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Research unit
ARE
Project number
07016
Project title
Studie Ferienresorts

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
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Short description
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Project aims
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Abstract
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Transfer and application
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Inserted texts


CategoryText
Key words
(German)

Studie Ferienresorts

Arbeitsgemeinschaft Rütter + Partner/FIF/ArcAlpin

Short description
(German)
In letzter Zeit sind zahlreiche Pläne für neue Ferienresorts und ähnliche touristische Grossprojekte bekannt geworden. Teilweise handelt es sich um vage Ideen, teilweise sind die Projekte schon weit fortgeschritten. Der allgemeine wirtschaftliche Aufschwung, die Notwendigkeit der Neuausrichtung des touristischen Angebots und der Entwicklung von Destinationen – bedingt durch wachsende ausländische Konkurrenz und Veränderungen der Nachfrage, aber auch durch den Klimawandel - sowie ein neues Interesse vorab ausländischer Investoren an unserem Land sind wesentliche Ursachen dieses Booms.
Project aims
(German)

Gestützt auf eine Analyse der aktuellen Tendenzen sind die Voraussetzungen für die Beurteilung von neuen Ferienresorts und ähnlichen touristischen Grossprojekten zu klären und Nachhaltigkeitskriterien für solche Vorhaben zu entwickeln. Dabei ist ein besonderes Augenmerk auf die raumplanerischen Aspekte zu legen.

Zunächst sind die heute bekannten Projekte zu analysieren und zu typisieren (Auslegeordnung). Was ist ihr Zweck und ihre Ausrichtung? Wie sind sie entstanden, wer ist Träger? Wie fügen sie sich räumlich und organisatorisch ins Bestehende? In diesem Zusammenhang ist auch ein Blick ins nahe Ausland zu werfen: Bestehen ähnliche Tendenzen auch in Frankreich, Österreich, Bayern? Welche positiven und negativen Erfahrungen hat man hier mit welchen Typen von Resorts und Grossprojekten (an bestehenden Orten oder aus der Retorte) gemacht? Ist auch in Zukunft mit diesem Trend zu rechnen?

Daraus sind Folgerungen und Empfehlungen ans ARE abzuleiten, namentlich Ansätze zur Beurteilung von Ferienresorts und ähnlichen touristischen Grossprojekten zu entwickeln, Nachhaltigkeitskriterien für solche Projekte vorzuschlagen und Wege zur Projektoptimierung aufzuzeigen. Den raumplanerischen Gesichtspunkten (Integration in bestehende Siedlungsgebiete, Möglichkeiten und Grenzen von Retortenorten) ist dabei besonderes Interesse zu schenken. Welches ist die Rolle der übergeordneten Planungswerke (insb. Richtplan) bzw. wie soll die Behandlung im Planungssystem erfolgen?

Abstract
(German)

Die Studie kommt zum Schluss, dass es für den raumplanerischen Umgang mit touristischen Grossprojekten (Ferienresorts) keine grundsätzlich neuen Instrumente braucht. Hingegen ist eine Anpassung der kantonalen Richtpläne nötig.

Um den ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen der Projekte ausreichend Rechnung zu tragen, empfiehlt die Studie, vier Grundsätze zu beachten:

1. Um die Chancen von Resort-Projekten auszuschöpfen und negative Wirkungen zu minimieren, ist eine koordinierte Planung auf allen Ebenen, Gemeinden, Kantone, Bund, nötig.

2. Die Kantone müssen ihre Richtplanung im Hinblick auf die Beurteilung von Resort-Projekten anpassen.

3. Es muss sichergestellt werden, dass die Gemeinden bei der Beurteilung von Resort-Projekten, auch wenn diese zonenkonform sind, die nötige Unterstützung durch die kantonalen Amtsstellen erhalten.

4. Resort-Projekte ab einer bestimmten Grösse sind einer Vorabklärung durch die kantonalen Instanzen zu unterziehen.

Zur Beurteilung der Nachhaltigkeit von Projekten wird ein zweistufiges Verfahren vorgeschlagen: Zunächst eine Grobbeurteilung im Rahmen einer Vorabklärung mit Ausschlusskriterien (hohes Konfliktpotenzial), Minimalkriterien sowie der Einschätzung der regionalen Voraussetzungen; sodann - bei positivem Ausgang - einen umfassenden Nachhaltigkeitscheck.

Zur Schaffung der raumplanerischen Voraussetzungen für die Beurteilung von Resorts werden Empfehlungen an die Kantone und an den Bund formuliert. Den Kantonen wird empfohlen, ihre Richtplanung anpassen, namentlich durch Einführung eines Koordinationsblatts zu Tourismusresorts und die hierfür allenfalls erforderlichen Grundlagenstudien. Der Bund soll die Kantone insbesondere methodisch unterstützen, indem er eine Planungshilfe erstellt und die Kantone berät.

 

Transfer and application
(German)
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