Das Interdisziplinäre Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung IZFG hat in den letzten Jahren einen Schwerpunkt zu Gender, Development and Human Rights aufgebaut und wird den Schwerpunkt weiter vertiefen in den Bereichen a) Institutionalisierung und Verankerung des Themas, was durch die Eingliederung des IZFG in die Universität als selbständiges Zentrum mehr Nachhaltigkeit verspricht, b) Bildungsangebot und Curriculum-Entwicklung mit dem Ziel, den Nachdiplomkurs ab 2008 anbieten zu können, c) Kompetenzentwicklung und Kooperation mit einem Schwerpunkt Südpartnerschaften und d) Dienstleistungsangebot/Beratung für operationell Tätige und ForscherInnen im Gebiet Gender und Gouvernanz.
Die DEZA unterstützt dieses Projekt mit dem Ziel, die Fachkompetenzen im Bereich Gender und Gouvernanz zu stärken und für die internationale Kooperation in der deutschsprachigen Schweiz nutzbar zu machen. Die Aktivitäten des IZFG sind für die konzeptuelle und operationelle Arbeit der DEZA nützlich, sie ermöglichen den fruchtbaren Austausch zwischen der Kooperationspraxis und der Wissenschaft, z.B. bei thematischen Diskussionen zwischen ForscherInnen und Programmbeauftragten (regelmässiger Austausch und Groupe de Réflexion), bei Veranstaltungen wie die Summer School Gendered Globalization und Ringvorlesunge zu den relevanten Themen (referentInnen aus IZA und wissenschaft), im geplanten Nachdiplomkurs. Das gezielte Ausleuchten der Schnittstellen von Praxis und Theorie, von Gouvernanz und Gender ist für die Themenbeauftragten von grossem Nutzen, es ermöglicht das weitsichtige Erfassen von Herausforderungen in Fragen von Gender und Gouvernanz, das präzise Formulieren von Strategien und die kritische Auseinandersetzung mit eigenen Positionen. Die Zusammenarbeit dient zudem der Vernetzung mit Kompetenzzentren und Partnern im Süden und dem Austausch in internationalen und nationalen Netzwerken.