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Forschungsstelle
DEZA
Projektnummer
7F-00550.03
Projekttitel
Forschungspartnerschaften mit Entwicklungsländern - Beitrag zum Förderungsprogramm SNF-DEZA

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Forschung
Forschungsförderung
Forschungpartnerschaften
DEZA
SNF
entwicklungsrelevantes Wissen
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Im Rahmen ihrer Forschungsförderung unterstützt die DEZA Forschungsvorhaben mit dem Ziel (s. Forschungspolitik der DEZA)

(1) Aufbau von individuellen Forschungskompetenzen und institutionellen Forschungskapazitäten in den Partnerländern,

(2) generieren von entwicklungsrelevantem Wissen und

(3) Zusammenarbeit mit Schweizer Forschungskompetenz, in Verbindung mit (1) und (2).


Das gesamte Forschungsportfolio der DEZA hat ein Volumen von durchschnittlich ca. 50 Millionen Franken pro Jahr und lässt sich grob in drei Hauptkategorien unterteilen (s. Forschungskonzept der DEZA)

  • Sektorforschung (Landwirtschaft, Gesundheit, Gouvernanz und Konfliktprävention, Beiträge und Aufträge von ca. 36 Millionen)
  • Auftragsforschung im Ressort Entwicklung ( Studien, Analysen, ca. 7 Millionen) und
  • Forschungspartnerschaften (Beiträge von ca. 7 Millionen).

Forschungspartnerschaften erlauben eine Zusammenarbeit von Forschenden aus dem Norden und Süden, bei der gleichzeitig die Erarbeitung von entwicklungsrelevantem Wissen und der Aufbau von Forschungskompetenzen und –kapazitäten erfolgt. Das grösste Programm in dieser Kategorie bildet der Nationale Forschungsschwerpunkt Nord Süd zum Thema Linderung von Syndromen des Globalen Wandels (NCCR North-South). Da im NCCR North-South nur eine beschränkte Anzahl Schweizer Forschungsinstitute mitwirken und die Themenauswahl eingeschränkt weil fokussiert ist, wurde im Jahr 2000 das Programm „Forschungspartnerschaften mit Entwicklungsländern“ lanciert (bisheriger DEZA-Beitrag: 5.55 Millionen). Dieses Instrument ergänzt den programmorientierten Mechanismus des NCCR N-S und das auf den Osten ausgerichtete Programm SCOPES. Zusammengefasst erlauben die drei Instrumente die Förderung von entwicklungsrelevanter Forschung in allen Disziplinen und in allen potentiellen Partnerländern der DEZA. Alle drei Instrumente werden vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und der DEZA gemeinsam finanziert.

Projektziele
(Deutsch)

Impaktziele Gesamtprogramm

Das Programm verfolgt einerseits die drei generischen Ziele der Forschungsförderung durch den SNF (zitiert aus dem Projektdokument des SNF):

  • Förderung von innovativer Forschung von hoher Qualität
  • Erhöhung der Forschungskapazitäten und der Wettbewerbsfähigkeit der Forschenden und der Forschungseinrichtungen
  • Einbindung der Forschenden in die internationale Forschungsgemeinschaft.

Daneben gibt es noch 4 Ziele, die sich speziell auf die Forschungsförderung in Entwicklungsländern beziehen (zitiert aus dem Projektdokument des SNF):

  • Unterstützung von qualitativ hoch stehenden relevanten Forschungsaktivitäten für die Lösung spezifischer Probleme des Südens
  • Stärkung des endogenen Forschungspotentials
  • Stärkung der Kompetenzen des Schweizerischen Forschungsplatzes im Umgang mit Fragen der globalen Entwicklung
  • Verbesserte Integration der Forschenden aus dem Süden in die internationale Forschungsgemeinschaft.

Ziele 3. Phase

  • Output 1: Durchführung von mindestens 30 partnerschaftlichen, Forschungsvorhaben, an denen Forschende aus den Ländern des Südens und aus der Schweiz beteiligt sind, und die den Kriterien „hoher wissenschaftlicher Standard“ des SNF genügen
  • Output 2: Ermöglichung von mindestens 60 Doktor- oder Masterarbeiten (je mindestens 30 von Forschenden aus dem Süden, und 30 von Forschenden aus der Schweiz).
  • Output 3: Generierung von neuem entwicklungsrelevantem Wissen, das von Verwertern nachgefragt wurde, das einen direkten Bezug zu den relevanten Entwicklungsstrategien der Partnerländer hat und das die Gleichstellung der Geschlechter und die Gouvernanz in den Partnerländern stärkt.
  • Outcome 1: Einen Beitrag leisten zum entwicklungsorientierten und forschungsmethodologischen Kompetenzaufbau bei mindestens 30 jungen WissenschafterInnen aus der Schweiz und 30 aus Ländern des Südens.
  • Outcome 2: Einen Beitrag leisten zur verbesserten Integration der unterstützten Forschenden in die internationale Forschungsgemeinschaft.