ServicenavigationHauptnavigationTrailKarteikarten


Forschungsstelle
ART
Projektnummer
08.32.05.10
Projekttitel
Brot- und Futtergetreidsorten für den integrierten und biologischen Anbau
Projekttitel Englisch
Bread and fodder cereals for integrated and organic production
Kurztitel
Sortenprüfung und Anbaueignung von Getreide

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
-
-
-
Anzeigen
Kurzbeschreibung
Anzeigen
-
-
-
Projektziele
Anzeigen
-
-
-
Arbeitsvorgang/Stand der Arbeiten
Anzeigen
-
-
-

Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Englisch)
bread cereals, fodder cereals, integrated crop production, organic farming, variety testing, baking quality
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Gemäss Saat- und Pflanzgutverordnung des EVD vom 7.12.1998 führen die Forschungsanstalten Agroscope Changins-Wädenswil ACW und Agroscope Reckenholz-Tänikon ART die Sortenprüfung bei Brot- und Futtergetreide im Auftrag des Dienstes für Saat- und Pflanzgut des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) durch. Die Ergebnisse der Sortenprüfung bilden die Grundlage für die Aufnahme neuer Sorten in den nationalen Sortenkatalog (NSK) und in die Liste der empfohlenen Sorten (ESL). Die Federführung dieses Prozesses liegt grundsätzlich bei ACW, einzig für die Organisation der Prüfung von Dinkelsorten und der Sortenversuche unter Bio-Bedingungen ist die Federführung an ART delegiert.
Projektziele
(Deutsch)

1. Aus der Vielfalt der national und international verfügbaren Brot- (Weizen, Roggen, Dinkel) und Futtergetreidesorten (Gerste, Triticale, Hafer) werden diejenigen ermittelt, die sich für den schweizerischen IP-, ÖLN-, Extenso- und Bio-Anbau in agronomischer, qualitativer und ökonomischer Hinsicht am besten eignen. Diese Sorten werden in Sortenlisten aufgeführt und beschrieben.

2. Erhaltung des hohen Qualitäts- und Krankheitsresistenzniveaus der inländischen Brotgetreidesorten zur Sicherung der Landesversorgung mit einem umweltschonend produzierten Grundnahrungsmittel.

3. Abgabe regionaler Sortenempfehlungen für Getreideanbaugebiete der Ostschweiz aufgrund der Kenntnisse sortenspezifischer Qualitäts- und Resistenzeigenschaften (in Zusammenarbeit mit dem Forum Ackerbau).

Der Kundennutzen besteht darin, dass die Landwirtschaft die nationalen und internationalen Fortschritte der Getreidezüchtung nutzen kann und die Konsumenten in den Genuss qualitativ hochwertiger und umweltfreundlich produzierter Produkte kommen.

Arbeitsvorgang/Stand der Arbeiten
(Deutsch)
Neue Sorten von Weizen und Triticale (Winter- und Sommerformen) von ACW sowie eine Auswahl der auf dem europäischen Markt neu erscheinenden Brot- und Futtergetreidesorten werden gemeinsam durch ACW und ART in analogen Parzellenversuchen unter Extenso-Bedingungen auf ÖLN-Betrieben geprüft. ACW betreut die Feldversuche in der Westschweiz und im Tessin. ART betreut im deutschsprachigen Anbaugebiet ca. 46 Versuche. Beim Brotgetreide ist ACW für die Qualitätsuntersuchungen inklusive Backversuche sowie für die spezifischen Krankheitsresistenzprüfungen zuständig. Nach Abschluss der zweijährigen Prüfung werden die am besten geeigneten Sorten dem Bundesamt für Landwirtschaft zur Aufnahme in den NSK empfohlen. Die Prüfresultate bilden auch die Grundlage für die Aufnahme von Getreidesorten in die durch die Branchenorganisation herausgegebenen Listen der empfohlenen Sorten. Mit ausgewählten Winterweizensorten werden separate Sortenversuche unter Anbaubedingungen des biologischen Landbaus angelegt, wobei den Backqualitätseigenschaften der Sorten im Hinblick auf die industrielle Gebäckherstellung besondere Beachtung geschenkt wird. Als Gegenleistung für diese durch ACW erbrachten Qualitätsuntersuchungen von Bio-Winterweizen engagiert sich die FG 32.5 von ART in der konventionellen Leistungsprüfung junger Zuchtstämme von Winter- und Sommerweizen aus dem Zuchtprogramm von ACW (LP1- und LP2-Versuche) bis maximal 1'000 Parzellen an einem Standort. Ebenso werden Wintergerstesorten auf ihre Anbaueignung unter Biobedingungen geprüft. Detaillierte Arbeitsanleitungen zur Getreide-Sortenprüfung mit den zeitlichen Abläufen sind in einem separaten Dokument festgehalten.