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Forschungsstelle
EFK
Projektnummer
7368
Projekttitel
Pilotage de la recherche énergétique financée par la Confédération : Evaluation de la fixation des priorités, de l'allocation des moyens et de la coordination

Texte zu diesem Projekt

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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Französisch)
Rôle des autorités concernées, fixation des priorités en matière de financement, allocation des crédits, coordination, comparaison internationale.
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Die Forschung ist einer der Grundpfeiler der schweizerischen Energiepolitik. Sie trägt zur Siche­rung der Energieversorgung sowie zur Reduktion der CO2-Emissionen bei. In der Schweiz sind zwischen 1992 und 2005 die finanziellen Beiträge des Bundes für Projekte in diesem Bereich zurückgegangen. Die dafür aufgewendeten Mittel wurden um 64 Millionen Franken reduziert. Gegenwärtig investiert die öffentliche Hand jährlich rund 160 Millionen Fran­ken in die Energieforschung (Durchschnitt 2004–2005).

Zu diesen Aufwendungen der öffentlichen Hand kommen jene aus dem Privatsektor hinzu, die auf rund 740 Millionen Franken pro Jahr geschätzt werden. Damit sind zahlreiche Akteure an der Finanzierung von Forschungsprojekten beteiligt, weshalb die Eidgenössische Finanzkontrolle die Steuerung der Energieforschung durch den Bund überprüft. Zu diesem Zweck wurden die Schwerpunktsetzung, die Mittelallokation und die Koordina­tion zwi­schen den verschiedenen Beteiligten einer Evaluation unterzogen. Die Eidgenössische Finanzkontrolle stützt sich dabei auf die Analyse von Dokumenten, halbstrukturierte Interviews und drei Fallstudien in den Bereichen Photovoltaik, Gebäude und Kernfusion. Ein Vergleich mit der Steuerung der Energieforschung in Deutschland sowie den Niederlanden vervollständigt ihre Analyse.

Ein strukturierter Prozess der Schwerpunktsetzung

Die Schwerpunkte für die Zeitspanne 2008–2011 sind im Konzept der Energieforschung des Bun­des 2008-2011 festgelegt. Seit 1984 wird dieses Konzept alle vier Jahre von der Eidgenössischen Energie­for­schungskommission CORE aktualisiert. Die darin festgehaltenen Schwerpunk­te umfassen thematische Schlüsselbereiche sowie Empfehlungen in Bezug auf die Höhe der veran­schlag­ten Aufwendungen der öffentlichen Hand.

Der Prozess der Schwerpunktsetzung für den Zeitraum 2008 bis 2011 ist strukturiert. Die Schwer­punk­te wurden auf der Grundlage präziser Kriterien und unter Berücksichtigung von Praktiken und Erfahrungen aus dem Ausland definiert.

Für sämtliche 24 Teilbereiche der Forschung – darunter Photovoltaik, Gebäude oder auch Kern­fusion – wurden innerhalb des Bundesamtes für Energie spezielle Programme erarbeitet. Die Pro­gramm­leiter sind gemeinsam mit den Bereichsleitern des Bundesamtes dafür verantwortlich, der Eidge­nös­sischen Energieforschungskommission eine Aktualisierung der Schwerpunkte für ihr je­wei­liges Programm vorzuschlagen. Bei den meisten Programmen wird die Überprüfung der Schwer­­punkte durch eine Monitoringgruppe oder im Rahmen von Workshops umfassend begleitet.

Kaum ausschliessende und konsensuelle Schwerpunkte

Aufgrund ihres umfassenden Charakters stimmen die festgelegten Schwerpunkte mit den Ener­giezielen des Bundes überein. Gemäss diesen Zielsetzungen muss die Schweiz die Vision einer 2000-Watt-Ge­sellschaft und einen CO2-Ausstoss von 1 Tonne pro Einwohner und Jahr anstreben.

Im Vergleich mit den Niederlanden sind die festgelegten Schwerpunkte in der Schweiz eher umfassend, weil konsensuell. Mit Ausnahme der Kohlenforschung sowie der Meeresforschung wurde kein Thema vollständig ausgeklammert. In jedem Programm sind wiederum eigene For­schungsschwerpunkte definiert. Deutschland geht auf die gleiche Weise vor, wobei dort allerdings die Aufwendungen der öffentlichen Hand für die Forschung deutlich höher sind als in der Schweiz.

