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Forschungsstelle
BABS
Projektnummer
2008/11-02
Projekttitel
PLANAT, Projekte im Rahmen Aktionsplan 2005 - 2008

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Planat
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Im Masterplan der PLANAT sind die Projekte , die im Rahmen des Aktionsplans der Strategie Naturgefahren Schweiz 2005-2008 umgesetzt werden sollen, beschrieben. Die PLANAT wird Mitte 2008 dem Bundesrat den Stand der Bearbeitung  des Aktionsplans sowie den Vorschlag zum weiteren Vorgehen 2008-2010 aufzeigen. Das BABS ist ein wichtiger Partner der PLANAT und beteiligt sich auch finanziell an den Projekten der PLANAT. Während des Jahres 2007 wurden an folgenden Projekten gearbeitet und das weitere Vorgehen vorgeschlagen:

  • Schutzziele (Vertrag mit Basler und Hofmann): Die Art und Weise, wie Schutzziele festgelegt werden, ist sehr vielfältig und von regionalen Unterschieden und Besonderheiten geprägt. Der vorliegende Bericht enthält die Dokumentation einer umfassend Recherche aller Schutzziele (Definitionen, Rechtssprechung, Interviews bei Verantwortlichen für Naturgefahren bei den zuständigen Fachstellen). Die Auswertung bestehender Schutzziele wurde themenbezogen vorgenommen.
  • Vorprojekt strategisches Controlling (Vertrag mit B,S,S):  Im Rahmen des Vorprojektes wurden insbesondere die Fragestellungen: "welche Ziele werden mit dem Controlling verfolgt?", "Welche Akteure sollen hinsichtlich ihres Risikomanagements kontrolliert werden?", "Wer soll das Controlling durchführen?", "Welche Kriterien sollen kontrolliert werden?" diskutiert.  
  • Verletzlichkeit durch Naturgefahren (Vertrag mit SLF): Aufgrund einer Übersicht vergangener Naturereignisse und Gebäudecharakteristiken wurden die Schäden durch gravitative Naturgefahren analysiert.
  • Vergleich  Mittel-Risiken (Vertrag mit E. Basler und Partner): die Mittel, die in der Schweiz  für die Abwehr gegen Naturgefahren aufgewendet werden, wurden im Bericht " jährliche Aufwendungen für den Schutz vor Naturgefahren in der Schweiz" vom Juni 2007 ermittelt. Nun geht es draum, die Mittel in Relation zu den Risiken zu setzen. Ein entsprechendes Vorghenskonzept wurde erarbeitet.
Projektziele
(Deutsch)

Die PLANAT sieht vor, an den in der Ausgangslage erwähnten Projekten weiterzuarbeiten und ist auf die finanzielle Beteiligung des BABS angewiesen:

  • Schutzziele: ein einfaches, praxistaugliches aber gleichzeitig wissenschaftlich fundiertes Modell zur Festlegung von Schutzzielen soll entwickelt werden.
  • Strategisches Controlling: Mit dem Controlling soll überprüft werden, ob die Ziele der Strategie Naturgefahren erreicht werden. Dazu braucht es Instrumente, um den Vollzug, die Wirkung und die Kosten-Nutzenanalyse zu beurteilen.
  • Verletzlichkeit durch Naturgefahren: Analog der Verletzlichkeit von Objekten soll auch die Verletzlichkeit von technischen Systemen (life lines) analysiert werden. Die Ergebnisse sollen es erlauben, den Term "Verletzlichkeit" in der Risikogleichung auf besser nachvollziehbaren Grundlagen zu stützen.
  • Vergleich Mittel-Risiken: Eine Methodik soll entwickelt werden, um die "riskiobasierte" Verteilung der Aufwendungen auf die einzelnen Naturgefahren, Akteure und Phasen des Risikokreislaufes zu überprüfen.