Für den Mikrozensus zum Verkehrsverhalten 2010 wird neben der bereits im Mikrozensus 2005 erfassten Start- und Endpunkte der Etappen auch eine Erfassung der Routen angestrebt. Die Bundesämter für Statistik und Raumentwicklung wollten durch diese Studie die Machbarkeit und Konsequenzen einer Befragung des Routings feststellen.
Grundsätzlich bestätigte die Studie, dass das Routing mit den heutigen technischen Möglichkeiten erfasst werden kann. Die entsprechenden Datensätze stehen zur Verfügung und eine Einbindung in das Interview ist operativ möglich. Die benötigten Abklärungen wurden mit Hilfe eines Prototyps und mittels Test-Interviews durchgeführt, die entsprechenden grundsätzlichen Programm- und Frage-Algorithmen wurden entwickelt, ausgewählt und verifiziert.
Eine maximale Routenbefragung führt allerdings zu sehr hohen Mehrkosten und einer grossen Belastung der Befragten. Auf Basis des Prototyps und der Test-Interviews wurden verschiedene Routing-"Schärfen" definiert und die Auswirkungen auf Fixkosten und Interviewlänge berechnet.
Die Machbarkeitsstudie erlaubte den Bundesämter für Statistik und Raumentwicklung die definitive Wahl der Routengenauigkeit, das Ausarbeiten eines Detailkonzeptes und die Ausschreibung der benötigten Dienstleistungen für die Durchführung des Mikrozensus zum Verkehrsverhalten 2010.