Die Ansprechpartner der Eidgenössischen Finanzkontrolle unterstützen grundsätzlich die für die Jahre 2008 bis 2011 festgelegten Schwer­punkte. In Bezug auf die folgenden Aspekte wurden unterschiedliche Standpunkte geäussert, wobei sich jedoch kein klarer Trend erkennen lässt:

a) Finanzierung der Nuklearforschung.

b) Konzentration auf die Bedürfnisse der Energiepolitik, der Wirtschaft oder der akademi­schen Welt: In der Schweiz wurden die Schwerpunkte für die Jahre 2008 bis 2011 mit Rücksicht auf alle diese drei Bereiche festgelegt. In den Niederlanden hingegen ist man klar bestrebt, den Akzent auf die Forschungsbedürfnisse der Wirtschaftskreise zu legen.

c) Noch stärkere Schwerpunktbildung: Gestützt auf die Haltung der Internationalen Energie­agentur (IEA) vertritt die Eidgenössische Finanzkontrolle die Meinung, dass es sinnvoll ist, auf­grund der beschränkten finanziellen Mittel der öffentlichen Hand in Zukunft ausschliessendere Schwerpunkte festzulegen. Für ein kleines Land ist es schwierig, Forschungsprojekte in einer erheblichen Anzahl von Technologien finanziell zu unterstützen und sich davon grössere Fort­schritte zu er­hoffen. Andere kleine Länder haben erfolgreiche Strategien übernommen, indem sie ihre Forschungsfinanzierung auf eine kleine Anzahl von Schlüsselbereichen kon­zen­trieren, in denen sie über natürliche Ressourcen verfügen oder von ande­ren Vorteilen profitieren (in Portugal ist dies beispielsweise die Meeresenergie und in Finnland die Biomasse).

Nur das Bundesamt für Energie wendet die Schwerpunkte systematisch an

Einzig das Bundesamt für Energie stützt sich in seinen Prozessen auf eine systematische Berück­sich­tigung der Schwerpunkte des Konzepts der Energieforschung. Die andern Geldgeber haben andere Zielsetzungen und eigene Finanzierungssysteme, weshalb sie sich nicht direkt an diesen Schwer­punkten orientieren müssen.

Die drei Typen von öffentlichen Forschungseinrichtungen in der Schweiz – die Eidgenössischen Technischen Hochschulen, die kantonalen Universitäten und die Fachhochschulen – profitieren von einer institutionellen Grundfinanzierung, die sie durch Gelder von Dritten ergänzen müssen, wobei diese Finanzierung nicht an eine Berücksichtigung der Schwerpunkte des Konzepts gebun­den ist. Die Energieforschungsstrategien der Eidgenössischen Technischen Hoch­schulen decken die von der Energieforschungskommission festgelegten Schwerpunkte aber trotzdem weitgehend ab, da der ETH-Bereich in der Kommission gut vertreten ist.

Das Konzept der Energieforschung und seine Schwerpunkte hatten keinen direkten Einfluss auf die Schaf­­fung von Kompetenzzentren im Bereich der Eidgenössischen Technischen Hochschulen. Die Schwerpunkte wurden jedoch in gewissen Fällen beim Aufbau oder bei der Neuausrichtung gewis­ser Laboratorien und « Exzellenz-Zentren » in einem bestimmten Forschungsbereich berücksichtigt. Dies ist auf die Informationsarbeit der Energieforschungskommission und des Bundesamtes für Energie zurückzuführen sowie auf die Möglichkeit, Gelder dieses Bundesam­tes zu erhalten.

Ein zufrieden stellender Prozess der Mittelallokation …

Der Modus zur Verteilung der öffentlichen Mittel ist diversifiziert. Die Prozesse zur Prüfung der Ge­suche und Entscheidungen des Bundesamtes für Energie, der Kommission für Technologie und Inno­vation, des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung sowie des Kompetenzzentrums Energie und Mobilität sind zufrieden stellend. Die Kriterien zur Aus­wahl der Projekte werden publiziert und angewendet. Da zur Vermeidung einer allzu grossen Macht­konzentration Expertengruppen gebildet werden, ist die Unabhängigkeit der Ent­schei­dungs­träger gewährleistet. Das Auswahlverfahren ist dokumentiert. Beim Bundesamt für Energie ist al­lerdings ein gewisses Optimierungspotenzial vorhanden.

