"Für die Bereiche Landwirtschaft und Gebäude wurden CO2-Vermeidungskosten eruiert. Die Studie im Bereich Landwirtschaft zeigt, dass die Treibhausgas (THG)-Emissionen bei allen definierten Preis-Szenarien rückläufig sind. Insgesamt würde jedoch ein Emisisonsziel -20 % gegenüber 1990 bis 2020 in allen Szenarien nicht erreicht. Eine THG-Abgabe würde einen deutlichen Rückgang der Emisisonen bewirken. Allerdings hätte sie trotz Rückerstattungsmechanismus an die Bevölkerung eine deutliche Nettobelastung der Landwirtschaft zur Folge. Reduktionstechnologien sind noch nicht praxisreif, ihr Potential könnte aber gross sein. Erstmals wurden CO2-Vermeidungskosten für eine grössere Zahl von realisierten energetischen Erneuerungen von Wohngebäuden (38 Einfamilienhäuser und 23 Mehrfamilienhäuser) aufgrund der gemessenen Energieverbrauch-reduktion und der effektiven energetischen Sanierungskosten ermittelt. Aufgrund der schwierigen Datenbeschaf-fung konnten nicht ausreichend Gebäude untersucht werden, so dass eine detaillierte Kategorisierung der Gebäu-detypen wenig sinnvoll war und darauf verzichtet wurde. Dennoch konnten zusätzliche und wertvolle Erkenntnisse über die CO2-Vermeidungskosten im Gebäudebereich gewonnen werden. Insbesondere die Gegenüberstellung der berechneten und der effektive CO2-Vermeidungskosten brachte neue und wichtige Erkentnisse. Die Resultate der Landwirtschaft Studie wurden in einem ETH-Bericht zusammengefasst. Sie wurde mit einer Me-dienmitteilung (Federführung BLW) publiziert. ETH Zürich: ""THG 2020"" - Möglichkeiten und Grenzen zur Vermei-dung landwirtschaftlicher Treibhausgase in der Schweiz. InfoAgrarWirtschaft IAW, Schriftenreihe 2009/1
http://www.blw.admin.ch/themen/00010/00071/00265/index.html?lang=de Die Resultate der Gebäude Stude wurde unter:
http://www.bfe.admin.ch/forschungewg/02544/02807/index.html?lang=de publiziert
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