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Forschungsstelle
BAZL
Projektnummer
2008-2
Projekttitel
Auswirkungen einer Integration der Schweizerischen Zivilluftfahrt in das EU Emissionshandelssystems (ETS)

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Abstract
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
BAZL EU ETS Emissionshandel Integration Luftverkehr Klima
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Die EU hat im Jahr 2005 das Europäische Emissionshandelssystem (EU EHS) implementiert, das mit einem verbesserten Regelsystem im Jahr 2008 in seine zweite Phase gestartet ist. Bisher umfasst das EU EHS stationäre Anlagen aus den Sektoren Energie und Industrie (gemäss Richtlinie 2003/87/EC), mit der Option zur Ausweitung auf andere Sektoren. Die Europäische Union hat am 19. November 2008 nach langen Verhandlungen beschlossen, sämtliche Flüge von und nach der EU ab 1.1.2012 in das bestehende EU EHS zu integrieren. Diese Aktivitäten auf EU-Ebene haben in der Schweiz zwangsläufig zu einer verstärkten Diskussion um den Einbezug des Flugverkehrs in die Klimapolitik geführt: Ein Einbezug der Schweizer Flugverkehrsemissionen in das EU EHS wäre eine naheliegende Lösung, die auch ungewollte Verlagerungseffekte vermeiden könnte. Als gleichwertige Massnahme, gemäss Art. 25a der EU Richtlinien-Änderung zum Einbezug des Flugverkehrs, sind jedoch auch andere Optionen denkbar: so besteht theoretisch die Möglichkeit, den Flugverkehr in das schweizerische Emissionshandelssystem einzubeziehen oder aber diesen zu einer vollumfänglichen oder teilweisen Kompensation seiner Emissionen zu verpflichten. Um die volkswirtschaftlichen Auswirkungen dieser Massnahmen zu analysieren, hat das BAZL eine entsprechende Studie in Auftrag gegeben.
Projektziele
(Deutsch)

Die Studie soll aufzeigen, welche Folgen eine Integration der schweizerischen Zivilluftfahrt in das EU ETS hat und wie sich diese unterscheiden gegenüber Integration in den schweizerischen Emissionshandel im Rahmen des C02-Gesetzes oder einer Regelung, welche die vollumfängliche Kompensation der Emissionen verlangt (analog Gaskombikraftwerke). Dabei soll analysiert werden, wie verschiedene Szenarien die Nachhaltigkeitsdimensionen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft tangieren.

Abstract
(Deutsch)
Die EU hat im Jahr 2005 das Europäische Emissionshandelssystem (EU EHS) implementiert, das mit einem verbesserten Regelsystem im Jahr 2008 in seine zweite Phase gestartet ist. Bisher umfasst das EU EHS stationäre Anlagen aus den Sektoren Energie und Industrie (gemäss Richtlinie 2003/87/EC), mit der Option zur Ausweitung auf andere Sektoren. Die Europäische Union hat am 19. November 2008 nach langen Verhandlungen beschlossen, sämtliche Flüge von und nach der EU ab 1.1.2012 in das bestehende EU EHS zu integrieren. Diese Aktivitäten auf EU-Ebene haben in der Schweiz zwangsläufig zu einer verstärkten Diskussion um den Einbezug des Flugverkehrs in die Klimapolitik geführt: Ein Einbezug der Schweizer Flugverkehrsemissionen in das EU EHS wäre eine naheliegende Lösung, die auch ungewollte Verlagerungseffekte vermeiden könnte. Als gleichwertige Massnahme, gemäss Art. 25a der EU Richtlinien-Änderung zum Einbezug des Flugverkehrs, sind jedoch auch andere Optionen denkbar: so besteht theoretisch die Möglichkeit, den Flugverkehr in das schweizerische Emissionshandelssystem einzubeziehen oder aber diesen zu einer vollumfänglichen oder teilweisen Kompensation seiner Emissionen zu verpflichten. Um die volkswirtschaftlichen Auswirkungen dieser Massnahmen zu analysieren, hat das BAZL eine entsprechende Studie in Auftrag gegeben.
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Der Bund ist der Ansicht, dass auch die Luftfahrt ihren Teil zum Kampf gegen die Klimaerwärmung leisten soll. Er beabsichtigt deshalb, den schweizerischen Luftverkehr in das nationale Emissionshandelssystem einzubinden und dieses mit dem ETS der EU zu verknüpfen. Die Schweiz und die EU haben 2011 Verhandlungen über eine Verknüpfung der beiden Systeme aufgenommen. Die Studie bildet Grundlageninformation zur Beurteilung verschiedener Varianten.