… der die Finanzierung qualitativ hochstehender Projekte begünstigt

Die wissenschaftliche Qualität der Projekte wurde von der Eidgenössischen Finanzkontrolle nicht analysiert. Die Auswahl qualitativ hochstehender Projekte wird jedoch durch den Wettbewerb zwi­schen den Gesuchen und durch die Kompetenz der Entscheidungsträger begünstigt. Das Bundesamt für Energie fördert nicht systematisch den Wettbewerb zwischen den Gesuchen bei der Vergabe von Forschungsaufträgen.

Wenn die Forschungseinrichtungen Projekte über Drittgelder finanzieren, werden die Projekte durch die geldgebenden Institutionen einer externen Evaluation unterzogen.

Eine klare und geschätzte Aufgabenteilung zwischen den Finanzierungsinstitutionen

Die Koordination zwischen den verschiedenen Akteuren im Bereich Energieforschung ist ausrei­chend. Was die Finanzierungsinstitutionen betrifft, so ist die Aufteilung der Aufgaben und Kompe­tenzen sowohl für die Institutionen als auch für die Forschenden und den Privatsektor klar.

Die aktuelle Aufgabenteilung wird geschätzt, weil sie die Forschung vor der Anwendung einer « Einheits­doktrin » schützt und es möglich macht, den ergänzenden Charakter der Finanzierungsinstitutionen zu ­nutzen. Der grösste Nachteil dieses Modells liegt darin, dass tendenziell relativ niedrige Bei­träge vergeben werden. Dies führt zu einer Erhöhung der administrativen Kosten und des Koordi­na­tions­aufwands. Allerdings gelten diese Belastungen im Vergleich zu internationalen Koopera­tionsprojekten als geringfügig.

Ein gefragter und organisierter Informationsaustausch

Das Bundesamt für Energie und die Energieforschungskommission spielen eine zentrale Rolle beim Informationsaustausch zwischen den vielfältigen öffentlichen und privaten Akteuren der Ener­gieforschung in der Schweiz und dem Ausland. Dieser Austausch findet im Rahmen for­meller Kontakte sowie auf informellerer Basis auf der Ebene spezifischer Forschungs­pro­jekte statt. Im letz­teren Fall haben das persönliche Engagement des Programmleiters des Bundes­amtes für Energie und der Wille zur Zusammenarbeit seitens der Forschenden und privaten Betei­ligten einen Einfluss auf die Qualität dieses Austauschs.

Eine moderate Steuerung, bei der dem Bundesamt für Energie eine Schlüsselrolle zukommt

Im Vergleich mit der Praxis in den Niederlanden ist die Steuerung in der Schweiz nur moderat. Die festgelegten Schwerpunkte sind wenig ausschliessend und die Steuerung wird im Wesentlichen durch das Bundesamt für Energie durch seine Geldgeberrolle wahrgenommen (das Bundesamt für Energie vergibt rund einen Fünftel der Gesamtmittel der öffentlichen Hand, ohne Berücksichtigung der Mittel für das EU-Programm Euratom).

Ebenfalls von Bedeutung sind die Anstrengungen des Bundesamtes für Energie und der Energieforschungskommission im Bereich Informationsaustausch und Einsitznahme in Ausschüssen. Sie tragen auch dazu bei, dass die festgelegten Schwerpunkte umgesetzt werden können, und die­nen damit der Steuerung der Forschung. Im internationalen Vergleich lässt sich feststellen, dass die Steuerung in Deutschland ähnlich wie in der Schweiz gehandhabt wird. Demgegenüber sind die Niederlande durch eine starke Steuerung geprägt: Dort wird ein bedeutender Teil der öffentli­chen Ausgaben spezifisch der staatlichen Energieagentur Senter Novem zur Umsetzung der energiepolitischen Strategie zugesprochen, die im Übrigen durch ausschliessendere Schwerpunkte charakterisiert ist.

