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Unité de recherche
COST
Numéro de projet
C08.0046
Titre du projet
Diskussion und Interpretation der schweizerischen landwirtschaftlichen Green Carefarming - Erfassung (ART, 2008)

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
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Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
Green Care in der Landwirtschaft; Green Carefarming; Workshop; Vernetzung; Fachstelle; soziale Landwirtschaft
Programme de recherche
(Anglais)
COST-Action 866 - Green Care in Agriculture
Description succincte
(Allemand)
Siehe Abstract
Partenaires et organisations internationales
(Allemand)
AT, BE, CH, CZ, DE, DK, FI, GR, IE, IS, IT, MT, NL, NO, PL, SE, SI, TR, UK
Résumé des résultats (Abstract)
(Allemand)
Der Ausdruck 'Green Carefarms' steht für landwirtschaftliche Betriebe, deren Hauptfokus nicht nur auf der Produktion von Nahrungsmitteln liegt, sondern 'Gesundheit' und 'Beschäftigung' als weitere Produkte anbietet. Die Betriebe binden therapiebedürftige und sozial benachteiligte Menschen zum Zweck der Rehabilitation in Arbeitsprozesse in der Landwirtschaft ein. Mit der Agrarpolitik 2011 werden Preisstützungen in der Landwirtschaft abgebaut. Dies stellt die Landwirtschaft vor grosse Herausforderungen. Aufgrund des Preisdruckes wird das landwirtschaftliche Betriebseinkommen trotz der produktunabhängigen Direktzahlungen weiter sinken. Die Übernahme von sozialen und therapeutischen Aufgaben (Green Care) stellt eine Möglichkeit dar, ein zusätzliches Einkommen zu generieren. Dieses COST-Projekt baut ergänzend auf die Forschungsarbeiten von Herrn Hans Wydler, Soziologe, Research Station ART, Agroscope Reckenholz-Tänikon auf, welche eine umfassende Erfassung der Situation von Green Care -Angeboten in der schweizerischen Landwirtschaft beinhaltet. Herr Hans Wydler beteiligt sich ebenfalls aktiv am Geschehen der COST Aktion 866 und nimmt seit Anfang 2008 auch Einsitz im Management Komitee der Aktion. Übergreifendes Forschungsziel des Projektes von Agroscope Reckenholz-Tänikon ART und dieses Gesuches ist es, dass sozial-therapeutische Potential in der Landwirtschaft zu orten und mit Hilfe von Akteuren optimal zu erschliessen. Aufbauend auf der Erfassung der IST-Situation von Green Carefarming in der Schweiz durch ART sollen in diesem Forschungsprojekt die erhobenen Daten in groben Zügen überblickt und mit ausgewählten Akteuren in Form von Workshops interpretiert werden. Daraus resultierend sollen durch die Akteure mögliche gemeinsame Zielsetzungen für ein weiteres Vorgehen im Gebiet Green Carefarming definiert werden. Um eine zukünftige breit abgestützte Vision für das Fachgebiet Green Care in Agriculture zu entwerfen, muss eine nachvollziehbare gemeinsame Ausgangslage geschaffen werden. Forschungsschwerpunkt dieses Gesuches ist es, im Rahmen von Workshops die aktuellen Bedürfnisse und den Bedarf von ausgewählten wichtigen Akteuren in Erfahrung zu bringen, und diese zu dokumentieren. Die Forschungsfragen sollen dazu dienen, ein weiteres Vorgehen auf dem Gebiet Green Carefarming koordiniert und effizient weiter zu treiben. Aus dem aktuellen Wissenstand von laufenden Arbeiten an der ZHAW (siehe Punkt 2.2.2) gibt es Hinweise auf folgende zu diskutierende und zu interpretierende Workshop-Themenschwerpunkte: • Einheitliche Richtlinien sowie gesetzliche Grundlagen bei laufenden Green Carefarming-Angeboten • Qualitätssicherung: Labeling von Anbietern • Schaffung einer Vernetzungsplattform für die Weiterentwicklung des Themas und Positionierung in der Öffentlichkeit: Organisationsform, Finanzierung, PR. • Möglichkeiten der nachhaltige Finanzierung und Geschäftsführung einer gewählten Organisationsform • Transfer von wissenschaftlichen Arbeiten in die Praxis. Der Forschungs-Schwerpunkt soll mit der Methode von Workshops bearbeitet werden. Workshops beinhalten einen hohen organisatorischen und personellen Aufwand. Eine hohe Moderationskompetenz der leitenden Personen ist nötig, um umsetzbare Zielformulierungen zu erreichen. Für das Leiten von Workshops mit unterschiedlichen Interessensvertretenden kann die ZHAW/IUNR auf versierte Fachpersonen aus den Fachstellen 'Landschafts-und Regionalentwicklung' und 'Tourismus und Nachhaltige Entwicklung' zurückgreifen. Weiter weist die Fachhochschule für angewandte Wissenschaften, Institut für Umwelt und natürliche Ressourcen, ein breites Erfahrungsspektrum im Forschungsumfeld von Green Care auf, mit Umsetzungen von COST und KTI-Projekten der Fachstellen „Grün und Gesundheit“ und „Landschafts-und Regionalentwickung“. Aktuell erhielt ein COST 866-Projekt des Zentrums „Umweltbildung“ (“Umsetzungsmodell und Wirkungsanalyse von Green Care-Angeboten in der Psychiatrie“) die Zusage für eine Finanzierung. Der Austausch über laufende Projekte und die optimale Ressourcennutzung innerhalb des Instituts ist durch den einheitlichen Standort mit minimen Aufwand realisierbar. Die gesammelten Daten und Resultate werden in enger Zusammenarbeit mit ART in den europäischen Forschungsverbund COST 866 eingespeist, um bei weiteren Folgeprojekten zur Verfügung zu stehen.
Références bases de données
(Anglais)
Swiss Database: COST-DB of the State Secretariat for Education and Research Hallwylstrasse 4 CH-3003 Berne, Switzerland Tel. +41 31 322 74 82 Swiss Project-Number: C08.0046