim Benzin von rund 260 Mio. L (2001/2002) auf rund 400 bis 460 Mio. L, was einem Anteil von rund 10% des Absatzes entspricht. Für Diesel wird für die gleiche Zeitspanne ebenfalls eine Zunahme von -70 Mio. L auf rund + 70 Mio. L ausgewiesen. Verschiedene alternative Ansätze zur Plausibilisierung bestätigen diese Grössenordnungen. Eine Erhöhung des Schweizer Benzinpreises um 20 Rp. würde den Tanktourismus um rund 45% reduzieren.
Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor: Infras
Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors: Keller,Mario Wüthrich,Philipp Filippini,Massimo Banfi,Silvia Heimsch,Fabian
Zugehörige Dokumente
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Schlussbericht
(Französisch)
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On entend par «tourisme à la pompe» la différence entre la vente et la consommation de carburant, provoquée par l’écart des prix entre les carburants en Suisse et à l’étranger. Ou plus simplement, on désigne ainsi le volume de carburant utilisé dans un pays Y, alors qu'il a été acheté dans un pays X parce qu’il y est moins cher.
Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor: Infras
Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors: Keller,Mario Wüthrich,Philipp Filippini,Massimo Banfi,Silvia Heimsch,Fabian
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