Optimierungspotenzial und Empfehlungen

Die Analyse der Eidgenössischen Finanzkontrolle gelangt zu positiven Ergebnissen, wobei aber ein gewisses Optimierungspotenzial erkannt worden ist. Es werden deshalb die drei folgenden Empfehlungen formuliert:

1. In Bezug auf das Konzept der Energieforschung des Bundes 2012 bis 2015 empfiehlt die Eid­ge­nössische Finanzkontrolle der Eidgenössischen Energieforschungskommission:
a. die Schwerpunkte vermehrt auf die gemäss den energiepolitischen Bedürfnissen unseres Lan­des wichtigsten Bereiche zu konzentrieren und dabei auch das wirtschaftliche Gefüge und die akademischen Kapazitäten zu berücksichtigen;
b. die Bereiche, denen keine Priorität zukommt, klar zu benennen;
c. zu unterscheiden zwischen den Beträgen, die für das Bundesamt für Energie budgetiert sind, und jenen, die für andere öffentliche Geldgeber veranschlagt worden sind.

2. Die Eidgenössische Finanzkontrolle empfiehlt dem Bundesamt für Energie, das Wettbewerbs­prinzip bei der Vergabe von Forschungsaufträgen systematisch anzuwenden.

3. Die Eidgenössische Finanzkontrolle empfiehlt dem Bundesamt für Energie, ein einheitliches Ver­fahren zur Prüfung der Gesuche und Entscheidungen für sämtliche Forschungsprogramme zu gewährleisten. Dieses Verfahren sollte zudem systematisch dokumentiert werden.

Die Eidgenössische Energieforschungskommission und das Bundesamt für Energie begrüssen in ihren Stellungnahmen die Empfehlungen der EFK und werden - wo nicht bereits veranlasst - die entsprechenden Massnahmen zur Umsetzung einleiten. Beide Stellungnahmen befinden sich am Ende des Berichts (Anhang 7).

Originaltext in Französisch
Kurzbeschreibung
(Englisch)

Research is one of the main elements of Switzerland’s energy policy. It makes a valuable contribution towards achieving a guaranteed energy supply and a reduction in CO2 emissions. Between 1992 and 2005, Switzerland has seen a reduction in public funds allocated to this area of research. There was a drop of CHF 64 million in research spending. The public authorities are currently investing approximately CHF 160 million a year (average amount for the period 2004-2005).

This public funding is supplemented annually by private sector investments of an estimated CHF 740 million. Thus, research projects are financed by numerous stakeholders. It is therefore in the interest of the Swiss Federal Audit Office to examine how energy research is managed by the Confederation. For this purpose, the Swiss Federal Audit Office has evaluated the processes for priority setting, fund allocation, and coordination among the various stakeholders. Along with a documentary analysis and semi-structured interviews, three case studies were carried out in the fields of photovoltaics, building and nuclear fusion. A comparison with the practices applied in Germany and the Netherlands completes the analysis.

A structured process for setting priorities

The Swiss Federal Energy Research Master Plan 2008-2011 sets out the priorities for the period 2008–2011. Since 1984, it has been updated every four years by the Federal Energy Research Commission (CORE). These priorities include topical key points and recommendations regarding the budgeted amount of public expenses.

The priorities for 2008–2011 are determined in a structured manner. Priorities are identified on the basis of precise criteria while taking into consideration experiences observed in other countries.

The Swiss Federal Office of Energy has developed individual programmes for each of the 24 research subdivisions, e.g. photovoltaics, energy use in buildings, or nuclear fusion. The programme leaders, together with the office's division leaders, are in charge of asking the Federal Energy Research Commission to update the priorities relevant to their own programmes. In most programmes, the re-examination of priorities includes an extended follow-up – in the form of follow-up working groups or workshops.

Comprehensive and consensus-based priorities

Due to their comprehensive character, the established priorities are bound to conform to the Federal Council's energy objectives, which stipulate that Switzerland must strive to achieve the so-called 2,000-watt-society and reduce its annual CO2 emissions to one ton per capita.

Compared to the Netherlands, the established priorities are rather general, which is due to their consensus-based character. With the exception of coal and oceanic research, no subject has been entirely excluded. Key points within each programme have been determined. In Germany, the same approach has been chosen, although the public funds invested in research are considerably larger than in Switzerland.

