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Research unit
SDC
Project number
7F-06089.01
Project title
MAC: Migrationsstudie Tetova

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
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Short description
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Project aims
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Inserted texts


CategoryText
Key words
(German)
Tetova, Mazedonien
Short description
(German)

Die DEZA hat seit der Mid-Term Review der DEZA-Strategie 2010 "Migration" als eines ihrer 10 Schwerpunktthemen definiert. Im Zentrum soll dabei die Frage stehen, was und wie Migration zu Entwicklung beitragen kann. Die OZA hat sich entschieden, die Thematik Migration und Entwicklung insbesondere in den Westbalkan-Programmen zu vertiefen, während in den GUS/Kaukasus/Zentralasien-Programmen primär die Problematik Menschenhandel und Menschenschmuggel durch ein Regionalprogramm angegangen wird.

Migration und Entwicklung im Balkan ist eine sehr vielschichtige Thematik, die wirtschaftliche, soziale, kulturelle, politische und gesetzgeberische Dimensionen beinhaltet. Im Rahmen des DEZA Westbalkan Konzeptes 2007 - 2010 wurde folgender Handlungs­ansatz definiert: "… SDC will tackle in all the cooperation strategies the topic of Migration and Transition. Without launching major specific programmes, the interrelations of migration and transition-development will be explored and considered in the overall programme development." Das vorliegende Beitragsprojekt entspricht ausgesprochen dieser Zielsetzung eines weiteren Ausleuchtens von entwick­lungsrelevanten Aspekten von Migration in Mazedonien.

Die Hochschule Luzern - Soziale Arbeit (HLSA) hat bereits seit 2005 in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration eine Studie zur Situation der albanischen Einwanderer aus Tetova, Mazedonien, in der Schweiz im Raum Winterthur durchgeführt. In diesem Zusammenhang wurde deutlich, dass diese Diaspora-Gruppe mit ihrer Herkunftsregion in Mazedonien weiterhin in einem sehr intensiven Beziehungsnetz steht. Die HLSA erarbeitete folglich einen Projektvorschlag für eine Studie, die spezifisch die Entwicklungseffekte dieser Diasporagruppe in ihren Herkunftsgemeinden untersuchen soll.

Auf Antrag der HLSA hat die DEZA vom 13.04. - 31.12.2007 einen Beitrag von CHF 8'000.-- (Globalkredit Kleinaktionen SOE, 7F-00921.07.06) zur vertieften Machbarkeitsabklärung in Mazedonien finanziert. Dabei wurden nebst lokalen Universitäten, Behörden und dem MARRI-Regionalsekretariat auch das Schweizerische Kooperationsbüro einbezogen. Die Ergebnisse dieser Vorabklärung sind positiv. Mazedonische Partner und auch das KoBü betonen ihr Interesse an der Durchführung und Mitwirkung bei der Studie. Das KoBü befürwortet den beantragten DEZA-Beitrag an das Projekt.

Project aims
(German)

Von besonderem Interesse ist jetzt in diesem Zusammenhang die Frage, welche Auswirkungen diese Zuwanderung nach Winterthur auf die Region Tetovo hat. Am Beispiel einer Mikrostudie sollen die Einflüsse der Migration auf die Herkunftsregion aufgezeigt werden. Dabei erwarten wir nicht nur für die Entwicklungszusammenarbeit der Regionen wertvolle Erkenntnisse, sondern auch nachhaltige Beziehungen zwischen den Bildungsinstitutionen durch das gemeinsame Forschungsprojekt der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit und der Universitäten in Tetovo.