Schlussbericht
(Deutsch)
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Da Stromnetze monopolistische Engpässe darstellen, besteht in diesem Bereich kein Wettbewerb. Um zu verhindern, dass die Netzbetreiber monopolistische Preise setzen, werden die Stromnetze in geöffneten Elektrizitätsmärkten reguliert. Auf der anderen Seite fordert das Stromversorgungsgesetz, dass die Netznutzungsentgelte den Zielen einer effizienten Elektrizitätsverwendung Rechnung tragen sollen (StromVG, Art. 14, Absatz 3, lit. e). Je nach Ausgestaltung der Regulierung kann es zu Zielkonflikten zwischen optimaler Netzdimensionierung, nachhaltiger Investitionstätigkeit und Stromeffizienz kommen. Es stellt sich deshalb die Frage, ob und wie im Rahmen einer Preisregulierung Netzeffizienz, Investitionsanreize und auch nachfrageseitige Stromeffizienz1 optimiert werden können, so dass alle Ziele in einem volkswirtschaftlich optimalen Ausmass verfolgt werden können. Die vorliegende Studie versucht, die Wirksamkeit der verschiedenen Ebenen der Preisregulierung in Bezug auf die erwähnten Ziele aufzuzeigen. Für die Bearbeitung dieser Fragestellung wurde die verfügbare theoretische und empirische Literatur ausgewertet, Analysen mit einem quantitativen Modell eines repräsentativen Elektrizitätsversorgungsunternehmens durchgeführt sowie eine Synthese der erzielten Ergebnisse gebildet.
Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor: INFRAS Polynomics AG
Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors: Vettori,Anna Iten,Rolf Worm,Heike Worm,Heike Vaterlaus,Stephan Spielmann,Christian
Zugehörige Dokumente
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