The contact persons vis-à-vis the Swiss Federal Audit Office express general support for the priorities defined for the period 2008–2011. There are, however, differences of opinion regarding the following aspects, although it was not possible to identify a clear trend:

a) funding of nuclear research;

b) whether to focus on the needs of energy policy or of the economy or, on the contrary, on those of academia (in Switzerland, the priorities defined for the period 2008–2011 take all three spheres of interest into account, while in the Netherlands, the focus is clearly on the research requirements of the economic sector);

c) the more exclusionary priorities: based on the position expressed by the International Energy Agency (IEA) and as a result of limited public funds, the Swiss Federal Audit Office considers it appropriate for Switzerland to shift its focus to somewhat more exclusionary priorities, as it is difficult for a small country to finance research projects in a large number of technologies and at the same time expect major progress (other small countries have adopted successful strategies by focussing their research funding on a small number of key areas, where they can benefit from natural resources and/or other advantages, e.g. ocean energy in Portugal or biomass in Finland).

Priorities systematically applied by the Swiss Federal Office of Energy only

The Swiss Federal Office of Energy is the only authority to have systematically considered the key points of the Energy Research Master Plan in its processes. The other funding institutions, having different objectives as well as their own individual funding system, do not have to apply these priorities.

The three types of research institutions in Switzerland – polytechnic schools, cantonal universities, and specialised universities of applied sciences – receive basic institutional financial support which needs to be supplemented by third-party funding not dependent on the application of the priorities defined within the Energy Research Master Plan. However, the energy research strategies of the Domain of the Polytechnic Schools do largely take into account the priorities defined by the Federal Energy Research Commission as the Domain is well represented in the Commission.

The Energy Research Master Plan and its priorities have not had a direct impact on the creation of competence centres at polytechnic schools. However, the priorities have at times been taken into account during the establishment or refocusing of some laboratories and "centres of excellence" in a particular research domain. This was largely thanks to communication efforts made by both the Federal Energy Research Commission and the Swiss Federal Office of Energy and to funding by the Swiss Federal Office of Energy.

A satisfactory process for fund allocation …

Public funds are allocated in a diversified manner. The application examination and decision-making processes at the Swiss Federal Office of Energy, at the Commission for Technology and Innovation, the Swiss National Science Foundation, or the Competence Centre for Energy and Mobility are satisfactory. The project selection criteria are being both published and applied. Groups of experts are formed to avoid a concentration of powers, thus ensuring the decision-makers’ independence. The selection procedure is documented. However, in the eyes of the Swiss Federal Office of Energy, there is still room for improvement.

… favouring funding of quality projects

The Swiss Federal Audit Office did not analyse the scientific quality of the projects. The selection of quality projects is favoured by competition among the applications and the decision-makers’ expertise. The Swiss Federal Office of Energy does not systematically encourage competition among the applications when assigning research mandates.

When research institutions finance projects with third-party funds, these projects are subject to an external evaluation by the funding institutions.

A clear and well appreciated sharing of tasks among the funding institutions

There is sufficient coordination among the energy research stakeholders. As for the funding institutions, there is a clear distribution of tasks and responsibilities among institutions, researchers, and the private sector.

The current distribution is appreciated, as it prevents research from being subordinated to a « unitary doctrine », and because it allows to benefit from the complementarity of the funding institutions. The main disadvantage is the tendency to allocate a large number of small amount subsidies, which in turn increases administrative costs and coordination work. Nevertheless, these charges are still moderate when compared to international cooperation projects.

A sought-after and well-organised exchange of information

Both the Swiss Federal Office of Energy and the Federal Energy Research Commission play an important role with regard to the exchange of information between the numerous public and private stakeholders in the area of energy research both in Switzerland and abroad. The exchange takes place within the framework of formal contacts and, in a less formal manner, at the level of individual research projects, in which case quality depends largely on the personal commitment of the programme managers at the Swiss Federal Office of Energy and the desire for cooperation among researchers and private stakeholders.

Low-key supervision in which the Swiss Federal Office of Energy plays a pivotal role

Compared to practices in the Netherlands, supervision in Switzerland is rather low-key. The defined priorities are quite broad and supervision is carried out by the Swiss Federal Office of Energy mainly in terms of its financial resources (approximately one-fifth of total public spending, not including expenses relating to the European Euratom programme).

