Abstract
(Deutsch)
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Die chemische und pharmazeutische Produktion - insbesondere in der Schweiz - findet in diskontinuierlichen Reaktorsystemen grosser Dimension statt (Makrosysteme). Vorteilhaft ist vor allem ihre hohe Flexibilität. Die in den letzten Jahren entwickelte Mikroreaktionstechnik (Charakteristische Grösse <1mm) hat jedoch erheblich dazu beigetragen, dass die Industrie vermehrt auch für Mehrzweckanlagen kontinuierliche Systeme favorisiert. Die Vorteile von Mikroreaktoren ergeben sich vor allem durch den besseren Wärme- und Stofftransport und ihre erhöhte mechanische Belastbarkeit. Nachteilig sind dagegen die geringen Durchsätze. In dieser Arbeit wird ein neuer Reaktor entwickelt und untersucht, welcher die Vorteile der Mikroreaktoren nutzt und vorwiegend im Millimeterbereich eingesetzt werden kann. Das Konzept basiert auf dem Einsatz von metallischen Schäumen. Mit optischen Methoden und anhand von einer Modellreaktion und später einer industriell relevanten Reaktion sollen die charakteristischen Grössen ermittelt werden.
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