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Forschungsstelle
COST
Projektnummer
C07.0110
Projekttitel
Untersuchungen zur Wirksamkeit von Dekontaminierungsverfahren für mit Holzschutzmitteln belastete museale Holzobjekte

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Forschungsprogramme
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Dekontamination; Holzschutzmittel; GC/MS; Neutronen-/Computertomographie; Neutron-Imaging; Röntgenfluoreszenzspektrometrie; Kunst- und Kulturgut; Objekte aus Holz
Forschungsprogramme
(Englisch)
COST-Action IE0601 - Wood Science for Conservation of Cultural Heritage
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
National und international stellen in vielen Museen und Sammlungen die in früherer Zeit für die Konservierung hölzerner Kulturgüter verwendeten Holzschutzmittel ein Problem sowohl für die Menschen als auch für die Erhaltung der Kulturgüter dar. In vielen Fällen besteht der Bedarf, die Objekte zu dekontaminieren, ohne deren Integrität zu beeinträchtigen. Im hier beantragten Forschungsprojekt sollen zerstörungsfreie Analysenmethoden sowie Dekontaminierungsverfahren für mit Holzschutzmitteln belastete Kulturgüter untersucht und evaluiert werden. Es sollen auf diese Weise geeignete Dekon-taminierungsverfahren gefunden und weiterentwickelt werden, um einen positiven Beitrag zur Gesundheit von Museums- und Sammlungsmitarbeitenden und Besuchern zu leisten.
Partner und Internationale Organisationen
(Deutsch)
AT, BE, CH, CZ, DE, DK, ES, FI, FR, GR, HU, IT, LV, MK, MT, NL, NO, PL, PT, RO, SE, SI, TR, UK
Abstract
(Deutsch)
Viele Holzschutzmittel, die bis in die Achtzigerjahre des 20. Jh. zur Behandlung von Kulturgütern wie Holzskulpturen, Möbeln, Interieurs, ethnologischen und archäologischen Objekten aus Holz verwendet wurden, belasten heute in starkem Masse die Raumluft und stellen eine latente Gefahr für Mensch und Umwelt dar. Zahlreiche historische Objekte befinden sich durch einen übermässigen Einsatz von meist chlorierten Holzschutzmitteln in einem Zustand, der ihre Präsentation in Ausstellungen nicht mehr erlaubt. Entsprechende Messungen wurden in deutschen Museen sowie auch im Sammlungszentrum der Schweizerischen Landesmuseen durchgeführt. Eine Dekontaminierung ist zur Vermeidung von Gesundheitsschäden unumgänglich. Die folgenden Fragestellungen werden im beantragten Projektes bearbeitet: - Die Entwicklung und Validierung von zerstörungsfreien Analysenmethoden für die Bestimmung der toxischen Holzschutzmittel, die im 20. Jh. angewandt wurden. - Die Evaluierung von Dekontaminierungsverfahren für Kunstgegenstände aus Holz, die mit toxischen Holzschutzmitteln behandelt sind. - Die Sicherstellung des Dekontaminierungserfolgs für die Freigabe der dekontaminierten Sammlungsstücke für weitere restauratorische Eingriffe und für die Präsentation in temporären- und Dauerausstellungen.
Datenbankreferenzen
(Englisch)
Swiss Database: COST-DB of the State Secretariat for Education and Research Hallwylstrasse 4 CH-3003 Berne, Switzerland Tel. +41 31 322 74 82 Swiss Project-Number: C07.0110