The efforts made by the Swiss Federal Office of Energy and the Federal Energy Research Commission in terms of information exchange and committee participation should not be underestimated. They, too, contribute towards implementing the given priorities and thus towards research management. In comparison to other countries, Germany seems to come closer to the Swiss approach. The Dutch system is characterised by its strong supervision, a considerable share of public spending being specifically earmarked for the implementation of the country’s energy strategy by the intermediate state energy agency. Also, this strategy results in somewhat more exclusionary priorities.

Room for improvement and recommendations

The results of the analysis carried out by the Swiss Federal Audit Office were positive. However, some room for improvement was identified, resulting in the following three recommendations:

1. With regard to the Confederation’s Energy Research Master Plan for the period 2012–2015, the Swiss Federal Audit Office recommends that the Federal Energy Research Commission should:

a. increasingly focus its priorities on the areas most important to the country in terms of its energy policy requirements, taking into account the fabric of the economy and the academic capacities;

b. clearly state which areas are not considered a priority;

c. distinguish between the financial commitment expected from the Swiss Federal Office of Energy and other sources of public financing.

2. The Swiss Federal Audit Office recommends that the Swiss Federal Office of Energy systematically apply the principle of competition when allocating research mandates.

3. The Swiss Federal Audit Office suggests that the Swiss Federal Office of Energy adopt a consistent approach to evaluating and selecting applications for all its research programmes. Such a process must be systematically documented.

The Federal Energy Commission and the Swiss Federal Office of Energy both appreciate the recommendations ot the Swiss Federal Audit Office and will take the appropriate action for their implementation - as far as this has not yet been arranged for. The statements of both institutions can be found at the end of this report (appendix 7).

Original text in French
Kurzbeschreibung
(Französisch)

La recherche est un des piliers de la politique énergétique suisse permettant de contribuer à la sécurité de l’approvisionnement énergétique et une réduction des émissions de CO2. Une diminution des moyens financiers publics consacrés à des projets dans ce domaine de recherche a eu lieu en Suisse entre 1992 et 2005. Ils ont été réduits de 64 millions de francs. Actuellement, les pouvoirs publics investissent quelques 160 millions de francs par année (moyenne 2004-2005).
A ces dépenses publiques s’ajoutent celles du secteur privé estimées à 740 millions de francs par année. De nombreux acteurs financent des projets. D’où, l’intérêt pour le Contrôle fédéral des finances d’examiner le pilotage de la recherche énergétique par la Confédération. A cet effet, la fixation des priorités, l’allocation des moyens financiers et la coordination entre les acteurs ont été évalués. Outre une analyse documentaire et des entretiens semi-structurés, trois études de cas ont été réalisées dans les domaines du photovoltaïque, des bâtiments et de la fusion nucléaire. Une comparaison avec les pratiques observées en Allemagne et aux Pays-Bas complète l’analyse.


Un processus de fixation des priorités structuré
Les priorités pour 2008-2011 sont fixées dans le Plan directeur de la recherche énergétique de la Confédération 2008-2011. Depuis 1984, ce dernier est actualisé tous les quatre ans par la Commission fédérale pour la recherche énergétique CORE. Ces priorités comprennent des points clés thématiques et des recommandations relatives au montant des dépenses publiques projetées.
Le processus de fixation des priorités pour 2008-2011 est structuré. Les priorités ont été déterminées sur la base de critères précis, après avoir considéré les pratiques et expériences à l’étranger.
Pour chacune des 24 subdivisions de recherche - le photovoltaïque, les bâtiments, ou la fusion nucléaire par exemple -, un programme a été créé au sein de l’Office fédéral de l’énergie. Les chefs de programme, en collaboration avec les chefs de domaine de l’office, sont responsables de proposer une actualisation des priorités pour leur propre programme à la Commission fédérale pour la recherche énergétique. Dans la majorité des programmes, un suivi élargi - sous forme de groupe de suivi ou de workshops - est impliqué dans le réexamen des priorités.


