En-tête de navigationNavigation principaleSuiviFiche


Unité de recherche
OFSP
Numéro de projet
08.004950
Titre du projet
Evaluation: Internationales Expertenpanel HIV/Aids

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
Anzeigen
-
-
-
Description succincte
Anzeigen
-
-
-
Politique publique examinée
Anzeigen
-
-
-
Base légale de l'évaluation
Anzeigen
-
-
-
Lien avec les priorités politiques du Conseil fédéral
Anzeigen
-
-
-
Note de synthèse / recommandation
Anzeigen
-
-
-
Conclusions politiques du Conseil fédéral
Anzeigen
-
-
-
Langues de publication
Anzeigen
-
-
-
Publications / Résultats
Anzeigen
Anzeigen
-
Anzeigen

Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
Internationales Expertenpannel; HIV/Aids
Description succincte
(Allemand)

Die Strategie des BAG zur Bekämpfung von HIV/Aids in der Schweiz orientiert sich an folgenden drei Achsen:

  • Eine Generalisierung der HIV Epidemie in der Bevölkerung verhindern;
  • Die Ausbreitung in Gruppen mit hoher Prävalenz bremsen;
  • Keine Neuinfektionen in festen Paaren.

Bei der Umsetzung von Massnahmen entlang dieser drei Achsen der HIV/Aids-Politik, stellen sich aus der Sicht des BAG zur Zeit drei zentrale Fragen:

  1. Wie kann die Schweiz die HIV-Übertragung minimieren?
  2. Wie kann die Schweiz gewährleisten, dass HIV-infizierte Personen rechtzeitig getestet werden, in medizinische Behandlung kommen sowie kontinuierlich in Behandlung bleiben?
  3. Wie kann die Schweizer HIV-Politik hinsichtlich Arbeitsteilung, Ressourcen and Anreizen am besten gesteuert werden?

Ein unabhängiges internationales Expertengremium unter Leitung von Prof. Dr. Rolf Rosenbrock (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) beurteilt die schweizerische HIV/Aids-Politik anhand der obigen Fragestellung. Der Einsatz dieses Expertengremiums bezweckt die Gewinnung von Entscheidungsgrundlagen für die Politik- und Strategieentwicklung im Bereich HIV/Aids und trägt somit zur Konzeption eines Nationalen HIV/Aids Präventionsprogramms 2011+ bei.

Als Schweizer Experte nimmt Prof. Dr. Daniel Kübler Einsitz im Gremium und leitet zudem die Geschäftsstelle.

Politique publique examinée
(Allemand)
HIV/Aids Politik der Schweiz
Base légale de l'évaluation
(Allemand)

Organisationsverordnung für das Eidgenössische Departement des Innern (Art. 9, Aufgaben des BAG)

Lien avec les priorités politiques du Conseil fédéral
(Allemand)
-
Note de synthèse / recommandation
(Allemand)

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat ein internationales Expertenpanel mit der Beurtei-lung der aktuellen HIV-Politik der Schweiz betraut. Aufgrund der drei leitenden Fragestellungen kam das Panel zu den folgenden Ergebnissen:

1. Wie kann die Schweiz die HIV-Übertragung minimieren?

  • “Put the effort where the virus is” – Präventionsanstrengungen sollen vermehrt auf die Hauptrisikogruppen ausgerichtet werden: schwule Männer und andere Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), MigrantInnen aus Subsahara-Afrika, intravenös Dro-gen Konsumierende (IDUs).
  • Die HIV-Präventionsaktivitäten müssen in eine umfassende Strategie für sexuelle Ge-sundheit eingebettet werden.
  • Medizinische und nicht-medizinische Prävention sollen kombiniert werden.

2. Wie kann die Schweiz gewährleisten, dass HIV-infizierte Personen rechtzeitig getestet werden, in medizinische Behandlung kommen sowie kontinuierlich in Behandlung bleiben?

  • Es muss eine kohärente HIV-Teststrategie entwickelt und umgesetzt werden.
  • “Voluntary Counselling and Testing” (VCT) muss weiterhin gefördert und “Provider Initiated Counselling and Testing” (PICT) muss gestärkt werden.
  • Zur Vermeidung von Behandlungsabbrüchen sollen entsprechende Anreize für Ärzte und Patienten geschaffen werden.

3. Wie kann die Schweizer HIV-Politik hinsichtlich Arbeitsteilung, Ressourcen and Anreizen am besten gesteuert werden?

  • Die Gründung einer Schweizer Gesundheitsorganisation für schwule Männer muss unterstützt und gefördert werden.
  • Die bestehenden Organisationen sollen das innovative Potential und die Mobilisie-rungskapazität der betroffenen Gruppen besser nutzen.
  • Die Partnerschaften zwischen dem BAG und zivilgesellschaftlichen Organisationen sollen diversifiziert werden.
  • Die Führungsrolle und -kapazität des BAG müssen gestärkt werden (bspw. Neuaus-richtung der Leistungsaufträge, strukturelle Unterstützung für zivilgesellschaftliche Organisationen).

Conclusions politiques du Conseil fédéral
(Allemand)
-
Langues de publication
(Allemand)

englisch (Original), deutsch, französisch

Publications / Résultats
(Allemand)

Auf dieser ARAMIS-Seite ist der Schlussbericht der Studie veröffentlicht. Allfällige weitere Produkte sind auf Anfrage erhältlich, teils auch in weiteren Sprachen.

Bitte wenden Sie sich an die Fachstelle Evaluation und Forschung des Bundesamtes für Gesundheit: evaluation@bag.admin.ch

Documents annexés
Publications / Résultats
(Anglais)
Documents annexés
Publications / Résultats
(Français)
Documents annexés