Fallopia-Arten (Staudenknöteriche)gehören zu den schlimmsten invasiven Pflanzen in der Schweiz. Sie verursachen nicht nur massive Beeinträchtigungen der Biodiversität, sondern führt auch zu Schäden an Ufern (Erosion), Infrastrukturen (Gleisanlagen) und in der Waldwirtschaft (Verhinderung des Jungwuchses).
Die Pflanze ist äusserst vital. Ihre Wurzeln erreichen eine Tiefe von 5-8 m und können mehrere Jahre Stress überdauern. Fingerlange Wurzelstücke können wieder zu neuen Pflanzen auswachsen. Das Projekt soll genauere Daten über ökologische und ökonomische Schäden dieser Pflanzen erbringen sowie die verschiedenen Bekämpfungsmöglichkeiten und ihre Kosten aufzeigen. Mit Hilfe dieser Ergebnisse soll eine Güterabwägung durchgeführt werden, um den Interessenkonflikt zwischen dem Schutz sensibler Gebiete vor invasiven Organismen einerseits und vor chemischen Eingriffen anderseits zu lösen.