Des priorités peu excluantes et consensuelles
En raison de leur caractère englobant, les priorités fixées ne peuvent qu’être cohérentes avec les objectifs énergétiques du Conseil fédéral stipulant que la Suisse doit s’orienter vers la vision d’une société à 2'000 watts et des émissions annuelles d’une tonne de CO2 par habitant.
En comparaison avec les Pays-Bas, les priorités fixées sont plutôt englobantes, car consensuelles. Hormis la recherche dans le domaine du charbon et la recherche océanique, aucun thème n’a été entièrement exclu. Des points clés sont fixés au sein de chaque programme. L’Allemagne procède de la même manière. Néanmoins, les moyens financiers publics engagés dans la recherche y sont beaucoup plus importants qu’en Suisse.
Les interlocuteurs du Contrôle fédéral des finances soutiennent dans l’ensemble les priorités fixées pour les années 2008 à 2011. Pour les aspects suivants, des points de vue divergeants ont été identifiés, sans qu’une tendance claire ne ressorte:
a) le financement de la recherche nucléaire,
b) le fait de mettre l’accent sur les besoins de la politique énergétique, sur ceux de l’économie ou au contraire sur ceux du monde académique. En Suisse, les priorités 2008-2011 ont été déterminées de telle sorte à tenir compte de ces trois orientations. Aux Pays-Bas, il y a par contre une volonté claire de mettre l’accent sur les besoins de recherche des milieux économiques,
c) des priorités plus excluantes. En se basant sur la position de l’Agence internationale de l’énergie (IEA), le Contrôle fédéral des finances est d’avis qu’il est pertinent que la Suisse s’oriente vers des priorités plus excluantes en raison des moyens financiers publics limités. Il est difficile pour un petit pays de financer des projets de recherche dans un nombre important de technologies et d’en attendre des avancées majeures. D’autres petits pays ont adopté une stratégie fructueuse en concentrant leur financement de recherche sur un nombre restreint de domaines clés où ils bénéficient de ressources naturelles et où d’autres avantages peuvent être retirés (par exemple le Portugal avec l’énergie océanique et la Finlande avec la biomasse).


Des priorités systématiquement appliquées par l’Office fédéral de l’énergie uniquement
Seul l’Office fédéral de l’énergie a systématisé dans ses processus l’application des points clés du Plan directeur de la recherche énergétique. Les autres institutions de financement, ayant d’autres objectifs ainsi que leur propre système de financement, ne doivent pas s’orienter directement d’après ces priorités.
Les trois types d’établissement de recherche publics suisses - le Domaine des écoles polytechniques fédérales, les universités cantonales et les hautes écoles spécialisées - bénéficient d’un financement institutionnel de base qu’ils doivent compléter par des fonds de tiers, financement non lié à l’application des priorités du Plan directeur. Les stratégies du Domaine des écoles polytechniques en matière de recherche énergétique recouvrent largement les priorités fixées par la Commission pour la recherche énergétique car il y est bien représenté.
Le Plan directeur et ses priorités n’ont eu aucun impact direct pour la création de centres de compétences dans le Domaine des écoles polytechniques. Par contre, les priorités ont parfois été considérées lors de la création ou réorientation de certains laboratoires et « centres d’excellence » dans un domaine de recherche particulier. Le travail d’information réalisé par la Commission pour la recherche énergétique et l’Office fédéral de l’énergie ainsi que la possibilité d’obtenir des fonds de la part de ce même office ont ici joué un rôle.


Un processus d’allocation des moyens financiers satisfaisant…
Le mode d’allocation des moyens publics est diversifié. Les processus d’examen des requêtes et de décision de l’Office fédéral de l’énergie, de la Commission pour la technologie et l’innovation, du Fonds national suisse de la recherche scientifique ou du Centre de compétences Energie et mobilité sont satisfaisants. Les critères de sélection des projets sont publiés et appliqués. Comme des groupes d’experts sont formés pour éviter une trop grande concentration des pouvoirs, l’indépendance des décideurs est garantie. La procédure de sélection est documentée. Un potentiel d’amélioration a cependant été relevé pour l’Office fédéral de l’énergie.


…et favorisant le financement de projets de qualité
La qualité scientifique des projets n’a pas été analysée par le Contrôle fédéral des finances. La sélection de projets de qualité est favorisée par la concurrence entre les requêtes et la compétence des décideurs. L’Office fédéral de l’énergie ne promeut pas systématiquement la concurrence entre les requêtes lors de l’attribution de mandats de recherche.
Lorsque les établissements de recherche financent des projets par des fonds de tiers, les projets font l’objet d’une évaluation externe par les institutions de financement.


