ART hat die Federführung für die Saatgut-Zertifizierung:
- Koordination der Feldbesichtigung und Ausbildung von Feldbesichtigungsexperten
- Beschreibung der Merkmale und Unterscheidungskriterien der in der Schweiz angebauten Sorten
- Feldbesichtigungen von Pré- und Basissaatgutfeldern, Nachbaukontrolle, Sortenbeschreibung
- Ausbildung und Überwachung von Probenehmern.
ART wird vom BWL beauftragt, importiertes Saatgut zu beproben und zur GVO-Untersuchung an das zuständige Labor (ALP) zu schicken. Das SPL von ART untersucht jährlich 6000 Saatgutmuster. Davon stammt die Hälfte aus der inländischen Saatgutproduktion. Die eingesandten Saatgutmuster werden vorwiegend auf die folgenden Qualitätskriterien untersucht: Reinheit, Art der Verunreinigungen, Keimfähigkeit. Bei Getreidesaatgut, für den biologischen Landbau wird das Saatgut zusätzlich noch in Zusammenarbeit mit Forschungsgruppe ‚Ökologischer Pflanzenschutz’ (FG 32.4) auf seine Gesundheit geprüft. Das SPL führt alle Untersuchungen gemäss den international geltenden Richtlinien der ISTA durch und arbeitet kunden- und marktorientiert. Das Labor betreibt und unterhält ein Qualitätssicherungs-system, welches den Anforderungen der ISTA entspricht. Die einzelnen Arbeitsschritte des Prozesses sind in Standard Operation Procedures beschrieben. Unsere Tätigkeit ist ausgerichtet auf die Qualitätssicherung von Saatgut und die fachliche Unterstützung der schweizerischen Saatgutbranche. Zudem machen wir in- und ausländische Expertisen und wirken in inter- und nationalen Fachgruppen mit.