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Forschungsstelle
ARE
Projektnummer
07022
Projekttitel
Hochrechnung der Fahrtenmatrizen aus dem Nationalen Personenverkehrsmodell NPVM auf das Jahr 2005

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Abstract
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)

Hochrechnung der Fahrtenmatrizen aus dem Nationalen Personenverkehrsmodell NPVM auf das Jahr 2005

Ingenieurgemeinschaft MODUS, vertreten durch TransOptima GmbH, Olten

Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Zur Quantifizierung der verkehrlichen Auswirkungen im Personenverkehr durch infrastruktur- und verkehrspolitischen Massnahmen setzt das UVEK (ARE) seit 4 Jahren netzbasierte bimodale Verkehrsmodelle ein. Mit einem solchen Modell lassen sich Aussagen machen über die Nachfrageauswirkungen infolge veränderter Verkehrsangebote in Bezug auf die Verkehrsmittel-, Routen- und Zielwahl von Personen. Mit Verkehrsmodellen werden üblicherweise das Verkehrsangebot und die Verkehrsnachfrage auf Strasse und Schiene sowie deren Verknüpfungen abgebildet für einen Ist- und einen Prognosezustand.

Unter der Verkehrsnachfrage ist die Menge der Wege bzw. Fahrten von Personen zwischen Ausgangspunkten (Quellzonen) und Endpunkten (Zielzonen) zu verstehen. Diese Verkehrsnachfrage wird in so genannten Quell-Zielmatrizen dargestellt. Die vorliegenden Matrizen für das Jahr 2000 müssen auf das Jahr 2005 aktualisiert werden. Zeitreihenanalysen mit Daten aus den Mikrozensen Verkehrsverhalten 2000 und 2005 haben gezeigt, dass sich neben dem Bevölkerungszuwachs auch Veränderungen bei der Verkehrsmittel- und Zielwahl ergeben haben, die insbesondere auf das verbesserte ÖV-Angebot und raumstrukturelle Veränderungen zurückzuführen sind.

Projektziele
(Deutsch)

Das Ziel des vorliegenden Auftrages ist die Aktualisierung der für 2000 vorhandenen gemeinsam geschätzten fahrt­zweckspezifischen Quell-/Ziel-Matrix der Verkehrsnachfrage des öffentlichen und privaten Personenverkehrs in der Schweiz auf den neuen Ist-Zustand 2005 mit folgenden Differenzierungen:

- Verkehrsarten: Die Verkehrsnachfrage ist zu differenzieren nach Binnen-, Ziel-, Quell-, und Transitverkehr für den öffentlichen und privaten Landverkehr.

- Fahrtzwecke: Pendler-, Einkauf-, Nutz-, Freizeit- und Ferienverkehr

- Räumliche Auflösung:
In der Schweiz: mindestens auf Basis Gemeinden nach Gebietsstand 2000, städtische Gemeinden (>100'000 Einwohner) feiner. Im Ausland: NUTS 3 im grenznahen Ausland und gröber mit zunehmender Entfernung von der Schweiz.

- Zeitliche Auflösung: Quell-Zielmatrizen für den durchschnittlich werktäglichen Verkehr (DWV) sowie stundenfein aufgelöst (24h)

Als Resultat werden die berechneten Wunschlinien, die Fahr- und Verkehrsleistungen 2005 sowie alle dazu verwendeten Basisbau­steine (Netze, Zonen, Strukturdaten und Modellparameter, etc.) erwartet.

Abstract
(Deutsch)

Durch das ARE, ASTRA und BAV werden bimodale nationale Basisverkehrsmodelle für den Personen- und Güterverkehr erstellt und anschliessend in regelmässigen Abständen aktualisiert. Diese Modelle sollen neben UVEK-internen Anwendungen auch weiteren interessierten Stellen (z. B. Kantonen) explizit für Planungsarbeiten als Vorleistung zur Verfügung gestellt werden.

Mit dem bimodalen Personenverkehrsmodell lassen sich Aussagen über die Nach­frage­auswirkungen infolge veränderter Verkehrsangebote in Bezug auf die Verkehrs­mittel-, Routen- und Zielwahl von Personen machen. Für das Jahr 2000 und das Prognosejahr 2030 wurden bimodale Personenverkehrsmodelle etabliert.

Im Rahmen des Projektes „Hochrechnung Fahrtenmatrizen“ ist der vorhandene Ist-Zustand 2000 auf das Jahr 2005 aktualisiert worden. In einem ersten Schritt sind die Netze für die Schiene und Strasse für das Jahr 2005 angepasst worden. Basierend auf den neuen Strukturdaten (Bevölkerung, Arbeitsplätze und Erwerbs­tätige) sind die Wunschlinien neu berechnet worden und mit den vorhandenen Belastungen an den Zählstellen kalibriert worden. An den Modellansätzen wurden keine Veränderungen vorgenommen. Unter der Verkehrsnachfrage ist die Menge der Wege bzw. Fahrten von Personen zwischen Ausgangspunkten (Quellzonen) und Endpunkten (Zielzonen) zu verstehen. Diese Verkehrsnachfrage wird in so genannten Quell-Zielmatrizen dargestellt. Bei der Erstellung der Matrizen wird bei den Verkehrsarten zwischen dem Binnen-, Ziel-/ Quell- und Transitverkehr und bei den Fahrzwecken zwischen Pendler-, Einkauf, Nutz-, Freizeit- und Ferienverkehr unterschieden worden. Neben dem durchschnittlichen Werktagsverkehr sind die stundenfeinen Matrizen berechnet worden.

Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
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