Une répartition des tâches entre les institutions de financement claire et appréciée
La coordination est suffisante entre les acteurs de la recherche énergétique. En ce qui concerne les institutions de financement, la répartition des tâches et des compétences est claire pour les institutions, les chercheurs et le secteur privé.
La répartition actuelle est appréciée, car elle est un garde-fou contre l’application d’une « doctrine unitaire » à la recherche et la complémentarité des institutions de financement peut être exploitée. Le principal désavantage est la tendance à attribuer des subsides dont les montants sont faibles. Ceci accroît les frais administratifs et le travail de coordination. Ces charges sont néanmoins considérées comme faibles par rapport aux projets de coopération internationale.

Un échange d’informations recherché et organisé
L’Office fédéral de l’énergie et la Commission pour la recherche énergétique jouent un rôle central dans les échanges d’informations entre les multiples acteurs publics et privés de la recherche énergétique en Suisse et avec l’étranger. Les échanges ont lieu dans le cadre de contacts formalisés et, de manière plus informelle, au niveau des projets de recherche particuliers. Dans ce cas, l’engagement personnel des chefs de programme de l’Office fédéral de l’énergie et la volonté de collaborer des chercheurs et des acteurs privés influencent leur qualité.


Un pilotage modéré dans lequel l’Office fédéral de l’énergie joue un rôle central
Le pilotage est modéré en Suisse par rapport aux pratiques des Pays-Bas. Les priorités fixées sont peu excluantes et le pilotage est principalement assuré par l’Office fédéral de l’énergie dans la mesure de ses moyens financiers (environ 1/5 des dépenses totales des pouvoirs publics, sans prendre en compte les dépenses liées au programme européen Euratom).
Il ne faut pas négliger les efforts de l’Office fédéral de l’énergie et de la Commission pour la recherche énergétique en matière d’échange d’informations et de participation à des comités. Ils contribuent également à la capacité de mise en œuvre des priorités fixées et donc de pilotage de la recherche. A titre de comparaison, l’Allemagne se rapproche du mode de fonctionnement suisse. Les Pays-Bas sont caractérisés par un pilotage fort, une part importante des dépenses publiques étant spécifiquement allouées à l’Agence étatique intermédiaire de l’énergie pour la mise en œuvre de la stratégie énergétique. Cette stratégie fixe en outre des priorités plus excluantes.


Potentiel d’amélioration et recommandations
L’analyse du Contrôle fédéral des finances conclut à des résultats positifs. Un potentiel d’optimisation a néanmoins été identifié. Les trois recommandations suivantes sont formulées:
1. Pour le Plan directeur de la recherche énergétique de la Confédération 2012 à 2015, le Contrôle fédéral des finances recommande à la Commission fédérale pour la recherche énergétique de:
a. concentrer davantage ses priorités sur les domaines les plus importants pour le pays d’après les besoins de la politique énergétique, en tenant compte du tissu économique et des capacités académiques;
b. mentionner clairement les domaines qui ne sont pas prioritaires;
c. distinguer les montants budgétés pour l’Office fédéral de l’énergie de ceux qui ont été projetés pour les autres sources de financement publiques.
2. Le Contrôle fédéral des finances recommande à l’Office fédéral de l’énergie d’appliquer systématiquement le principe de la concurrence dans le cadre de l’attribution de mandats de recherche.
3. Le Contrôle fédéral des finances recommande à l’Office fédéral de l’énergie de garantir un processus d’examen des requêtes et de décision uniforme pour tous ses programmes de recherche. Le processus doit être systématiquement documenté.
La Commission fédérale pour la recherche énergétique et l’Office fédéral de l’énergie approuvent les recommandations du CDF et initialiseront, s’ils ne l’ont pas encore fait, les mesures adéquates en relation avec leur mise en œuvre. Les prises de position de la Commission et de l’Office se trouvent à la fin du rapport (annexe 7).

Publikationssprachen
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Français (+ résumé en allemand et en anglais)
Publikationen / Ergebnisse
(Französisch)