Eine Beschreibung der Landschaftsqualität kann durch objektive oder subjektive Indikatoren erfolgen. Das heisst, es können zählbare und messbare Grössen (z.B. Lärm, Nähe zu Freiflächen) aber auch individuelle Bewertungen, Empfindungen und Gefühle zur Erhebung der Landschaftsqualität herangezogen werden. Wohlbefinden als Folge der Landschaftsqualität wiederum, kann auf einer physischen Ebene (körperliche Beschwerden und Empfindungen) oder einer psychischen Ebene (Stimmungen und Gefühle) betrachtet werden. Zudem kann man zwischen habituellem und aktuellem Wohlbefinden unterscheiden.
Das Projekt hat zum Ziel die Erfassung der Entwicklung der Landschaftsqualität mittels der in Netwerk Umweltbeobachtung Schweiz (NUS) im Sachbereich Landschaft festgelegten 35 Parameter. Die Erfassung der Parameter erfolgt mit drei Modulen.
- Modul A: Indikatoren, welche auf Daten basieren, die im Prinzip vorhanden sind oder relativ leicht anzupassen sind.
- Modul B: Indikatoren, welche direkt an das bewährte Programm „Landschaft unter Druck“ gekoppelt sind.
- Modul C (Submodule L und S): Indikatoren, welche vor der Erhebung einen Forschungsbedarf aufweisen.
Ein viertes Modul (D) befasst sich mit der Koordination, Datenharmonisierung und Aufbereitung der Resultate, insbesondere der Faktenblätter zu den 30 Indikatoren (aus den NUS-Parametern zusammengestellt) der Umweltberichterstattung.